Welches Nebenfach?

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Lenne Auf diesen Beitrag antworten »
Welches Nebenfach?
Hallöchen^^

Ich hatte keine Ahnung, in welches Forum das am besten passt, deshalb poste ich jetzt enfach mal hier.

Ich werd ab diesem Semester Mathematik Bachelor studieren und muss mich jetzt noich für ein Nebenfach entscheiden. Leider weiß ich überhaupt nicht, was ich wählen soll. Zur Auswahl stehen:
Biowissenschaften
Chemie
Physik
Informatik
Elektrotechnik
Maschinenbau und
Wirtschaftswissenschaften.

Was würdet ihr denn so empfehlen? Womit hat man später gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Ich kann mir zum Beipsiel nämlich nicht vorstellen, was man mit der Kombi Mathe/Bio anfangen soll...
Gnu Auf diesen Beitrag antworten »

Hallo,

ich will mich ja nicht zu weit aus dem Fenster wagen, aber wie wärs wenn Du das wählen würdest was Dich selbst am meisten interessiert und wo Du evtl. schon Vorkenntnisse hast. Augenzwinkern

Gute Chancen hast Du mit allem würd ich sagen, da ein Mathematik-Studiengang einen sehr gut auf den Arbeitsmarkt vorbereitet (die Diplom vs. Bachelor-Diskussion mal aussen vor gelassen).
Mein Nebenfach ist beispielweise Wirtschaftswissenschaften weil ich das in der Schule schon hatte, und wenn ansonsten interessiert mich auch keins von den restlichen.
Ein weiteres naturwissenschaftliches Fach würde ich als etwas schwerer einstufen als bsp. Wirtschaft oder Informatik.

Biomathematik ist noch relativ neu, da entstehen aber auch sehr viele neue Arbeitsgebiete, und ich denke mal Geld verdienen wird man mit allem können.

Bei Physik, Chemie, Bio kannst Du ja evtl. schon auf Grundlage Deiner Schule (Abi, welche LK's) wissen ob es Dir gefallen würde Dich weiter damit zu beschäftigen oder nicht.
 
 
Lenne Auf diesen Beitrag antworten »

Danke erstmal für deine schnelle Antwort^^

Nachgedacht, was mir am besten gefällt, hab ich natürlich auch schon.
Chemie fand ich in der Schule immer recht interessant und hab darin auch Abi geschrieben.
Physik an sich gefällt mir auch ganz gut, nur hab ich bei bestimmten Gebieten (Thermodynamik, E-Lehre...) arge Problem gehabt, während mir Relativistische Ph. und Quantenphysik richtig einfach fiel.
Elektrotechnik schließ ich aus, weil ich wie gesagt damit gar nichts anfangen kann. Genauso Maschinenbau, dafür interessier ich mich überhaupt nicht...
Zu Informatik: Das find ich ziemlich interessant, nur hab ich von der Schule her damit noch gar keine Erfahrungen sammeln können. Ich weiß nicht, ob es dann ratsam ist, das als Nebenfach zu wählen so ganz ohne Vorkenntnisse - an sich würde ich es schon gern machen.
Bio möcht ich dagegen nicht machne, hab ich nach der 10. Klasse aus gutem Grund abgewählt Augenzwinkern
Tja, bleiben noch die WiWi. Hatte ich leider auch nicht in der Schule, aber bin trotzdem am überlegen, ob ich das nehme.

Bleiben also noch Chemie, Physik, Informatik und WiWi, zwischen denen ich mich entscheiden muss...
Tomtomtomtom Auf diesen Beitrag antworten »

Da man nicht so arg viele Kurse im Nebenfach hat, ist es in der Regel auch kein Problem, sich im 3. oder 4. Semester nochmal umzuentscheiden. Das kann man bis zum Ende wieder reinholen, man hat dann halt 2 Semester weniger für die Nebenfachkurse. Also mach dir nicht zuviel sorgen, das falsche zu erwischen.

Ansonsten noch ein paar Bemerkungen:

Wirtschaftswissenschaften:
Hatte ich als Nebenfach. War nicht mein Fall, ich habe aber nicht gewechselt, was im nachhinein gesehen ein ziemlicher Fehler war und, und in einer fetten 4 (im Gnadenversuch) geendet ist. Ordnerweise Reader mit teilweise abstrusen Inhalten zum puren auswendig pauken haben mich irgendwie nie so die richtige Motivation finden lassen, genug zu machen.

Ich würde wieder Wirtschaftswissenschaften belegen, aber nicht BWL, sondern Volkswirtschaftslehre. Ist imho auch viel viel näher an der Mathematik dran mit konkreten Annahmen, Modelllbildungen und daraus resultierenden exakten Schlüssen.

Chemie:
Hat man imho geringe Chancen, wenn man es nicht schon auf Leistungskursniveau im Abi gehabt hat.

Physik:
In der Regel gibt es einen mehrsemestigen (so 3-5) Grundlagen-Pflichtkurs, meistens Experimentalphysik genannt, der auch deine "ungeliebten" Themen mit umfasst. Vom nötigen Stundenumfang war es das dann schon fast als Nebenfach. Mehr geht bei Interesse aber natürlich immer.

Informatik:
Programmieren lernen mußt du eh, und das ist eigentlich auch keine Informatik. Gibt interessante theoretische Gebiete, auch nahe an der Mathematik. Hier ist in der Regel mehr Freiraum nochmal verschiedene Interessenschwerpunkte zu setzen, als bei Physik.
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

WiWi:
Von Tomtomtomtom:
Zitat:
zum puren auswendig pauken

Jo, deshalb sollte man da schon gute Streberanlagen haben, wenn man sich Wirtschaft als Nebenfach antut. Aber auch in VWL gibts Mechanismen, die sich nicht unbedingt logisch Herleiten lassen und gelernt werden müssen.

Physik
Dass du Thermodynamik und E-Technik nicht so gut kannst, während dir Quantenmechanik und Relativitätstheorie liegt, ist beeindruckend, meistens ist es eher anders herum. Jedenfalls denke ich, dass der Zugang zu Thermo und E-Tech leichter wieder kommt als zur Quantenmechanik.

Informatik
Das wäre eigentlich noch das "mathematischste" der genannten Fächer und es ist hilfreich für jedes naturwissenschaftliche Studium.

Chemie
Ist, soweit ich weiß, organische Chemie, bedeutet mitunter wieder dick pauken. Wenn dir das (du hast ja Bio abgewählt, also Chemie irgendwie gehabt) in der Kollegstufe gelegen hat, sehe ich da kein Problem.
Bei uns an der Uni haben die Chemiker auch am wenigsten Arbeitsaufwand (gibt da so Pflicht-Übungsblätter, die Chemiker haben nur 50% von den anderen).
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