| 12.06.2007, 21:47 |
Romeo |
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Interpretation des t-Test
Einem t-Test werden ja normalverteilte Variablen vorausgesetzt, was bei einem Stichprobenumfang von mindestens 30 Ausprägungen als gegeben angesehen werden kann. Wenn nun ein t-Test mit einer geringeren Stichprobe ausgeführt wird, kann man dann das Ergebnis in Form des p-Wertes noch als "Tendenz" interpretieren oder ist dann der ganze Test wertlos?
Davon abgesehen: Kann man sagen, dass der p-Wert als die Wahrscheinlichkeit interpretiert werden kann, mit der die Nullhypothese akzeptiert wird? |
| 13.06.2007, 15:57 |
Zahlenschubser |
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RE: Interpretation des t-Test
Naja, mit "Tendenz" wird es schwierig. Bei 29 Stichprobenwerten (nicht Ausprägungen!) kann man das mit "Sicherheit" unterstellen, denn selbst bei 30 ist es ja nur eine "Tendenz", weil der zentrale Grenzwertzsatz nur asymptotisch gilt. Bei 10 Stichprobenwerten würde ich mal sagen, große Vorsicht. Genauso gut könnte natürlich auch bei 5 Stichprobenwerten die Verteilung exakt die Normalverteilung sein, man steckt halt nie drin - eine allgemeingültige Aussage lässt sich da nicht treffen. Im Zweifel muss man "exakt" testen, es gibt recht komplizierte Verfahren, um eine bessere Lösung unter Aufgabe von derartigen Verteilungsannahmen zu finden - habe ich zumindest mal in einem einzigen Fall schonmal gesehen.
Der p-Wert bezeichnet das Signifikanzniveau mit dem du dein vorgegebenes Signifikanzniveau vergleichen musst, um eine Testentscheidung zu treffen. Zum Beispiel ist deine Vorgabe 5%, dann heißt ein p-Wert größer als 5%, die Nullhypothese kann nicht verworfen werden (streng genommen was anderes als akzeptieren) und umgekehrt. |