SpeedUpMax

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Lero Auf diesen Beitrag antworten »
SpeedUpMax
hi,
ich habe eine frage zu dem voyage 200, ist es sinnvoll diesen mit einem sogenannten SpeedUpMax zu kaufen?
was bringt das ?
verbessert es die rechengeschwindigkeit merklich? h
at es irgendwelche nachteile?
empfehlenswert?
- ich brauche ihn für mathematik lk - danke für alle antworten!
WebFritzi Auf diesen Beitrag antworten »

Daman für die Schule keine fette "Taschen-Workstation" braucht, kannst du beim Kauf eines Taschenrechners ruhig sparen.

EDIT: Hab mich grad mal zu dem betreffenden TR informiert. Ich finde es schon recht krass, dass man den Schülern ein solch teures Ding empfielt.
 
 
Tobias Auf diesen Beitrag antworten »

Mathe mit solchen Geräten kann man besser "Rechnen-Lk" nennen.

Ein guter Mathe-Unterricht kommt doch wohl ohne Rechner aus oder sehe ich das zu verbissen?
WebFritzi Auf diesen Beitrag antworten »

Das wollte ich auch erst schreiben, aber ich denke, wenn bei einer Rechnung beispielsweise ein Ausdruck herauskommt, der aus zig Wurzeln und Logarithmen besteht, ist es für so einen Schüler gar nicht so schlecht, wenn er das als Zahl darstellen kann - der Vorstellung wegen. Aber dazu braucht man nun wirklichlich kein Rechen-Tausendsassa-Gerät.

Und wie gesagt: das Ding ist sündhaft teuer. Unter 200 Euro ist es kaum zu haben. Kein Wunder, dass dann solche Aussagen entstehen, dass materiell minderbemittelten Kindern in Deutschland eine schlechtere Ausbildung zukommen würde. Das ist meines Erachtens nämlicj nicht richtig. Aber wollen wir mal nicht gleich wieder politisch werden... Augenzwinkern
vektorraum Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Tobias
Mathe mit solchen Geräten kann man besser "Rechnen-Lk" nennen.

Ein guter Mathe-Unterricht kommt doch wohl ohne Rechner aus oder sehe ich das zu verbissen?


Dazu können wir sehr gerne einen neuen Thread aufmachen und diskutieren. Denn gerade unter den Mathematik-Didaktikern gibt es da eine heiße Diskussion.

Das Pauschalurteil: "Schule ohne Taschenrechner" ist schlichtweg falsch und zeugt davon, dass man sich damit nicht ernsthaft auseinandergesetzt hat. Die Frage sollte vielmehr heißen: Wie kann ich den Taschenrechner sinnvoll in der Unterricht einbauen?

Die nächste Frage wäre dann: Grafikfähig oder nicht? Anschaffungspreis vs. Nützlichkeit???

Warum gibt es hier eigentlich kein Themengebiet, dass sich mit Mathedidaktik beschäftigt??? Ich glaube, dass das schon Anklang bringen würde und sicher einige Leute Lust hätten darüber zu reden.

Also @Mods: Wie siehts da aus???

Gruß, VR
tigerbine Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Warum gibt es hier eigentlich kein Themengebiet, dass sich mit Mathedidaktik beschäftigt???


Themengebiet? Erstaunt1 Wenn Du drüber reden willst, dann fällt das bislang unter sonstiges. Mir ist bislang auch kein Bedarf für ein extra Unterforum aufgefallen.
vektorraum Auf diesen Beitrag antworten »

Na gut Augenzwinkern Sollte ja mal bloß ein Vorschlag sein. Themengebiet - Sorry Hammer Ich meinte natürlich Unterforum. Grässliches Wort.

Danke dir, tigerbine.
tigerbine Auf diesen Beitrag antworten »

Wenn Du solche Vorschläge machen möchtest, ist ja schön dass Du dir Gedanken machst, dann tue dies bitte in einem eigenen Thread, mit einem Titel der sich an die Mods richtet. Wir lesen nicht jeden Thread. Augenzwinkern
vektorraum Auf diesen Beitrag antworten »

Tut mir leid. Hatte sich bloß gerade angeboten, dass hier hinzuschreiben. Dachte ja nicht, dass wirklich jemand antwortet. War eher so eine spontane Idee.

Aber danke, ich werde es mir merken.

Gruß, VR
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Tobias
Mathe mit solchen Geräten kann man besser "Rechnen-Lk" nennen.

Ein guter Mathe-Unterricht kommt doch wohl ohne Rechner aus oder sehe ich das zu verbissen?


"Ja", aber: Heutzutage läuft viel über Computer, warum also nicht schon lernen, solche auch einzusetzen?
Zudem rechnet man nicht alles einfach mit GTR ... wir kriegen generell Aufgaben mit Parametern, so dass GTR für das Komplettlösen flach fällt.

Und wenn dann mal (vllt. etwas übertrieben) sowas wie "1204 * 423 * 12" kommt muss man es doch nicht noch im Kopf rechnen, oder? Augenzwinkern

Also bei uns wird der GTR sehr sinnvoll eingesetzt. Zudem kann man viele Sachen damit kurz mal überprüfen smile

air
WebFritzi Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Airblader
Und wenn dann mal (vllt. etwas übertrieben) sowas wie "1204 * 423 * 12" kommt muss man es doch nicht noch im Kopf rechnen, oder? Augenzwinkern


Vielleicht nicht im Kopf, sondern mit Stift und Papier. Ich halte es nicht für gut, wenn man bei jedem Pups den TR zu Hilfe nimmt. Wenn jetzt pi/e zu errechnen ist, dann kann man ihn verwenden.

Ich halte es auch für sehr sinnvoll, bei dem Zeichnen von Graphen Wertetabellen zu erstellen, anstatt das Ding in den TR reinzuhauen, um zu sehen, wie der Graph aussieht. Mit Wertetabellen ist der Schüler "näher an der Funktion dran" und versteht besser, wie so ein Graph überhaupt zustandekommt. Dies ist nämlich oft nicht der Fall. Durch den Einsatz von graphischen TR'n in der Schule wird sich ein solches Unverständnis IMHO vermehren.


Zitat:
Original von Airblader
Also bei uns wird der GTR sehr sinnvoll eingesetzt. Zudem kann man viele Sachen damit kurz mal überprüfen smile


Ja, aber das reicht auch für zu Hause.
vektorraum Auf diesen Beitrag antworten »

Ihr habt beide gewissermaßen Recht. Doch leider ist das immer sehr stark abhängig vom Mathematiklehrer.

Recht hat Airblader diesbezüglich, dass man bei irgendwelchen kurisoen Rechnungen mit Nachkommastellen, sehr großen Zahlen (Definitionssache) usw. einen Taschenrechner nehmen kann. Warum nicht?

Webfritzi hat in der Sache Recht, dass man das auch mit dem Kopf machen müsste. Hier ist aber die Frage nach dem Kosten-Zeit-Faktor. Will ich in meiner Unterrichtsstunde (45 Minuten meist) einen sehr langen Zeitraum für Rechnungen opfern, bei der sowieso die Hälfte der Schüler kein brauchbares Ergebnis erhalten.

Fakt ist: Es muss sichergestellt sein, dass die Schüler die Grundrechenarten beherrschen und diese auch ggf. anwenden können. Diesbezüglich gibt es ja auch ganz viele nützliche Reformen wie Abiturreform, bei der ein Teil mit Kopf gerechnet und gelöst werden muss oder halt Bildungsstandards.

Webfritzi: Mit der Wertetabelle haben wir das gleiche Spiel: Zeit. Es stimmt, dass das tiefere Verständnis gerade im Bereich der Funktionen bei den meisten Schülern fehlt. Doch dies ist nicht unbedingt dem Taschenrechner zuzuschreiben. Es gibt Erhebungen unter Schülern zu diesem Thema, bei dem erwiesen ist, dass das Verständnis des Begriffs einer Funktion sich seit der Einführung von CAS oder sonstigen Systemen nicht verschlechtert hat (aber leider auch nicht verbessert).

Insgesamt: Es kommt auf den Einsatz der Taschenrechner an. Verfechter und totale Befürworter sind das Extrem, das ein wenig engstirnig durch die Welt läuft. Leider gibt es viele solche Lehrer auch heute noch.
WebFritzi Auf diesen Beitrag antworten »

Ja, es kommt sicher vor allem auf den Lehrer an. Keine Frage!

Aber dein Modell geht nunmal nur auf, wenn alle in der Klasse einen solchen TR besitzen. Jetzt schau dir mal einen Har(t)z(?) IV-Empfänger an mit mindestens zwei Kindern. Jedes dieser Kinder müsste dann so ein Ding haben. Das sind mal locker 400 Euro bei zwei Kindern. Das ist IMHO nicht zumutbar. Und das alles nur, weil Zeit gespart wird? Die Sculzeit beträgt maximal 12-13 Schuljahre. Da hat man doch wirklich Zeit genug. Das mag ein Lehrer, der seinen Lehrplan einhalten muss anders sehen, aber früher (ohne die tollen Dinger) ging es ja schließlich auch. Ich denke, Zeit ist kein besonders gutes Argument.
vektorraum Auf diesen Beitrag antworten »

Nein, es sollte ja auch nicht das einzige Argument sein.

Übrigens ist es ja nicht mein Modell, sondern dieses "Modell" wird vielmehr an fast allen Schulen in Deutschland praktiziert. Die eine Schule nimmt vielleicht ein etwas günstigeres Modell, das eine oder andere Bundesland hat da vlt andere Regeln aber grundsätzlich ist der TR Einsatz erlaubt.

Die Frage der Kosten beginnen doch nicht beim Taschenrechner. Was ist denn in der Schule heute noch zumutbar? Ist es eine Klassenfahrt ins Ausland die mal leicht und locker 500 € verschlingen kann, sind es die Schulbücher, die an einigen Schulen verpflichtetend für die Kernfächer gekauft werden müssen, da sich die Schule keine mehr leisten kann. Oder sind es die Markenklamotten, die sonst zu sozialer Isoliertheit führen.

Vielmehr sollte man überlegen, diesen Schülern dennoch die Möglichkeit für eine ordentliche Teilnahme am Unterricht zu bieten. Dies geschieht durch Fördervereine, Elterninitiativen usw.
Einige Schulen stellen auch Exemplare bereit - Problem ist dann nur, dass der Schüler keinen zu Hause hat.

Der Preis mit 400 € ist schon sehr hoch kalkuliert. Meist wird sich für Modelle um 100 € entschieden. Leider habe ich keinen Ahnung bzgl. der Gesetzestexte, und weiß nicht ob Lernmittel extra finanziert und beantragt werden können. Ich meine erst vor kurzem ein Urteil eines OLG gelesen zu haben, der einen ähnlichen Fall behandelt hat (es ging da um eine Klassenfahrt).

Wirklich genug Zeit??? Hast du dich mal etwas genauer mit den Lehrplänen auseinandergesetzt, WebFritzi? Nein, das verlangt keiner. Das Problem ist bloß das alle Menschheit denkt, dass da so viel Zeit wäre das zu behandeln. Doch leider sieht die Schulrealität ganz anders aus. Und früher: da hat der Lehrer versucht, dass die Ergebnisse und Aufgaben so konzipiert sind, dass mit diesen auch weitergerechnet werden kann. Oder es gab irgendwelche Tabellen mit den Sinus-Kosiuns und Logarithmuswerten. Also doch nicht ganz so anders.
WebFritzi Auf diesen Beitrag antworten »

Ich glaube, du verstehst mich nicht ganz. Ich habe in der Schule auch schon TR benutzen dürfen/müssen. Und ich finde das OK so. Ich habe auch oben klargemacht, dass ich FÜR den Einsatz von TR'n bin. Mit "früher" meinte ich also meine Schulzeit.
Mein Kritikpunkt ist der, dass es nicht unbedingt so ein Tausendsassa-Teil sein muss. Und der hier genannte kostet 200 Euro. Bücher sind notwendig für den Unterricht. Ein solches Superding nicht. Ein kleinerer für evtl. 50 Euro würde es auch tun.
vektorraum Auf diesen Beitrag antworten »

Gut, der Meinung bin ich auch, dass die Dinger nicht so wahnsinnig teuer sein müssten. Zumal die meisten Funktionen die Schüler eh nicht brauchen und nicht verstehen können mit dem Schulwissen.

Doch dann müsste man mit den Firmen kooperieren und diese dazu auffordern solche Geräte herzustellen, welche von ihrer Funktion her für den Schüler zugeschnitten sind. Extravagante Geräte können sich ja dann noch die leisten, welche sich dafür besonders interessieren.

So habe ich gerade erst auf der Casiopage einen Taschenrechner mit Beleuchtung gesehen und noch vielen anderen Schnick-Schnack mehr.

Wozu braucht man den ganzen Mist? Da braucht man sich nicht wundern über diese unverschämt hohen Preise.

D.h. hier gilt es wohl die Hersteller in die Mangel zu nehmen und nicht die Lehrervereinigungen oder Didaktiker.
tigerbine Auf diesen Beitrag antworten »

Gibt es denn noch "normale" Taschenrechner? D.h. welche die mehr als +/-, *,: können. Aber noch ohne Grafik und so?

Den Bedarf an solchen Geräten versethe ich noch nicht so ganz. Die Schule ist doch wenn eine künstlich gemachte Absatzquelle. Wer benutzt die denn sonst noch?
1234eckstein Auf diesen Beitrag antworten »

bei uns im kurs sind gerade solche dinger gefragt, die mindestens bestimmte integrale ausrechnen können. ich verschließe mich (noch ) dem Trend, wenn ich auch einen Wettbewerbsnachteil für mich , einen Besitzer eines altmodischen Gerätes ohne diese Funktion, sehe. smile


achja am geld würde es bei mir nicht scheitern, aber ich sehe halt (noch) keinen sinn für so einen schnickschnack
Vieta Auf diesen Beitrag antworten »

weiß jemand zufällig wieviel diese integral dinger kosten?
vektorraum Auf diesen Beitrag antworten »

@vieta: Ich denke, dass du da mit 150 € rechnen musst. Leider verbergen die meisten Hersteller die Preise ihrer Rechner auf der Homepage. Du kannst aber mal ein Modell aussuchen, dessen Bezeichung bei Google eingeben und dann werden dir meist unzählige Angebote gemacht. Auch günstig zum Preisevergleichen, da es da doch starke Schwankungen auf dem Markt gibt.

@tigerbine: Ich habe einen gefunden, z.B. hier.

Der ist sogar recht günstig Augenzwinkern
tigerbine Auf diesen Beitrag antworten »

Hihi, der sieht so aus wie der aus meiner Schulzeit. Leider hab ich ihn wegen oxidierter Batterien verloren. Aber schön, dass es ihn noch gibt Tanzen

Und man kann auch mit so einem das Abi schaffen Big Laugh
WebFritzi Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von tigerbine
Und man kann auch mit so einem das Abi schaffen Big Laugh


Genau! Tanzen
tigerbine Auf diesen Beitrag antworten »

Und ich zweifle stark, dass die CAS etwas zum Verständnis beitragen. Meine Nachhilfe kann das nicht bestätigen. Die Teile sind teilweise so kompliziert zu bedienen, und dieses kleine Display. Da ist die optische Täuschung ja schon vorüprogrammiert.

Und für quadratische Funktionen gibt es immer noch das gute Parabellineal.

Entsetzt bin ich allerdings darüber, das der deutsche Staat es nicht schafft, Schülern Bücher kostenlos zur Verfügung zu stellen. unglücklich
WebFritzi Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von tigerbine
Entsetzt bin ich allerdings darüber, das der deutsche Staat es nicht schafft, Schülern Bücher kostenlos zur Verfügung zu stellen. unglücklich


Ja. Man sagt zwar allerorten, dass bei der Bildung nicht gespart werden dürfe. Aber es wird trotzdem gespart. Ein aktuelles Beispiel ist die gerade durchgeführte Schulreform in Schleswig-Holstein.
tigerbine Auf diesen Beitrag antworten »

Konkret?
WebFritzi Auf diesen Beitrag antworten »

http://www.spiegel.de/schulspiegel/wisse...,439384,00.html
Marcus Auf diesen Beitrag antworten »

Ist irgendjemandem aufgefallen, dass die ursprüngliche Frage nie beantwortet wurde?
Eigendlich sollte nur geklärt werden, ob diese speedUPMAX-Modul was bringt und nicht über den Sinn von TR im Mathe-Unterricht diskutiert werden.

Hat irgendjemand eine sinnvolle Antwort?
steka Auf diesen Beitrag antworten »

Hol dir nen N-Spire CAS mit Software über nen Lehrer... 110€.
Dieses Modul wird man nicht merken, solche Dinge werdet ihr im Mathe LK nie berechnen, dass ihr nen schnelleren Taschenrechner braucht.

Der N-Spire kann alles, was der Voyage kann, ist übersichtlicher, hat mehr Speicher (+Arbeitsspeicher) und ist eben schneller.
Es wurde nach der technischen Seite gefragt, nicht nach dem Sinn und Unsinn solcher Rechner im Mathe LK
tuxianer Auf diesen Beitrag antworten »

zu dieser Diskussion muss ich aber sagen das sich ein grafikfähiger Rechner lohnt, da in den Klausuren und auch in den Abiaufgaben ein solcher eingeplant wird. Aber gegen ein CAS System bin ich auch, da vergessen die Schüler ja mal schnell, wie man eine Gleichung umstellt ^^.
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