Verschoben! Investitionsrechnung

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sneeper88 Auf diesen Beitrag antworten »
Investitionsrechnung
Hallo Leute,

ich weiß net genau ob das hier hingehört ich versuche es aber mal.

Angenommen ich habe eine Maschine die, wie auch immer 1000 Euro pro Jahr reinen Gewinn erwirtschaftet.

Angenommen für 1010 Euro kann ich eine Erweiterung installieren, sodass die Maschine 1010 Euro pro Jahr erwirtschaftet. Weiterhin wird angenommen, dass es keine Abschreibungen und keinen Zins gibt.

Jetzt gilt ja:

Armortisatinszeit = Kosten / (Gewinn + Abschreibung + Zins) = 1010/1010 = 1 Jahr

Die Aufrüstung "rentiert" sich ja eigentlich erst nach 101 Jahren: Ich habe MEHRGEWINN von 10 Euro pro Jahr => ich muss 101 Jahre warten um die Investition wieder zu erhalten.

? = Kosten / (Gewinn nach Investition - Gewinn vor Investition) = 1010 / 10 = 101

Wie nennt man dieses Prinzip und wobei findet es Anwendung oder findet es überhaupt Anwendung?



So richtig interessant war die Frage nämlich im Fernsehen:

Ihr verdient im Jahr 50k Euro. Wenn ihr mir 100k Euro in bar gebt erhaltet ihr von mir 55k (50 sowieso + 5) Euro im Jahr ab nächstes Jahr. Auf die Frage wer das machen würde haben fast alle befragten gesagt sie machen es. Nach 2 Jahren sei es ja wieder drin.

Das seh ich aber anders. Ich denke erst nach 20 Jahren lont das (Inflation und Zins vernachlässigt). Leider hab ich nicht mitbekommen wie es aufgelöst wurde.
mYthos Auf diesen Beitrag antworten »

Ich verstehe das Problem nicht, oder die Angabe ist nicht richtig gestellt.
Die Sache mit der Maschine ist nachvollziehbar und m.E. auch richtig.
_______

Bei der Fernsehfrage ist die einmalige Ausgabe von 100k nach zwei Jahren wieder hereingebracht, samt einem Gewinn von 20k.
Wie kommst du auf die 20 Jahre? Etwa mittels 100/5 ?
Wie lange werden die 55k denn ausbezahlt?

mY+
 
 
sneeper88 Auf diesen Beitrag antworten »

Bis ans Lebensende vermute ich.

Aber sieh mal so: Zwei Zahlungsströme, der erste I wo ich investiere, der zweite N wo ich nicht investiere:

I0 = -100k, I1 = -100k + 55k = -45k, I2 = -45k + 55k = 10k, ...
N0 = 0k; N1 = 50k, N2 = 100k, ...

Der Zahlungsstrom N ist bis zum Jahr 20 immer höher. Warum sollte also der erste Zahlungsstrom besser sein und vor allem sehe ich nicht ein, dass sich die investition nach 2 Jahren rechnet. Die 50k habe ich doch eh. Im Endeffekt habe ich also nur 5k Euro mehr. Muss dafür aber 100k ausgeben.

Klar geworden?
mYthos Auf diesen Beitrag antworten »

Bei der Angabe fehlt ein wesentliches Detail:
Man muss dazu sagen, dass die jährlichen Zahlungen von 55k anstatt des üblichen Verdienstes (50k) erfolgen.
Dann ist deine Rechnung richtig, wie ein einfacher Vergleich mittels Berechnung des BEP (BreakEvenPoint) durch zwei lineare Funktionen zeigt:

-100 + n*55 = n*50



Dann müssen die 100 k erst mühsam zurückverdient werden und das dauert 20 Jahre, so ist es.

mY+
sneeper88 Auf diesen Beitrag antworten »

Die Angabe habe ich aber gemacht...

Meine Frage bezog sich aber eher darauf, wie man dieses Konzept nennt und in welchem Bereich es Anwendung findet. Armortisation ist ja anders definiert. Aber häufig liest man nur von Armortisationsdauer. Sind das jetzt die 20 Jahre?

Deswegen gehört das denke auch nicht in Schulmathematik.
mYthos Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von sneeper88
Die Angabe habe ich aber gemacht...
...

Umso eher solltest du darauf achten, dass du sie so eindeutig stellst, dass keine Mißverständnisse entstehen können.

Wegen der einfachen Rechnung hier soll das Thema allerdings in der Schulmathematik bleiben.
_____________________

Ja, die Amortisationsdauer beträgt hier 20 Jahre.
Wie "Amortisation" genau definiert ist, kann man ja sicher recherchieren.
Meist handelt es sich um einen Vorgang, bei dem der Zeitpunkt gesucht wird, in welchem die Ausgaben gleich dem Aufwand sind, also beider Differenz Null ist --> BEP.
Aber es gibt noch andere Definitionen ..

--> http://de.wikipedia.org/wiki/Amortisation

mY+
sneeper88 Auf diesen Beitrag antworten »

Genau nach der Definition ist sie nämlich nicht 20 Jahre sondern

100k / 55k = 1,8 Jahre.
mYthos Auf diesen Beitrag antworten »

Siehe dir nochmals die beiden Graphen an. Nach 20 Jahren ist die Funktionsdifferenz Null.
Die rote hat die grüne eingeholt. Mehr kann und will ich dazu jetzt nicht mehr sagen ...

Aber möglicherweise gibt es hier noch andere Meinungen, bitte hier deponieren .. (!)

mY+
sneeper88 Auf diesen Beitrag antworten »

Sry, das soll nicht überheblich sein aber ich habe Mathe im Studium gehabt. Ich verstehe durchaus deine Graphen, da sie meine beiden Zahlungsströme abbilden... Das is ja auch kikifax.

Was ich aber wissen will ist wie man dieses Konzept nennt. Armotisation kann es nicht sein. Sie ist anders definiert!!! Das frage ich aber nun schon zum dritten Mal Augenzwinkern
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