Mathe: 1 Informatik: 3 ?

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Mathelover Auf diesen Beitrag antworten »
Mathe: 1 Informatik: 3 ?
Hallo liebe Boardies,
hab mal eine Frage an euch alle.
Ist es normal, dass man auf einem technischen Gymnasium (Klasse 11) in Mathe eine 1 hat, jedoch in Informatik eine 3?
Ich meine beide Fächer sind ziemlich abstrakt und basieren hauptsächlich auf das logische Denken.
Wenn man sich aber nun die Noten anschaut, kommt da irgendwie ein Widerspruch zustande.
Was meint ihr dazu?


Warte auf eure Meinungen smile

Mit freundlichen Grüßen
mathelover
kiste Auf diesen Beitrag antworten »

Normal sicherlich nicht, aber manche Mathematiker können sich einfach die Logik des Programmierens nicht vorstellen. Kommt vor, sehe ich öfter bei uns im Computerpool Augenzwinkern
 
 
ObiWanKenobi Auf diesen Beitrag antworten »

Meiner Erfahrung nach sind die Schulnoten von weit mehr Faktoren abhängig, als der Begabung und dem Fleiß des Schülers!
Mathelover Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von kiste
Normal sicherlich nicht, aber manche Mathematiker können sich einfach die Logik des Programmierens nicht vorstellen. Kommt vor, sehe ich öfter bei uns im Computerpool Augenzwinkern

Hmm das ist schade. Wie könnte man die Logik des Programmierens sich aneignen?
kiste Auf diesen Beitrag antworten »

Ganz einfach: So viel wie möglich programmieren Augenzwinkern . Oft hilft es auch fremden Code zu lesen
Mathelover Auf diesen Beitrag antworten »

Was meinst du mit "fremden Code" ?
kiste Auf diesen Beitrag antworten »

Naja schau dir an was andere Programmierer so machen. Gibt ja genau Code im Internet zu finden
WebFritzi Auf diesen Beitrag antworten »

Ich war auch schlecht in Informatik in der Schule. Ich fand die Lehrer einfach stinkend öde. Das Fach übrigens auch.

Zu Hause hab ich aufm C64 mit Basic rumgespielt. Das war cool. An der Schule gab es das blöde Turbo-Pascal. Ich fand das alles nur behämmert.

Übrigens hat es mir nicht geschadet. Augenzwinkern
Weizenvollkorn Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von kiste
Normal sicherlich nicht, aber manche Mathematiker können sich einfach die Logik des Programmierens nicht vorstellen. Kommt vor, sehe ich öfter bei uns im Computerpool Augenzwinkern


Das "Programmieren" würde ich nicht so eindimensional sehen. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass Mathematiker besonders gut mit funktionalen Programmiersprachen wie Erlang, Haskell oder Matlab klarkommen.
Mazze Auf diesen Beitrag antworten »

Matlab ist aber keine Funktionale Programmiersprache, sondern wie JAVA, C usw. eine imperative (Schleifen, Variablenzuweisung etc.). Ansonsten gibt wohl 3 Hauptprogrammierparadigmen :

Imperativ : C, Java, usw.
Funktional : Haskell, Opal
Logisch : Prolog

Was das Thema angeht, programmieren hat durchaus was mit Erfahrung zu tun. Ein großer Teil in der Informatik ist aber auch Problembeschreibung , und das hatten wir beispielsweise an der Schule garnicht. Aber genau diese Problembeschreibung hilft einem von der Idee zum Programm zu kommen.
Weizenvollkorn Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Mazze
Matlab ist aber keine Funktionale Programmiersprache


Matlab hätte ich mal lieber raus lassen sollen. Erlang und Haskell kenne ich persönlich. Matlab nur vom "Hörensagen". Sei es hiermit gestrichen.
Mathelover Auf diesen Beitrag antworten »

Wir programmieren momentan mit Java smile
Mazze Auf diesen Beitrag antworten »

Abgesehen davon ist Informatik natürlich mehr als Programmieren.
kiste Auf diesen Beitrag antworten »

In der Schule nicht Augenzwinkern

Aber klar, was wäre Informatik ohne theoretische Informatik *schwärm* Augenzwinkern
Cel Auf diesen Beitrag antworten »

Also, ein wenig mehr als nur Programme schreiben haben wir schon in Informatik gemacht. Wenig, aber immerhin ...
Mazze Auf diesen Beitrag antworten »

In unserm Informatikunterricht hatten wir damals ein wenig Automaten und auch Technik.
phistoh Auf diesen Beitrag antworten »

Wir hatten in der Schule die ganze Palette an Informatik: Programmieren, Rechnerstrukturen (Logik, Schaltnetze usw.) und theoretische Informatik.
Zum Glück, denn Programmieren alleine finde ich ziemlich langweilig.
WebFritzi Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von kiste
Aber klar, was wäre Informatik ohne theoretische Informatik *schwärm* Augenzwinkern


Oh Gott... Das ist das Schlimmste. Wenn Informatiker versuchen, ihre Dinge zu vermathematisieren, dann gut' Nacht. Ich kenne ein Buch über theoretische Info (welches ich im Studium lesen musste) und habe mich beim Lesen andauernd aufregen müssen... Es mag gute und ordentlich geschriebene Bücher dazu geben - dieses war es nicht! Wo ist der Kotz-Smiley...? Ah, da: Kotzen
kiste Auf diesen Beitrag antworten »

Jetzt will ich aber mehr wissen, was für ein Thema, was für ein Buch?

Ich rede von Dingen die man teilweise auch der Mathematik zuordnen kann:
Graphentheorie, Kryptografie, Formale Sprachen(also Halbgruppen/Monoidtheorie), mathematische Logik
und dann halt noch so klassische Sachen wie Komplexitätstheorie und Laufzeitanalyse/Korrektheitsbeweise
WebFritzi Auf diesen Beitrag antworten »

Das ist das Buch, welches ich meinte:

http://www.amazon.de/gp/reader/354041923..._pt#reader-page

Kotzen
kiste Auf diesen Beitrag antworten »

Sieht irgendwie hmm komisch aus. Da sind mir zu viele Themen halb angeschnitten.
Toll ist natürlich dass Kategorientheorie drin ist smile
chrizke Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Weizenvollkorn
Das "Programmieren" würde ich nicht so eindimensional sehen. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass Mathematiker besonders gut mit funktionalen Programmiersprachen wie Erlang, Haskell oder Matlab klarkommen.

Um Gottes Willen. Funktionale Programmiersprachen sind total grauselig.
Man muss sich einen Knoten ins Hirn denken damit man das hinbekommt, was mit ner imperativen einfach runter zu schreiben ist.
Spätestens bei Listen und Bäumen hört der Spaß da auf.

Aber ich muss Kiste zustimmen: Theoretische Info ist toll!!! Das war die einzige Informatik Vorlesung dich ich im Nebenfach hatte, bei der man wenigstens ein wenig selber denken musste.
awsed Auf diesen Beitrag antworten »

mündlich hab ich mathe 1 Physik ne 3 also soviel dazu smile
Weizenvollkorn Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von chrizke
Um Gottes Willen. Funktionale Programmiersprachen sind total grauselig.
Man muss sich einen Knoten ins Hirn denken damit man das hinbekommt, was mit ner imperativen einfach runter zu schreiben ist.


Und genau da seh ich einen Vorteil. Man muss sich vorher überlegen, was man programmiert. Neuerdings fehlt den meisten imperativen "Programmierarbeiten" immer öfter nur noch Tomatensoße und Käse. Und wer nicht anders kann als Braindumps 1 zu 1 in Quellcode abzubilden und gewissermaßen Writeonly-Code zu fabrizieren, der soll doch Perl nehmen. Das ist dafür gemacht. :-) Und jetzt verschwinde ich lieber schnell, bevor das Gewitter beginnt.
kookie Auf diesen Beitrag antworten »

Schulnoten sind, leider gottes, von viiiielem abhängig:

- vom lehrer (ob er dich mag, was er für richitg hält, ...)
- vom fach (z. B. wenn du in mathe die binomischen formeln nicht kannst hast du sicher keine 1 verdient)
- von dir selber (ob du das fach magst ...)
- vom benotungssystem

an unserer schule gibt es einen lehrer der benotet nach bemühen und anstrengen ... sowas finde ich z. b. total super! smile

um auf dein problem zurückzukommen: wenn man weiß, wie das notensystem des jeweiligen lehrer läuft, kann man sich seine noten selber ausrechnen!!!
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