Normalverteilung Zahlen generieren

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Gizzi Auf diesen Beitrag antworten »
Normalverteilung Zahlen generieren
Hallo,
für meine Statistikstudienarbeit bräuchte ich eine "normalverteilte" Zahlenreihe.
Ich habe 100 befragte Personen, die alle eine Zahl zwischen 0 und 4 angeben können. Diese Zahlen müssten jetzt aber "normalverteilt" werden.
Leider bekomm ich das nicht hin, denn egal wie ich die Zahlen verteile zeigt mit OpenStat immer an: "Strong evidence against normality".
Hat irgendjemand eine Idee? Bin schon völlig am verzweifeln!

Danke!
wisili Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Normalverteilung Zahlen generieren
Eine Zufallsvariable kann nur normalverteilt sein, wenn sie stetig ist.
Deine ist diskret (5-wertig).
 
 
Gizzi Auf diesen Beitrag antworten »
...
Ok, das hat mir mein schlauer Statistikdozent komischerweise nicht gesagt...
ok...dann nehm ich halt die Zahlen 0-5 (dann sind es 6), geht es dann?
AD Auf diesen Beitrag antworten »
Re: ...
Eine diskrete Verteilung auf 0-5 ist genauso wenig eine stetige Verteilung, wie es die diskrete Verteilung auf 0-4 ist - hast du denn über Wisilis Anmerkung überhaupt nicht nachgedacht? unglücklich

Dieser grundsätzliche Unterschied zwischen diskreten und stetigen Verteilungen sollte dir schon bewusst sein, wenn du eine Studienarbeit schreibst.
Gizzi Auf diesen Beitrag antworten »
stetig + diskret
Hallo,
mir ist der Unterschied leider nicht bekannt. Was muss ich denn machen, dass ich eine stetige Verteilung bekomme?
wisili Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Normalverteilung Zahlen generieren
Zitat:
Original von Gizzi
... eine Zahl zwischen 0 und 4 angeben ...


Das suggeriert die ganzen Zahlen 0, 1, 2, 3, 4 oder nur 1, 2, 3? Sicher ist man nicht;
sind vielleicht sogar reelle Zahlen gemeint? Auch dann wäre die Aufgabe keineswegs klar.
Gizzi Auf diesen Beitrag antworten »
genau
Also, ich habe einen Fragebogen, den 100 Personen (fiktiv) beantworten.
Eine Frage ist: "Wie of sind sie im letzten Kalenderjahr 2009 privat verreist?"
Ich habe also den Fragebogen 100x fiktiv ausgefüllt und habe nun für diese Frage folgende Antwortmöglichkeiten:
0
1
2
3
4

D.h. Die Person ist entweder kein mal verreist, oder einmal, zweimal usw.

Da diese Merkmalsausprägungen ein Verhältnisskalenniveau zeugen soll ich nun einen Einstichproben T-Test machen...
Die Vorraussetzung für so einen Test ist jedoch, dass die Daten "normalverteilt" sind.
Meine Frage also: Wie kann ich die oben genannten Zahlen/Ziffern bei 100 Personen normalverteilen?
wisili Auf diesen Beitrag antworten »
RE: genau
Ein EINstichproben T-Test setzt eine bekannte Grundgesamtheit voraus.
Gizzi Auf diesen Beitrag antworten »
kann nicht sein
hmmm...die habe ich aber nicht...
wie verteile ich also meine zahlen???

Ich schicke mal den Mailverkehr mit einem Dozenten dazu (die untereste mail ist die älteste):



Hallo,
um eine Normalverteilung zu erzeugen, müssen sie sich „ihre“ Variable normal verteilt vor Augen führen.

Vereinfacht ausgedrückt haben sie bei einer Normalverteilung sehr viele Ausprägungen im mittleren Wertebereich, also in ihrem Falle viele Werte um 2 (2,1,3) und wenige Extremwerte (0,4). Wenn sie ihre Daten so verändern, müsste eine normal verteilte Variable resultieren.

Ich hoffe damit ihnen geholfen zu haben.
Viele Grüße
Prof. Dr. Steinhausen

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Vielen Dank für die schnelle Antwort. Leider ist mir nicht ganz klar, was Sie unter Zufallszahlenvariable meinen und wie ich dieses generieren soll.

Momentan habe ich bei meinen Merkmalen nur die Häufigkeit innerhalb der 100 befragten Personen verändert, jedoch scheint es mir so, dass ich mit den Zahlen 0 bis 4 und bei N=100 keine Normalverteilung einstellen lässt.

Ich habe schon mehrmals meinen Datensatz "behandelt", aber Openstat zeigt mir einfach immer an, dass es nicht normalverteilt sein kann.


Vielen Dank für Ihre Hilfe.
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..probieren Sie es einfach mal, indem Sie ihre Daten in Excel „behandeln“ und die besagte Variable als Zufallszahlenvariable generieren. Das klappt dann auch nicht immer gleich und sie müssen die Daten in der Excel öfter „aktualisieren“ und immer wieder in Openstat importieren, ist aber immer noch weniger „mühsam“ als per Hand.

Übrigens so simpel ist diese Voraussetzung nun auch wieder nicht.
Ich hoffe, es hilft.
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Guten Abend,

wahrscheinlich wundern Sie sich gleich über meine Frage, aber ich scheitere leider gerade wohl an der simpelsten Vorraussetzung für die statitischen Tests der Studienarbeit.

Und zwar schaffe ich es einfach nicht meine Daten "normal zu verteilen". Konkret möchte ich eine Normalverteilung bei 100 Personen für die Werte 0 bis 4 herbeibringen, um dann später auch den T-Test durchführen zu können. Egal wie lang ich rumprobiert habe, mir zeigt OpenStat immer wieder an: "Strong evidence against normality".

Haben Sie da vielleicht einen Trick, wie man solche Daten schnell und einfach normalverteilt?

Bin für jede Hilfe dankbar!
Viele Grüße
wisili Auf diesen Beitrag antworten »
RE: kann nicht sein
Jetzt hat man den Eindruck, du solltest eine 100-elementige Stichprobe mit Zahlen 0, 1, 2, 3, 4 basteln,
sodass sie von einer gewissen Software «Openstat» mit unbekannten Testverfahren als kompatibel mit einer Normalverteilung (ohne bekanntes mü und sigma) qualifiziert wird.

Da man Binomialverteilungen mehr oder weniger gut durch Normalverteilungen annähern kann, könntest du es ja mal so versuchen: p=0.5, n=4, also 6 mal «0», 25 mal «1», 38 mal «2», 25 mal «3», 6 mal «4».
(mü =2, sigma = 1).
 
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