Aufgabe ist 60 : 5 (7 - 5)

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seri Auf diesen Beitrag antworten »
Aufgabe ist 60 : 5 (7 - 5)
Meine Frage:
Aufgabe ist 60 : 5 (7 - 5)

Muss ich da zuerst die Klammer auflösen? Also mit der ausgeklammerten 5?



Meine Ideen:
Meine Idee wäre 5(7-5) = 5*7 + 5*5 = 35 + 25 = 60

Also insgesamt 60:60 = 1

Andere sagen nur die Klammer 7-5 = 2, dann 5*2 = 10, also 60:10 am Ende!?
sun01 Auf diesen Beitrag antworten »

Ich wäre auch so ran gegangen, also über Ausklammern

Bsp: 4(a+b) = 4a + 4b
 
 
klarsoweit Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Aufgabe ist 60 : 5 (7 - 5)
Zitat:
Original von seri
Meine Idee wäre 5(7-5) = 5*7 + 5*5 = 35 + 25 = 60

Wenn schon, dann ist 5(7-5) = 5*7 - 5*5 . Dir sollte auffallen, daß in deiner Rechnung nicht das korrekte Ergebnis 10 rauskommt. geschockt

Zitat:
Original von seri
Aufgabe ist 60 : 5 (7 - 5)

Nach den Regeln der Algebra ist das (60 : 5) * (7 - 5) .
seri Auf diesen Beitrag antworten »

Ohje, das mit + und - war mein Bock Big Laugh

Also: 5(7-5) = 5*7 - 5*5 = 35 + 25 = 10
=>60:10 = 10

Ist die Herangehensweise trotzdem korrekt?
klarsoweit Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Aufgabe ist 60 : 5 (7 - 5)
Zitat:
Original von seri
Also: 5(7-5) = 5*7 - 5*5 = 35 + 25 = 10

Obwohl es für die Rechnung nicht relevant ist, richtig ist: 5(7-5) = 5*7 - 5*5 = 35 - 25 = 10

Zitat:
Original von seri
Ist die Herangehensweise trotzdem korrekt?

Nein. Wie das zu rechnen ist, habe ich ja geschrieben:
Zitat:
Original von klarsoweit
Nach den Regeln der Algebra ist das (60 : 5) * (7 - 5) .
HAL 9000 Auf diesen Beitrag antworten »

Es ist das schon öfter hier im Board diskutierte Dilemma, dass es unterschiedliche Ansichten hinsichtlich der "unsichtbaren" Multiplikation gibt:

a) Einige sind der Meinung, dass diese stärker bindet als die sichtbare Multiplikation, dass also a/bc dasselbe ist wie a/(b*c) bzw. in LaTeX geschrieben , während tatsächlich bzw. bedeutet.

b) Andere wiederum meinen, dass man hier nicht noch eine Baustelle eröffen sollte, von wegen Unterscheidung Multiplikation mit und ohne Multiplikationszeichen *, und sehen konsequenterweise sowohl a/bc als auch a/b*c in ein- und derselben Bedeutung .

Ich bin Anhänger von b) - und noch besser würde ich es finden, wenn alle gleich den unmissverständlichen LaTeX-Code verwenden würden: Dann erübrigt sich nämlich diese Diskussion. Augenzwinkern

Also in der Hoffnung, dass die Aufgabenstellung so "formatiert" wurde: Ist hier nach oder gefragt? Augenzwinkern
klarsoweit Auf diesen Beitrag antworten »

Es ist ja gerade die Absicht dieser Aufgabe, daß herauszufinden ist, wie dieser Term zu lesen ist. Dazu gibt es klar definierte Regeln. Diese muß man dann allerdings auch kennen. Augenzwinkern
Leopold Auf diesen Beitrag antworten »

Die Regel für Rechnungen gleichen Ranges (also bloße Punktrechnungen oder bloße Strichrechnungen) ist bei fehlenden Klammern Linksklammerung, zum Beispiel





Die Terme werden also von links nach rechts abgearbeitet. Man muß allerdings zugeben, daß auch Profimathematiker das gelegentlich "großzügiger" handhaben, aber nur in Kontexten, wo kein Schaden entstehen kann, etwa bei Faktorisierungen wie . Nur die Lesart ergibt hier Sinn. Für die elementare Zahlenalgebra gilt aber das oben Gesagte: Fehlende Klammern bedeuten Linksklammerung.
Dopap Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Leopold







mein TR zeigt auf Wunsch mittels flag -53 alle Klammern an. Implizite Multiplikation kennt er nicht. Ein Problem weniger !

Oft wird auch "vergessen", dass die Grundoperationen nur für 2 Argumente definiert sind.
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