6mal Würfeln. |
| 12.07.2010, 16:06 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| lieselotte | 6mal Würfeln. Hallo zusammen, ich bin neu hier und habe eine kleine Frage, die nicht so schwer ist, mir aber erhebliche Probleme bereitet. Über Antworten würde ich mich freuen und sage schon im voraus danke. Also: Ich werfe 6 Mal mit einem Sechs-Augen-Würfel. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass a) 1 Zahl b) 2 Zahlen c) 3 Zahlen d) 4 Zahlen e) 5 Zahlen f) 6 Zahlen erscheinen?
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| 12.07.2010, 16:13 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| tigerbine | RE: Wahrscheinlichkeitsrechnung Hallo, nenne die Elementarereignisse zum Ereignis "eine Zahl". |
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| 12.07.2010, 16:28 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| lieselotte | RE: Wahrscheinlichkeitsrechnung Hallo, das sind folgende. {1}, {2}, {3}, {4}, {5}, {6} |
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| 12.07.2010, 16:40 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| tigerbine | RE: Wahrscheinlichkeitsrechnung Nein, das sind sie nicht. Du würfelst doch 6mal. Die Elementarereignisse sind dann Folgen von 6 Zahlen aus {1,...,6}. Klar? Wie ws ist es die Folge 111111 zu würfeln (Pfadregel). Welche Ausgänge gibt es noch mit nur einer Zahl? Wie ws sind die? Was sagt eine andere Pfadregel, wie man daraus die WS : "nur 1 Zahl" erhält? |
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| 12.07.2010, 16:56 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| lieselotte | RE: Wahrscheinlichkeitsrechnung Naja, also "eine Zahl" ist 111111 222222 333333 444444 555555 666666. |
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| 12.07.2010, 17:28 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| tigerbine | RE: Wahrscheinlichkeitsrechnung richtig. Ich hatte noch mehr Fragen gestellt. |
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| 12.07.2010, 17:46 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| lieselotte | RE: Wahrscheinlichkeitsrechnung Eine Zahl bedeutet die Folge 111111 (WS = 1/46656) oder 222222 (WS = 1/46656) 333333 (WS = 1/46656) 444444 (WS = 1/46656) 555555 (WS = 1/46656) 666666 (WS = 1/46656). Eine andere Pfadregel wäre z.B. 111112. Díe WS, daraus "eine Zahl" zu erhalten beträgt 1/6. |
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| 12.07.2010, 18:09 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| tigerbine | RE: Wahrscheinlichkeitsrechnung Die WS für 1,2,3,4,5,6 beträgt 1/6. Die Pfadws eines Pfades ist (1/6)^6, es wird ja 6mal gwürfelt. Es gibt 6 Elementarereignisse zu "genau 1 Zahl2. Also ist die WS 6 * (1/6)^6 = (1/6)^5 |
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| 12.07.2010, 18:47 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| lieselotte | RE: Wahrscheinlichkeitsrechnung Vielen Dank, das hat mir sehr weitergeholfen. Schönen Tag. |
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| 12.07.2010, 19:12 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| tigerbine | RE: Wahrscheinlichkeitsrechnung Mit dieser Idee solltest du auch die anderen Teilaufgaben lösen können.
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| 12.07.2010, 19:14 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| AD | Das ist ein gesunder Optimismus - na wollen wir's hoffen.
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| 12.07.2010, 19:18 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| tigerbine | Optimismus ist eben, dass man auch alle die verschiedenen Möglichkeiten für "2Zahlen" usw. denkt. Denn die Einzelpfadws wird bleiben.... |
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| 12.07.2010, 19:23 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| AD | Hoffentlich denkt lieselotte auch dran.
Es gibt übrigens auch einen Lösungsweg, der unisono a) - f) in einer gemeinsamen Formel erschlägt. Allerdings basiert das auf der Siebfornel, und da rennen die meisten mit Schreikrämpfen weg, also unterlasse ich es lieber, den Weg hier aufzudrängen.
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| 12.07.2010, 19:49 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Huggy | @ tigerbine Ich bin mir nicht sicher, ob du den Einwand von Arthur richtig würdigst. Hast du mal versucht, die Wahrscheinlichkeit für 3 verschiedene Zahlen (genau 3, keine mehr und keine weniger) über Pfade zu berechnen. Das kann auch bei kühlem Wetter zu einer schweißtreibenden und Papier füllenden Angelegenheit werden. |
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| 12.07.2010, 20:12 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| tigerbine | Wie anstrengend es wird, habe ich mir bei den Temperaturen hier nun nicht überlegt. Wenn ihr sie also mit der Formel schneller zum Ziel bringen könnt, nur zu.
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| 12.07.2010, 21:40 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| AD | NUR zum Vergleich, falls es bei den unübersichtlichsten Fällen zu irgendwelchen Verhedderungen kommt:
Geduldig erklären kann ich diese Formel heute bei der Hitze nicht.
Und wahrscheinlich strecken manche schon die Waffen, wenn es um die bloße Anwendung (d.h. eigentlich nur "Einsetzen") dieser Formel geht. |
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| 13.07.2010, 13:14 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| AD | @lieselotte Rein mathematische Fragen bitte nur hier im öffentlichen Forum, nicht per PN. Nebenbei bemerkt hätte ich dir sowieso nicht per PN antworten können: Du hast deinen PN-Empfang nicht aktiviert.
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| 13.07.2010, 13:25 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| lieselotte | Ok Arthur. Super Formel, finde ich gut.
Kannst du sie heute bitte etwas erklären, da es nicht ganz so heiß ist wie gestern. Der Mittelteil ist doch ein paar Nummern zu groß für mich. Vielleicht kannst sie einfach ausgeschrieben am Beipiel von drei Zahlen noch einmal darstellen. Vielen Dank.
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| 13.07.2010, 13:44 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| AD | Ich möchte dich nochmals nachdrücklich warnen: Die obige Formel basiert auf der Siebformel von Poincaré und Sylvester, eine Erklärung dessen sprengt den Rahmen dieser Aufgabe und ist im Rahmen der Schulmathematik wirklich nur den mathematisch aufgewecktesten Schülern zu empfehlen - wenn du dich zu letzteren zählst, dann mache ich das gern. Andernfalls ist es sicher besser, den von tigerbine vorgezeigten Weg zu nehmen. |
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| 13.07.2010, 15:24 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Mystic | Aus algorithmischer Sicht gibt's allerdings schon sowas wie einen "Königsweg", wenngleich die Erklärungen, warum das so funktioniert, wiederum den Rahmen der Schulmathematik bei weitem sprengen würden... Dabei macht man sich zunutze, dass man die Stirlingzahlen zweiter Art Zeile 0: 0, 1, 64, 729, 4096, 15625, 46656 Zeile 1: 1, 63, 665, 3367, 11529, 31031 Zeile 2: 31, 301, 1351, 4081, 9751 Zeile 3: 90, 350, 910, 1890 Zeile 4: 65, 140, 245 Zeile 5: 15, 21 Zeile 6: 1 Damit ist dann die jeweils erste Zahl in der k-ten Zeile gerade Um auf den Vektor der gesuchten Wahrscheinlichkeiten zu kommen, benötigt man noch den weiteren Vektor den man sich leicht merken kann, da er bei gleicher Länge wie u aus den ersten Summanden der Reihe für e (verkehrt herum angeschrieben) gebildet wird... Der gesuchte Vektor p der Wahrscheinlichkeiten ist dann wobei das Vektorprodukt |
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| 13.07.2010, 15:25 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Huggy | Ich will mal versuchen, die Formel anhand eines Beispiels plausibel zu machen. Das ist natürlich kein Beweis, nimmt ihr aber vielleicht doch einiges von ihrem Schrecken. N = 6, also 6 Würfe n = 6, also ein gewöhnlicher Würfel mit 6 Seiten m = 4, gesucht ist die Wahrscheinlichkeit, genau 4 Zahlen zu werfen Für dieses Beispiel lautet die Formel: Der Grundaufbau der Formel ist klar. Es wird eine Laplace-Wahrscheinlichkeit angenommen. Die Wahrscheinlichkeit berechnet. Der Faktor Diese Summe wird nun von hinten nach vorne aufgedröselt. Der letzte Summand ist die Zahl der Möglichkeiten mit 6 Würfen ausschließlich 4 bestimmte Zahlen zu werfen. Dabei sind die Fälle, bei denen eine oder mehrere dieser 4 Zahlen gar nicht geworfen werden, eingeschlossen. Das sind also noch zu viele Fälle. Das wird durch die vorherigen Summanden sukzessive korrigiert. Mit dem vorigen Summanden So ergibt die Summe schließlich die exakte Zahl der Fälle, bei denen 4 bestimmte Zahlen bei 6 Würfen mindestens einmal geworfen werden. Wobei das wie gesagt kein Beweis ist, sondern eine Plausibilitätserklärung. Der exakte Beweis erfordert die systematische Anwendung des Distributivgesetzes bei Mengenoperationen. @ Arthur Es ist nicht meine Absicht, mit dieser Wischi-Waschi-Erläuterung deinen Blutdruck in Wallung zu bringen. Ganz ehrlich nicht! |
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| 13.07.2010, 15:30 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| AD |
Ach wo! Ich bewundere Leute, die den Mut zum Versuch haben, die Siebformel verbal verständlich zu machen.
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| 13.07.2010, 16:34 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| lieselotte | @ huggy Sag doch bitte mal zur Überprüfung den Wert von "4 Verschiedene aus 6" Danke |
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| 13.07.2010, 17:01 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Huggy |
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| 14.07.2010, 09:57 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| lieselotte | Huggy, sehr gut erklärt. Jetzt hab sogar ich es verstanden. Und wenn`s auch noch stimmt, dann ab jetzt Prof. Dr. Huggy.
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| 14.07.2010, 10:42 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| AD | Evtl. Zweifel an der Richtigkeit sind blanke Blasphemie.
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| 14.07.2010, 11:29 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Huggy | Den Dank nehme ich gern entgegen. Die Titel gegen aber besser an Arthur, an den ich sie hiermit kraft einer Befugnis, die ich mit selbst erteilt habe, weitergebe.
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| 14.07.2010, 11:43 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| AD | Für olle Kamellen gibt es keine Professorentitel, denn wie Mystic ja richtig anmerkte, geht es hier im wesentlichen um das Partitionsproblem und die dazu gehörenden Stirlingzahlen - auch wenn mir das oben zunächst nicht bewusst war.
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| 14.07.2010, 11:50 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Huggy | Sei nicht so kleinlich! Markowitz hat sogar den Nobelpreis bekommen, weil er eine Formel, die in jedem Statistikbuch steht, auf die Portfoliozusammenstellung angewendet hat.
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| 15.07.2010, 13:08 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| mathchild | Also, die Siebformel habe ich jetzt verstanden oder besser verstehe wie die Summenformel zu lesen ist. Aber wie kommt man jetzt von dem Problem mit den Würfeln auf die unten stehende Formel. Igendwie komme ich mit der Anwendung der Siebformel nicht klar:
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| 15.07.2010, 14:20 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| AD |
In dieser allgemeinen Art gefragt ist das schon ein ziemlicher Schlag in Huggys Gesicht: Schließlich hat er den Großteil seines obigen ausführlichen Beitrags genau dieser Frage gewidmet. Könntest du also bitte so freundlich sein, dir das nochmal (oder erstmals) durchzulesen und dann deine Fragen bitte etwas konkreter stellen, d.h., welcher Teil denn nun genau unklar ist. Ansonsten muss ich wieder drauf verweisen, was ich oben gesagt habe: Bleib beim einfacheren, von tigerbine skizzierten Weg. |
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| 15.07.2010, 17:30 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| mathchild | oh nein! Ich habe natürlich niemanden beleidigen wollen. Den Beitrag von huggy ahbe ich gelesen. Ich verstehe auch, wie das mit dem abwechselnden Hinzuzählen und Wiederabziehen funktioniert. Mir fehlt aber der formale Zusammenhang zwischen der Siebformel und der Aufgabe mit den Würfeln. Also die Siebformel erlaubt es doch die Anzahl |A1 U A2 U .... U AN| = ... zu berechnen. Wie kann ich jetzt daraus formal die Aufgabe lösen, beim Werfen mit N Würfeln die Wahrscheinlichkeitt der Würfe mit n-gleichen Zahlen zu berechnen. Klar ist das wir im Nennen die Anzahl aller Fälle also 6 hoch N haben. Nun brauchen wir noch die Anzahl der günstigen Fälle und die werden wohl mit der Siebformel berechnet. Was sind aber jetzt die A1, A2, .... ,AN ???? Und wie bestimme ich der Terme auf der rechten Seite, also etwa |A1 + A2 + A3| ??? (+ steht für den Durchschnitt). Ich hoffe ich habe mich einigermaßen klar ausdrücken können. Ich habe schon öfters Lösungen mit der Siebformel gesehen und nie verstanden, wie man den Zusammenhang mit der Aufgabe herstellt. Wahrscheinlich stell ich mich da einfach dumm an. |
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| 15.07.2010, 21:05 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Huggy | Der Einstieg in die Mengenakrobatik sieht so aus: Sei und Dabei sind |
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| 15.07.2010, 23:08 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| mathchild | Und wie stelle ich jetzt den Bezug her, zu der Anzahl der 6er Tupel die genau k gleiche Zahlen enthalten?????? Also irgendwie fehlt mir da noch etwas! |
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| 16.07.2010, 08:03 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Huggy | Wie meinst du das?
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| 16.07.2010, 08:15 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| mathchild | Da habe ich mich jetzt dumm ausgedrückt. Wie stelle ich den Bezug ZU DER FORMEL für die Anzahl der 6er Tupel die genau k gleiche Zahlen enthalten?????? Was setze ich denn für |Hm| ein??? Und was für |H(m-1,i) ???? |
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| 16.07.2010, 09:05 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Huggy | Es ist Das stand doch schon in meinem obigen längeren Beitrag. Und die Mengen Für den weiteren Übergang zur Formel von Arthur ist die weitere Verarbeitung der Vereinigungsmenge notwendig. Es ist Mit Die Verarbeitung der Schnittmenge bringt dann im ersten Schritt erstmalig |
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| 16.07.2010, 14:23 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| mathchild | Also erst mal herzlichen Dank für deine Geduld. Ich glaube mein Problem liegt darin, dass mir die Definitionen von Gm und Hm nicht klar sind.
Also wenn Gm die gesuchte Menge ist, dann müsste doch gelten G3 enthält (1,1,1,4,5,6) G3 enthält nicht (1,1,1,1,5,6), (1,1,3,4,5,6), (1,1,1,2,2,6), (1,1,1,2,2,2) Wie sieht es dann mit H3 aus? Ist das die Menge der Tupel die höchstens drei gleiche Zahlen beinhalten? H3 enthält (1,1,1,4,5,6), (1,1,3,4,5,6) H4 enthält nicht (1,1,1,1,5,6) Was ist mit (1,1,2,2,5,6) ? enthalten oder nicht enthalten? Was ist mit (1,2,3,4,5,6) ? enthalten oder nicht enthalten? Ohne zu wissen, wie die Mengen Gm und Hm genau definiert sind, kann ich deine Überlegungen halt nicht nachvollziehen. Ich hoffe, du verlierst nicht die Geduld mit mir! |
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| 16.07.2010, 14:38 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| AD | Ich weiß nicht, ob du dir die Erklärungen richtig durchliest. Jedenfalls scheinst du sie gründlich misszuverstehen.
Bleiben wir mal beim Beispiel m=3, also Zunächst mal müssen wir uns drauf einigen, welche 3 der 6 möglichen Zahlen wir hier betrachten wollen. Nehmen wir z.B. mal 1,4,5 - Huggy hat oben in der Berechnung 1..m genommen, weil es für die Anzahlberechnung gleichgültig ist, welche 3 das sind. Um das jetzt erstmal klarzustellen: Sämtliche 6-Tupel aus Jetzt ein paar Beispiele von Tupeln (1,5,1,1,4,5) gehört zu (4,5,5,5,1,5) gehört zu (5,4,5,1,4,1) gehört zu (5,4,4,5,5,5) gehört zu (1,4,1,1,1,1) gehört zu (1,4,4,4,2,4) gehört weder zu ------------------------ |
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| 16.07.2010, 15:31 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| mathchild |
Wieso???? Also G3 ist doch NICHT die gesuchte Menge!!!! G3 ist also die Menge der N-Tupel, die genau aus drei bestimmten vorgegebenen verschiedenen Zahlen bestehen. Wenn man drei beliebige verschiedene Zahlen vorgibt, dann muss man G3 noch mit (n über 3) multiplizieren. Das verstehe ich jetzt. Und warum ist G3 * (n über 3) jetzt die Anzahl der gesuchten Menge der N-Tupel bei denen genau drei Zahlen übereinstimmen??? Vielleicht begreife ich langsam oder aber die Definitionen sind nicht immer präzise formuliert. Aber ich habe mir eure Beiträge genau durchgelesen. |
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| 16.07.2010, 15:35 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| AD |
Darum geht es in der Aufgabe nicht: Es geht um die Tupel, die aus genau 3 verschiedenen Zahlen bestehen. Wie oft dann jede dieser 3 Zahlen im Tupel auftaucht, ist völlig irrelevant - nun gut, mindestens einmal sollte es natürlich jeweils sein. Ist schon ziemlich traurig, dass dir das bis jetzt nicht klar ist.
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| 16.07.2010, 15:44 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| mathchild |
Das habe ich tatsächlich falsch interpretiert, dahingehend dass 1, 2 ... 6 gleiche Zahlen erwartet werden. Tut mir leid, wenn ich euch damit unnötig belastet habe. |
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| 16.07.2010, 16:13 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| AD | Ich würde dir wirklich mal dringend raten, die Beiträge gründlicher zu lesen. Selbst wenn du die Aufgabenstellung anders aufgefasst hast, so habe ich doch bereits am 12.07.2010, 21:40 unmissverständlich geschrieben:
Da bleibt kein Spielraum für Ausreden.
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| 16.07.2010, 19:32 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| mathchild | Nachdem auch ich jetzt die Aufgabe verstanden habe, will ich mal alles zusammentragen, was ich bisher gelernt habe: Wir führen Gesucht ist die Wahrscheinlichkeit Behauptung: Beweis: Sei Dann ist Bleibt also noch und Dabei sind Es ist Außerdem ist Und jetzt würde ich ganz naiv versuchen die Siebformel anzuwenden: Bin ich noch auf dem richtigen Dampfer? Das passt irgendwie nicht mehr zur obigen Behauptung! Und wie wird die Gleichung bewiesen, die ich nicht nachvollziehen kann? |
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| 16.07.2010, 20:26 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| mathchild | Ich sehe schon, das mit der Siebformel habe ich vollkommen falsch angewandt. Man muss ja erst noch die Sache mit den Durchschnitten bilden. Leider kann ich meinen Beitrag nicht mehr ändern! |
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| 17.07.2010, 10:47 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Huggy | @ mathchild Ich habe gezögert, noch einmal auf deine Fragen einzugehen, weil ich den Eindruck habe, dass du zwar an dem Thema interessiert bist, aber dass du nicht bereit bist, genügend Arbeit und Zeit zu investieren, wie dazu einfach notwendig ist. Mathematische Texte kann man nicht lesen wie die Tageszeitung. Man muss sich über jeden Satz, ja jedes Wort, jede Formel Gedanken machen. Man muss sich Beispiele machen, diese noch mal mit den Erklärungen vergleichen, eventuell korrigieren, noch mal vergleichen, etc. Wenn du das gemacht hättest, hätten die Miss- und Unverständnisse, die Arthur dann aufgeklärt hat, gar nicht entstehen können. Mathematik ist nun mal zu über 90 % Transpiration und nur der kleine Rest ist Inspiration. Es war und ist nicht meine Absicht, einen vollständigen und formalen Beweis der Siebformel und der daraus resultierenden Arthur-Formel zu geben. Ich wollte den Weg der Entstehung so verständlich machen, dass man zum Schluss auch ohne Beweis überzeugt ist, da muss zwangsläufig genau das herauskommen, was Arthur als Formel hingeschrieben hat. Diese Art von Verständnis ist aus meiner Sicht mindestens so wichtig und nützlich, wie der Beweis selbst. Um dieses Ziel zu erreichen, ist notwendig: (1) Die Ausgangsformel
zu verstehen. Was bedeuten die Mengen und weshalb ist die Formel richtig? Wenn du die Erläuterungen sorgfältig liest und dir Beispiele machst, solte dir das gelingen. Wenn es dir nicht gelingt, solltest du dich mit dem Gedanken vertraut machen, dass du für dieses Thema noch nicht bereit bist. (2) Man muss den Reduktionsprozess für die Vereinigunsmengen verstehen. Zu Anfang hat man eine Vereinigungsmenge aus m Mengen. Nach dem ersten Reduktionsschritt hat man 2 Vereinigungsmengen aus m - 1 Mengen. Auch das muss man sich im Detail und an Beispielen klar machen. In meinen bisherigen Erläuterungein fehlt dabei noch der Schritt, den Schnitt einer Menge mit einer Vereinigungsmenge mit dem Distributivgesetz in eine Vereinigung von Schnittmengen umzuformen. (3) Man muss das Verfahren für kleine m explizit und vollständig durchführen. m = 2 ist trivial. m =2, 3, 4 geht problemlos. m = 5 bewältigt man zur Not auch noch. Danach hat man die Arthur-Formel für diese m bewiesen und dabei gesehen, wie sie zu Stande kommt. Und danach sollte einem klar sein, dass die Formel für beliebiges m genau so aussehen muss, wie sie aussieht, obwohl das kein Beweis ist. Der vollständige und formale Beweis für beliebiges m, welcher natürlich ein Induktionsbeweis ist, beginnt mit der Schwierigkeit, die dabei auftretenden Mengen zu indizieren. Wenn man sich z. B. den Artikel in der Wikipedia zur Siebformel anschaut, sieht man, dass man dabei als Index Mengen verwendet. Das ist im Vergleich zu dem, was man kennt, schon mächtig gewöhnungsbedürftig. @Edit Wenn du das liest, wirst du vermutlich verärgert sein. Aber bedenke, würde ich einen so langen Beitrag schreiben, nur um jemanden zu ärgern, den ich gar nicht kenne? @Edit2 Bei der Ausführung des Vefahrens für kleine m würde ich eine Änderung der Indizierung empfehlen. Ich würde empfehlen, dann für die H-Mengen als Index die Zahlen zu verwenden, die sie höchsten enthalten sollen. Statt |
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| 17.07.2010, 18:28 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| mathchild | @Huggy
Wie kommst du denn da drauf! Du bist doch sehr freundlich. Und natürlich ist diese Thematik recht abstrakt. Und ganz sicher vertue ich mich sehr häufig. Also mir geht es nicht um den Beweis der Siebformel. Den Induktionsbeweis der Siebformel habe ich verstanden und auch wie die Sache funktioniert - was ja aus einem Beweis mit Induktion nicht immer hervorgeht. Jetzt würde ich gern die Siebformel anwenden, um die Aufgabe mit den Würfeln zu lösen. Bisher haben wir doch erreicht Es ist Jetzt geht es darum, die Siebformel auf den verbleibenden Ausdruck anzuwenden. Ich hoffe mal, dass bis hierher alles noch richtig ist. Aber dann komme ich mit der Auswertung der Schnittmenge nicht klar. Du versuchst wohl den Ausdruck schrittweise zu reduzieren. Aber dann müsste man ja jetzt irgendwie mit Induktion an die Sache herangehen. Oder übersehe ich da etwas. |
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| 17.07.2010, 19:08 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| mathchild | Habe erst jetzt deinen letzten Beitrag so ganz bis in alle Einzelheiten studiert. Also muss man die Durchschnitte mit Induktion bearbeiten, wobei im Index Mengen verwendet werden. Das klingt wirklich ganz schön verzwickt. Wobei die resultierende Formel dann erstaunlich einfach ausfällt. |
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| 17.07.2010, 19:15 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| AD | Das sind ja gerade die Hauptanwendungsfälle der Siebformel: Wo die Durchschnitte (genauer gesagt deren Mächtigkeiten bzw. Wahrscheinlichkeiten) einfach berechenbar sind, ganz im Gegensatz zu den im Endeffekt interessierenden Vereinigungen - siehe z.B. auch Wichtelproblem. |
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| 17.07.2010, 21:07 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| mathchild | Ja und wie leitet man jetzt aus dem mit der Siebformel erhaltenen Ausdruck die Lösung der Aufgabe ab? Also das schrittweise Vorgehen von Huggy zum Behandeln der Durchschnitte verstehe ich ja, aber die Induktion kriege ich nicht hin. |
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