Mathe Studium

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Trucker Auf diesen Beitrag antworten »
Mathe Studium
Hey, da hier viele Mathematiker und auch Mathematik Studenten im board rumhängen, wollte ich mal etwas zum Mathe Studium fragen.

Ich hatte Mathe GK, und bin momentan für ein Mathe Studium eingeschrieben. Um diese Lücke zu schließen besuche ich die angebotenen Vorkurse.

Die Vorlesungen haben allerdings bereits garnichts mehr mit Schulmathematik zu tun. Sprich der Schulstoff wird nicht aufbereitet.
Es wird dort viel mehr ein Einblick in den Hochschul Stoff gegeben, was ich sowieso im 1. Semester nochmal hören werde.

Einigemale wird in abstrakter Form auch das wiedergegebn was wir angeblich mal in der Schule gemacht haben sollten. Das habe ich allerdings noch nie zuvor gehört.

Um es kurz zu machen, ich interessiere mich sehr für das was ich dort geboten bekomme (Mathematik und beweise), doch frag ich mich ob ich es mit dem GK Mathe überhaupt schaffen kann. Ansonsten würde ich mich lieber ein Jahr darauf vorbereiten um nicht gesperrt zu werden.
Ich will dieses Studium unbedingt schaffen.

Reicht das interesse aus, um Mathe erfolgreich zu studieren oder braucht man den LK stoff schon ?
Wenn wir übungsaufgaben bekommen, muss ich mir teilweise erst noch anlernen wie man sie löst, während andere diese bereits lösen können.

Ist die Lücke zwischen LK und GK wirklich so groß, dass ich sie erst füllen sollte ?
Ich habe nämlich gehört das im 2.Semster Funktionen und inrgendwas mit dreidimensonalen Räumen gemacht wird (ich weiss jetz nicht mehr genau was).

Vektoren haben wir allerdings nie gemacht. Brauch ich das wissen, oder kann man sich das dann auch anlernen bzw. ist es eh so spezifisch (hat ja nix mehr mit Schulmathe zu tun), sodass mir das Wissen über Vektoren eh nichts bringen würde ?

Mfg. Trucker

Edit (jester.): Verschoben nach Off-Topic. Bitte beachte, dass im Off-Topic nur registrierte Benutzer schreiben können.
tigerbine Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Mathe Studium
Zitat:
Ansonsten würde ich mich lieber ein Jahr darauf vorbereiten um nicht gesperrt zu werden.


Auch mit LK ist es eine Umstellung von Schulmathe zu Unimathe.

Zitat:
Wenn wir übungsaufgaben bekommen, muss ich mir teilweise erst noch anlernen wie man sie löst, während andere diese bereits lösen können.


Dieser Vorsprung wird sich bald relativieren. Und der Regel löst man Übungszettel nicht nach dem ersten Durchlesen.7

Wir haben auch bereits einige Threads zum Thema GK und Mathestudium. Bitte mal die Boardsuche verwenden.
 
 
Grouser Auf diesen Beitrag antworten »

Wenn ich auch nach tigerbines dezenter Anmerkung noch einmal kurz für ich sprechen darf:

Ich selbst habe mich nach dem ersten Semester Mathematik gefragt wozu ich überhaupt das Abitur gemacht hab. Trotz Mathe-LK konnte ich quasi nichts davon verwerten. Es schien mir einfach nur eine riesen Zeitverschwendung zu sein und das sehe ich jetzt auch noch so. Das heißt also: Ob Mathe LK, GK oder gar keine mathematische Bildung - das scheint keine große Rolle für das Mathematikstudium zu spielen, da sowieso alles noch einmal von Null an entwickelt wird...

Mit genügend Einsatz solltest du also auch "nur" mit Mathe GK keine nennenswerten Defizite gegenüber anderen Mathestudenten im ersten Semester haben. Die Unterschiede sind nach spätestens ein paar Wochen sowieso vollständig aufgehoben, da Mathematik an der Uni mit dem Schulstoff herzlich wenig gemein hat.

Dies ist natürlich alles ausschließlich auf meinen Erfahrungen begründet...
chrizke Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Grouser
Wenn ich auch nach tigerbines dezenter Anmerkung noch einmal kurz für ich sprechen darf:

Ich selbst habe mich nach dem ersten Semester Mathematik gefragt wozu ich überhaupt das Abitur gemacht hab. Trotz Mathe-LK konnte ich quasi nichts davon verwerten.

(...)

Dies ist natürlich alles ausschließlich auf meinen Erfahrungen begründet...

Und das ist es doch, was so ein Oberstufen-Kurs in Mathe mit sich bringt: Erfahrung. Es stimmt eben nicht, dass man im Mathestudium für sich persönlich bei 0 anfängt. Inhaltlich schon, klar, es muss ja alles auf einem sicheren Fundament basieren, aber man Persönlich versteht vieles durch seine Vorkenntnisse schneller (Egal ob GK oder LK, wichtig ist, dass man sich mit manchen Themen schon beschäftigt hat).

Es macht nämlich einen Unterschied ob du zB schon weißt, was Ableitungen sind und dann du direkt Beweise dazu angehen kannst, oder ob du dir erst noch die Idee hinter der Ableitung klar machen musst.

Ich hatte zB sehr große Schwierigkeiten, an der Uni Stochastik zu verstehen, weil wir es in der Schule nie ernsthaft, bis auf ein bisschen Würfeln, hatten und ich somit mit den komischen Konzepten der Stochastik in keinster Weise vertraut war.

Da du ja auch schon ein paar Semester studierst, wirst du mir Recht geben, dass Mathematik sehr viel mit Erfahrung und Intuition zu tun hat.


@Trucker: Ein Mathestudium ist auch mit einem GK machbar. Da lernt alles Wichtige.
Du musst dich halt, wie alle anderen auch durchbeißen. Mathe ist für alle gleich schwer, egal ob LK oder GK. Und es kann durchaus sein, dass ihr im GK was gemacht habt, was andere nicht im LK hatten.
pseudo-nym Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von chrizke
Es macht nämlich einen Unterschied ob du zB schon weißt, was Ableitungen sind und dann du direkt Beweise dazu angehen kannst, oder ob du dir erst noch die Idee hinter der Ableitung klar machen musst.


Also ich hatte nicht das Gefühl in der Schule vermittelt bekommen zu haben, was die Dinge sind, sondern das man etwas mit ihnen ausrechnen kann.

Ich fand (und musste das oft genug bei Kommilitonen beobachten), dass die Intuition der Schule für die meisten Probleme meistens zu ungenau und manchmal schlicht fehlleitend war.

Dementsprechend werde ich mich Grouser anschließen. Ich habe nicht das Gefühl nach der zehnten Klasse etwas vernüftiges gelernt zu haben.
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Ich finde es fatal, anhand der Schulnoten in Mathematik irgendeine Aussage darüber treffen zu wollen, ob ein Mathematikstudium richtig wäre oder nicht.

Ich kann aus eigener Erfahrung nur dazu anraten, das zu lassen. Es scheitert.
Wenn ich nochmal in der Situation wäre, würde ich stattdessen vielleicht sowas wie ein Probesemester machen oder mich einfach mal in ein erstes Semester setzen und mir das anschauen.

Ich sage ganz ehrlich: Wenn ich nicht der Illusion erlegen wäre zu glauben, daß ich vielleicht aufgrund meines Schulerfolgs als Mathestudent einige Aussichten hätte und stattdessen versucht hätte, mal in die Mathematik an einer Uni hineinzuschnuppern, würde ich jetzt wohl was Anderes machen.

Insofern kann man der Schule auch wieder dankbar sein: Jahr für Jahr lockt sie immerhin Schülerinnen und Schüler zur Mathematik, indem sie diese glauben macht, sie wären doch ganz gut darin. Dann kommt das böse Erwachen, aber ein paar Leutchen bleiben bei der Sache und ackern sich durch.
alle Auf diesen Beitrag antworten »

Okay da ich hier irgendwie ohne Angemeldet zu sein nicht mehr schreiben kann, benutze ich jetz halt den öffentlichen Account von Bugmenot

Zu blöde, um Bitte beachte, dass im Off-Topic nur registrierte Benutzer schreiben können. zu verstehen, aber Mathe studieren wollen
LOL Hammer
Gast11022013 Auf diesen Beitrag antworten »

Ich wollte Dich ja auch nicht entmutigen, sondern nur darauf hingewiesen haben.

Was die Schmiererei des Professors angeht, so neigen natürlich manche Dozenten dazu, aber an sowas sollte es wohl nicht scheitern! Sowas kann man doch ansprechen.

Ansonsten gewöhnt man sich mit der Zeit daran, Dinge schnell mitzuschreiben.


Es ist ja gut, wenn Du Interesse und Lust dazu hast. Wichtig ist eben nur, daß dieser Spaß und diese Lust nicht nur auf Erfahrungen aus dem Schulunterricht gründen, denn dann sind sie vllt. nicht so fundiert und können schnell in Entsetzen umschlagen.
Guedoo Auf diesen Beitrag antworten »

Also, ich bin kein Mathematikstudent.
Ich sitze zur Zeit noch im Mathe LK rum, tendiere aber stark dazu, nach dem Abitur auch mathematik zu studieren.
Ich habe mir mal ein paar Aufgaben und Verfahren zur Vollständigen Induktion angesehen und dieses fast auf Anhieb verstanden, obwohl es - soweit ich weiß (ich kann mich natürlich auch irren) - erst im Mathestudium behandelt wird.

Ich bin in Mathe relativ begabt, allerdings denke ich nicht, dass ich mehr Begabung habe als die, die hier im Forum mit Spaß und regelmäßig Hilfe in Anspruch nehmen oder selbst welche geben.

Meiner Meinung nach ist das Wichtigste, das du für das Studium den nötigen Enthusiasmus mitbringst.
Und ob LK oder GK, denke ich mal, ist es egal, ansonsten gäbe es da ja gewisse Vorraussetzungen, die erfüllt werden müssen.

Da du dich hier im Forum umsiehst, scheint ja schonmal Interesse zu zeigen, weshalb deinem Vorhaben nichts im Weg steht, meiner Meinung nach.


Was mein Post bringt, frag ich mich gerade selber LOL Hammer
Vielleicht ist es ja eine Ermutigung oder so Hammer


edit: Aufgrund fehlender Satzzeichen und konsequenter Kleinschreibung ist der Text (mit seinen Schachtelsätzen) nur schwer zu lesen. Ich habe daher Satzzeichen und Großschreibung eingefügt. LG sulo
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Ich finde es fatal, anhand der Schulnoten in Mathematik irgendeine Aussage darüber treffen zu wollen, ob ein Mathematikstudium richtig wäre oder nicht.


Unterschreibe ich mal.
<-- in der Schule im LK unterpunktet und (außer in der Abiprüfung und Facharbeit, in der es jeweils Zweitkorrektoren gibt) immer einstellig. An der Uni jede Klausur auf Anhieb bestanden und bisher eine 2 in der Zwischenprüfung.

Schon der Lehrer hat enorm viel in der Hand bei der Note (sogar in Fächern wie Mathe).
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