Folgenkovergenz der Ableitung |
| 07.09.2010, 23:33 | martha.1981 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||||||||
| Folgenkovergenz der Ableitung ich habe hier folgende Aufgabe:
Ich habe eine Musterlösung und versuche diese nachzuvollziehen: Beweis: O.E. sei die offene Kugel um mit dem Radius . Angenommen f.a. gilt, die Abbildung ist nicht injektiv. Also existieren für alle n Punkte mit und . Man erhält aufgrund der Konvergenz die Beschränktheit mit M > 0 f.a. n. Da die zweite Ableitung linear und stetig nach Voraussetzung ist, ist sie Beschränkt. d.h. es ex. C>0 mit für alle x in K(a,1) und h in Rn. Soviel erstmal dazu. Was hier passiert verstehe ich schon. Aber ich habe einige Löcher bzgl. der Hintergründe: 1) klar ist, dass für folgt und da f stetig folgt natürlich . Liegt es auch schlicht an der stetigen differenzierbarkeit, dass dann schon gilt? und für die inverse Abbildung. Ist das schon der Satz von der lokalen Umkehrbarkeit? 2) Statt hätte ich wohl automatisch geschrieben. Sagt die ungewohnte schreibweise was aus? Soll es verdeutlichen, dass hier quasi mit Matrizen gearbeitet wird? 3) Ich habe gelernt: heißt beschränkt, wenn es ein C>0 gibt, so dass gilt f.a. x in X. Was ist hier der Grund dafür, dass die euklidische Norm angenommen werden kann? Weil alle Normen äquivalent sind, heißt es ja nicht, dass alle Normen gleiche Ergebnisse bringen, oder? Also ich meine ist allg. im nicht gleich , oder? Grüßle, Martha |
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| 08.09.2010, 04:42 | gonnabphd | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||||||||
Ja.
Man benutz einfach die Cramer'sche Regel und bildet damit an jedem Punkt das Inverse der Matrix.
Ich tippe mal auf zweiteres.
Das geht,
Das behauptet auch keiner.
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| 09.09.2010, 13:54 | martha.1981 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||||||||
okidoki, danke erstmal. Nur nochmal kurz Haare spalten:
So ist die Äquivalenz von Normen ja definiert. Dann ist endlichen Räumen z.B. die euklidische Norm äquivalent zu einer beliebigen Norm . Und jetzt einfach nur zur Schreibweise . Da benutze ich dann einfach das Gleichheitszeichen? Das war 1. 2. Was mich noch plagt, ist die Invertierbarkeit der Ableitung in . Nach Voraussetzung ist . Aber an der Stelle ist ja nix über die Invertierbarkeit ausgesagt, oder? Kann man wirklich sagen: Sei offen, stetig differenzierbar und mit . Für eine Folge gilt ? Grüße, Martha |
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| 09.09.2010, 16:53 | gonnabphd | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||||||||
Hallo,
Nein, denn gleich sind die Normen ja nicht. Aber was im Beweis vorkommt, ist ja nur:
Und aus der Äquivalenz der Normen schliesst man leicht, dass es - sofern es für irgendeine Norm eine Konstante C gibt - für jede beliebige Norm so ein C' geben muss. Ich verstehe nicht ganz, wo das Problem liegt? Möglicherweise rede ich also daran vorbei... Nach Vorraussetzung ist stetig. Andererseits ist auch stetig. Also gibt es eine Umgebung von a, so dass in dieser Umgebung. Deshalb kann man für fast alle die Inverse bilden. Und gemäss der Cramerschen Regel ist die Abbildung stetig. (Sogar ) |
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