@Mathestudenten: welches Nebenfach & warum?

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sodala Auf diesen Beitrag antworten »
@Mathestudenten: welches Nebenfach & warum?
Hallo,

wie dem Topic schon zu entnehmen ist würde mich mal interessieren, für welches Nebenfach sich die Mathestudenten hier auf dem Board entschieden haben, und vor allem warum?

Hintergrund ist, daß ich mich zum kommenden Wintersemester für ein Mathematikstudium entschlossen habe, bei der Wahl des Nebenfachs aber irgendwie noch im Nirvana herumirre. In die nähere Auswahl habe ich bisher Physik oder evtl. auch Informatik gezogen (präferenziere derzeit jedoch Physik). Gibts zu den Kombinationen irgendwelche erwähnenswerte Pro-/Kontrapunkte?

Natürlich habe ich mich auch schon an der Uni selbst umgehört - bin aber trotzdem mal an euren Meinungen interessiert.
swerbe Auf diesen Beitrag antworten »

hallo sodala,

ich studiere mathe mit nebenfach informatik.
Prizipiell hast du natürlich bei der Wahl deines Nebenfaches eine hülle von Entscheidungsmöglichkeiten (Physik,BWL,VWL,Philosophie,Physik,Informatik,...) nur solltest du dir schon (wie du es auch schon richtig gemacht hast) überlegen, in welchem Bereich du nach erfolgreichem Bestehen der Diplomprüfung arbeiten möchtest. Die Wahl deines Nebenfaches kann in dieser Hinsicht von entscheidender Bedeutung sein.
Auch solltest du dir überlegen, mit welchen zeitlichen Präferenzen du dein gesamtes Studium beschreiten möchtest. Es gibt Nebenfächer, die wirklich "nur" Nebenfächer sind, und es gibt solche, die teilweise ebenso zeitaufwendig wie dein Hauptfach sein können.

Ich z.B. wollte in meinem Studium einen Anwendungsschwerpunkt setzen und nicht nur mit mathematischen Theorien, welches sich meist nicht in der Realität abspielen zu tun haben...ich wollte eben kein reiner Theoretiker werden, sondern mein Wissen auch irgendwie anwenden können, da kam die Informatik wie gerufen. Im Nachhinein muss ich sagen, das dies (zumindest für mich) die Ideale Kombi ist. Mathemaitk und INformatik passen einfach zusammen....(gilt aber natürlich für andere Fächer wie Physik genauso)

gruß swerbe
 
 
iammrvip Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von swerbe
(gilt aber natürlich für andere Fächer wie Physik genauso)

Das ist ja auch nur die weitergeführte Mathematik Big Laugh Big Laugh .
JochenX Auf diesen Beitrag antworten »

ich hab mich damals für info entschieden und frage mich immer noch, welcher teufel mich da denn geritten hat!
ich hatte halt irgendwie gedacht, dass bringt mich am ehesten später im berufsleben weiter!
wie ich letztens schon im informatikertreff-topic gesagt habe, waren bei uns die info-grundvorlesunen mehr als langweilig! die werden mir später also bestimmt nix bringen.
=>also hauptstudium abwarten!

von V/BWL als beifach rate ich dir ab, das ist stupide auswendiglernerei und ich glaube kaum, dass dich das als mathematiker sonderlich erfreut so etwas!

gerade bei gewissen themen (DGLn und sowas) ist physik auch für mathematiker weiterbildend *hint*

mfg jochen
Anirahtak Auf diesen Beitrag antworten »

Hallo,

mein Nebenfach nennt sich "Angewandte Statistik".
Gewählt habe ich es, weil ich dieses Gebiet für spannend hielt.

Zu meinem Bedauern sind die Vorlesungen ( - das sind die Vorlesungen für Diplom-Statistiker) gänzlich unmathematisch. Es geht eigentlich hauptsächlich darum Handwerkszeug zu erlernen und anzuwenden, aber die Theorie dahinter wird nicht erklärt oder begründet. So entschuldigte sich der Professor in Statistik III dafür dass er uns mit so mathematischen und komplizierten Dingen wie einer Sigma-Algebra belästigte und versicherte, dass wir das eigentlich nie brauchen würden.

Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich mit den Vorlesungen "Stochastik", "Wahrscheinlichkeitstheorie" und "Stoch. Modelle" für Mathematiker mehr lerne als in den 4 Statistik Grundvorlesungen.
Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf, dass sich das im Hauptstudium ändern wird.

Viele Grüße
Anirahtak
grumml Auf diesen Beitrag antworten »

wie stehts mit Philosophie? macht das einer?
sodala Auf diesen Beitrag antworten »

Hallo,

erstmal danke für die Antworten.

Meine Zweifel schimmern ja auch schon durch... Denn auf der einen Seite reizt mich Physik schon sehr, ich mache mir aber Sorgen ob der Schwierigkeit dieser Kombination. Ich war zwar mal an so einem Schnuppertag in einer Vorlesung in der ich auch ganz gut mitkam (ging über Thermodynamik), aber man hört ja immer wieder daß Physik so kompliziert sei. Andererseits würde ich mich zu Tode ärgern, wenn ich deswegen Informatik nehmen würde und sich herausstellen sollte, daß Physik doch nicht "soo schwer" gewesen wäre oder mich Informatik auf Dauer gar nicht interessiert. (Wenn man an Informatik denkt, hat man halt doch das Stichwort "programmieren" im Hinterkopf - auch wenn uns schon an der Uni gesagt wurde, daß Info aufgrund dessen oft falsch eingeschätz wird).

Ach - ein Dilemma ... Augenzwinkern
JochenX Auf diesen Beitrag antworten »

hör einfach am anfang in beide vorlesungen rein! du kannst dich dann später entscheiden, welches dir mehr liegt!
ich empfehle dir aber (auch wenn es etwas mehr arbeit bedeutet) beidem einige zeit zu geben, denn nach einer vorlesung kannst du selten etwas sagen!

mfg jochen



ps: ich wünsche dir, dass du die richtige wahl triffst!
carsten Auf diesen Beitrag antworten »

Ich hab jetzt alle Vorlesungen meines "Mathematik mit vertiefter Informatikausbildung"-Studiums hinter mir. Extra zur Informatik gibts noch ein Nebenfach, das war dann bei mir Physik. Ich habe zwar doppelt so viel Informatik wie Physik gehoert, wuerde beides aber in etwa auf eine Stufe setzen.
Wenn man in der Informatik Theorie hoert und in der Physik auch eher auf die theoretische Schiene (Relativitaetstheorie, Quantenmechanik, etc.) setzt, nimmt sich das vom Niveau her nichts.

Nimm das, was dich mehr interessiert, bzw. was mehr Spass macht. Und der Vorschlag von LOED is auch gut (in beides reinsetzen). Einzigster Nachteil waere da, dass da ein "schlechter" Prof. dir die Entscheidung abnehmen koennte ...

Gruesse
Carsten
gugelhupf Auf diesen Beitrag antworten »

ich fänd Philosophie cool.
JochenX Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Einzigster Nachteil waere da, dass da ein "schlechter" Prof. dir die Entscheidung abnehmen koennte ...

andererseits wäre das auch ein guter entscheidungsgrund!
immerhin muss man eventuell das ganze vordiplom mit diesem aushalten!
Evelyn89 Auf diesen Beitrag antworten »

hey, wollte mal fragen, ob man experimente machen muss, wenn man physik als nebenfach wählt?

kann man sich die themen beim nebenfach auch aussuchen? kann ich dann bei physik als nebenfahc z.B. klassische Mechanik oder Relativitätstheorie wählen oder bin ich da eher eingeschränkt und bekomme alles vorgeschrieben?
Dual Space Auf diesen Beitrag antworten »

Das hängt maßgeblich von der Prüfungs-/Studienordnung der Uni ab.
IfindU Auf diesen Beitrag antworten »

Gibt es hier auch jemanden der ein "exotisches" Nebenfach genommen hat? Also keine Naturwissenschaft, Informatik, Technik (und V/BWL), sondern eher mathematisch fremde wie Philosophie (auch wenn das noch relativ häufig gewählt wird wie ich gehört hab), Psychologie oder Sozialpädagogik?

Seid ihr zufrieden damit und habt ihr evtl. schon Auswirkungen auf eure Berufsperspektiven gewirkt?

Ich spiele nämlich gerade mit dem Gedanken Psychologie zu nehmen, allerdings glaub ich dass Informatik und Physik als Mathematiker einfacher wären und bessere Zukunftschancen bietet.
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Dual Space
Das hängt maßgeblich von der Prüfungs-/Studienordnung der Uni ab.


Wenn man Physik studiert, ob Nebenfach oder nicht, wird es aber doch wohl an jeder Uni so sein, dass man Grundlagen bekommt.
Gleich mit Relativitätstheorie einzusteigen wäre doch sinn- und zweckfrei, wenn man keine Ahnung davon hat, was grundlegende Begriffe der Physik sind.

air
Evelyn89 Auf diesen Beitrag antworten »

ok , dann werden die grundlagen nochmal durchgekaut- find ich ja auch richtig so.
wird da auch nochmal bei null angefangen, ähnlich wie bei mathe??

und wie siehts mit den experimenten aus? muss man welche machen, wenn man physik nur als nebenfach hat?

die sache ist die, dass ich mich nur für den theoretischen teil der physik interessiere- deshalb diese fragen Big Laugh
Dual Space Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von KingArthur
und wie siehts mit den experimenten aus? muss man welche machen, wenn man physik nur als nebenfach hat?

Nein nicht überall. Aber wie gesagt, steht sowas in den Sudienordnungen, die normalerweise auf den Webseiten der Unis zu finden sind. Schau doch am besten selber mal nach.
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

Experimente gibt es in Würzburg zum Beispiel schon.

Das heißt (soweit ich weiß an allen Unis) "Praktikum" also suche dann eher danach Augenzwinkern
iammrvip Auf diesen Beitrag antworten »

Aus eigener Erfahrung möchte ich hier auch die Kombination des Diplommathematikers mit Nebenfach Philosophie erwähnen.
Auch wenn es viele Mathematiker (auch Kommilitonen Augenzwinkern ) nicht glauben wollen, beide Fächer ergänzen sich in vielen Bereichen. Man werfe nur einen Blick in die logische Propädeutik smile .

Natürlich ist die Kombination nur noch an Universitäten möglich, in denen das Fach Mathematik in der Diplomstudienordnung angeboten wird, also wer mir folgen möchte, sollte sich sputen. Bachelorstudiengängen werden ja die Nebenfächer diktiert (dazu sage ich lieber nichts).
IfindU Auf diesen Beitrag antworten »

Ich kenne mich zwar nicht mehr mit dem Diplomstudiengang aus (da bis zu meinem Einstieg keine Studiengänge dieser Art existieren werden, zumindest für Erstsemestler), aber bei Bachelorstudiengängen hab ich zumindest bei Bonn gelesen, dass man die häufig gewählten Nebenfächer ohne Probleme nehmen kann ,dazu gehören nicht nur Informatik als auch Physik, sondern auch Philosophie und VWL, aber auch jedes andere Fach, sofern es von einem Ausschuss genehmigt wurde, was nach dem was ich gelesen habe eher eine Formalität war, da so ziemlich alles genehmigt wurde.
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

iammrvip:
Zitat:
Aus eigener Erfahrung möchte ich hier auch die Kombination des Diplommathematikers mit Nebenfach Philosophie erwähnen. Auch wenn es viele Mathematiker (auch Kommilitonen Augenzwinkern ) nicht glauben wollen, beide Fächer ergänzen sich in vielen Bereichen. Man werfe nur einen Blick in die logische Propädeutik smile .


Das mündet in ein OT im OT, einen kleinen Ausflug in das Problem zwischen Phil und Mathematik/Physik.

Das würde ich so nicht unterschreiben. Es stimmt, dass vor allem die Logik (warum du nur die Propädeutik ansprichst, verstehe ich überhaupt nicht verwirrt ) im Vorgehen ja nicht nur gleich ist, sondern so Themen wie Aussagenlogik sogar in beiden Fächern behandelt werden.

Aber was ich immer wieder erlebe, und das ist leider die überwiegende Erfahrung:
Der Physiker / Mathematiker sieht in der Philosophie vor allem eine spekulative Metaphysik ohne jegliche Regeln: "Puh also für diese Frage musst du dann zu den Philosophen gehen" *allgemeines Gelächter*
Und das schlimme: So wie die Philosophie von vielen Studenten betrieben wird, ist das sogar so: "Also wenn du es so genau herleiten willst, musst du schon zu den Mathematikern" *allgemeines Gelächter*
Mathematik ist für den Philosophen leider schon lang keine essentielle Grundlagenwissenschaft. Und dementsprechend unmathematisch und auch unphysikalisch ist das Publikum. Und auf das Publikum kommt es an, denn Philosophie wird i.d.R. Seminaren abgehalten, wo sich jeder einbringen soll.

Schon schlimm wenn für den gemeinen Philosophen offenbar einleuchtende Beispiele verwendet werden: "das Buch das ohne selbst angetrieben zu werden, andere (z.B. durch den Drang es zu lesen, wenn man es sieht) antreibt" garnicht so einleuchtend für einen halbwegs wissenschaftlich denkenden Menschen sind. Denn das Buch wird angetrieben von Lichtwellen ohne die es sich dem Leser nie mitteilen könnte. An sowas denken heutigen Philosophiestudenten nichtmal. Da gibts noch viel mehr Beispiele...

Also überlege dir das gut mit Philosophie Augenzwinkern Vor allem wenn du die berufliche Perspektive betrachten willst...
Sly Auf diesen Beitrag antworten »

Also bei uns kann man sich das Nebenfach auch ziemlich frei wählen: Die Palette ist grob Physik, Chemie, VWL, BWL, Philo und mathematische Logik (soweit ich weiß, einzigartig in Deutschland).
Daneben wird in der Prüfungsordnung eingeräumt, dass auch durchaus andere Fächerkombinationen auf Antrag zugelassen werden können.

Mein Nebenfach ist Physik: Für mich stellt das einfach ein unglaublich gutes Zusammenspiel zwischen Haupt- und Nebenfach dar. Analytische Gebiete sind dazu noch mein Favorit ; ich vertiefe mich daher in den Gebieten Funktionalanalysis, Differentialgeometrie und Funktionentheorie. Hilfreich ist das in der Physikvorlesung oft allemal!
Dazu habe ich dann laut Studienordnung evtl. die Möglichkeit, meine Vertiefungen in den Gebieten "Allgemeine Relativitätstheorie" (Sparte DiffGeo) oder "Mathematische Physik" (Funktl.-Ana) münden zu lassen, was doch mehr als gut zusammenpasst, wenn man an theoretischer Physik interessiert ist Freude
Evelyn89 Auf diesen Beitrag antworten »

@ Sly

Welche Vorlesungen musstest du denn zu deinem Nebenfach Physik besuchen?
Also welche Pflichtmodule bzw. - vorlesungen gab es? Musstest du denn praktische Experimente machen und Protokolle dazu schreiben?

Kann mich irgendwie nicht zwischen Informatik und Physik als Nebenfach entscheiden..

Habe aber das Gefühl, dass sich beide sehr gut ergänzen.

Nur scheint es mir auch so als wäre Physik mit mehr Aufwand verbunden....
Sly Auf diesen Beitrag antworten »

Bei uns wurden mit den Bachelor zum Glück die ganzen Nebenfachpraktika abgeschafft. Man braucht daher als Mathematiker wirklich nur Theorie, die Experimente überlasst man den anderen Big Laugh

Im Bachelor sind die Pflichtmodule die Vorlesungen Physik I-III (Mechanik, Wärmelehre & Elektrodynamik, sowie Wellentheorie und Quanten), was doch etwas zeitlich aufwändiger ist, verglichen mit anderen Nebenfächern. Dafür ist man dann aber auch in 3 Semestern durch.

Im Master ist dann Pflicht "Atom- und Quantenphysik", und man hat anschließend die Wahl zwischen "Quantentheorie" und "Statistische Physik".

Wer aber wirklich gerne in die experimentelle Richtung will, der kann das bei uns nicht mehr tun als Mathematiker.
Viriditas Auf diesen Beitrag antworten »

Ich habe wohl eine etwas andere Kombination: Studiere Mathematik und eine Fremdsprache. Wink
maya4kimi Auf diesen Beitrag antworten »

Ich möchte auch Mathe studieren und bin zur Zeit auf dem Pfad Physik als Nebenfach zu wählen.

Ich hab ne (vielleicht dumme) Frage, wann wählt man denn das Nebenfach? Schon in der Bewerbung oder erst, wenn man an der Uni anfängt?

Ich hoffe Mathe+Physik ist noch empfehlenswertAugenzwinkern

maya
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Also ich musste mein Nebenfach nirgends angeben. Augenzwinkern

(Zumindest) Bei uns ist das so, dass du einfach in die entspr. Vorlesungen gehst und dich halt zu den Prüfungen anmeldest.
Irgendwo "eintragen", dass dies mein Nebenfach ist, im Sinne einer Anmeldung, musste ich wie gesagt nirgends. Hatte mich anfangs auch gewundert.

Allerdings: Wenn du nach dem halben Semester wechseln willst, dann wirds natürlich schwer, ohne das gesamte Semester ein Jahr später zu wiederholen. Du solltest dich wenn überhaupt also allerspätestens 2-3 Wochen nach Beginn umentscheiden, danach wirds wohl problematisch (für dich). Augenzwinkern

Das gilt allgemein: Wenn etwas nichts für einen ist - rechtzeitig aufhören und noch schnell wechseln!
Gerade bei Mathematik gilt wiederum aber auch: Nicht sinnlos früh aufhören. Mathematik zu studieren ist viel Arbeit, für fast jeden. Wer viel tun muss, ist also nicht unmittelbar ungeeignet. Wer keine Lust auf "Arbeiten" hat (im Sinne des Lernens), der sollte lieber gar nicht studieren. Augenzwinkern

air
maya4kimi Auf diesen Beitrag antworten »

Hallo Airblader,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Gut, dann bin ich jetzt erstmal beruhigt und kann mir noch in Ruhe genauer Gedanken machen.
Hab ich das richtig verstanden, dass man theoretisch auch am Anfang beispielsweise Vorlesungen von zwei potentiellen Nebenfächern besuchen kann, um sich dann nach 2-3 Wochen zu entscheiden welches es werden soll?

maya
Manus Auf diesen Beitrag antworten »

Sollte im Regelfall gehen.

An der RWTH wählt man sein Nebenfach, indem man sich zur entsprechenden Prüfung anmeldet. Die Anmeldung ist etwa bis Anfang der zweiten Hälfte des Semesters offen, bis dahin hast du also Zeit dich zu entscheiden.

Bedenke allerdings, dass du möglicherweise über mehrere Wochen in zwei Fächern Hausaufgaben abgeben musst, wenn du dich lange nicht entscheidest (das sollte allerdings kein Grund sein, sich nicht am Anfang vllt zwei Fächer anzuschauen).
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

@ maya4kimi

Ein Kommilitone von mir hat das gesamte erste Semester zwei Nebenfächer gemacht (Vorlesung + Übungen). Augenzwinkern

Da die ExPhys-Prüfung erst nach dem 2. Semester stattfindet ist er auch jetzt noch "frei". Er macht im anderen Nebenfach nun die Prüfung und u.U. die für Experimentalphysik dann auch (nach dem 2. Semester).
So kann er sich völlig frei entscheiden, was er "offiziell" als Nebenfach angibt / angeben wird.

Bin mir aber grad nicht ganz sicher, wann genau er die eine von beiden "offiziell" machen muss und wie. Klar ist aber: Wer sich zur Prüfung anmeldet, der muss auch schreiben - sonst durchgefallen.

air
maya4kimi Auf diesen Beitrag antworten »

Vielen Dank für die schnellen Antworten, ihr habt mir sehr geholfen Freude

maya
Evelyn89 Auf diesen Beitrag antworten »

ich hätte da noch eine frage:

ich habe jetzt ein semester mathematik mit nebenfach informatik hinter mir.
in mathe hat auch alles (einigermaßen) gut geklappt, hab die prüfungen bestanden etc, aber im nebenfach informatik bin ich ziemlich unglücklich. bei der prüfung bin ich durchgefallen und spaß habe ich auch nicht am fach. es scheint mir so als wäre kaum interesse da.

jetzt tendiere ich dazu das nebenfach zu wechseln, was zumindest formal keine Probleme bereiten dürfte.
Ich denke da an Physik. Meine Sorge ist, dass ich mit Physik erst ab dem 3. Semester starten kann.
Zwar muss ich nur 2 Module (Physik I+II) belegen, aber die haben es auch in sich.
Rein theoretisch hätte ich aber für die beiden Module 2 Jahre Zeit, wenn ich in der Regelzeit fertig werden will.
Hält ihr mein Vorgehen für sinnvoll?
Kann es da irgendwelche Probleme/Hindernisse geben, die ich nicht berücksichtigt habe?
Sly Auf diesen Beitrag antworten »

Kurz gesagt: Ja, sinnvoll.

Probleme/Hindernisse: Ich würde noch einmal gucken und sichergehen, ob das wirklich nur 2 Module sind...das hört sich für mich nach sehr wenig an.
Evelyn89 Auf diesen Beitrag antworten »

Ja, es sind wirklich nur 2 Module, aber wie gesagt sind die mit sehr viel Aufwand verbunden, denn zu jedem Modul gehören 6 SWS Vorlesung und 4 SWS Übungen + 50% Übungaufgaben + 2 x vorrechnen + Klausur mit mindestens 50% bestehen + Modulprüfung in Umfang von 3 Std.
Ich denke, dass ist schon ein Happen.
Ist nämlich ein integrierter Kurs (also experimentell+theorie), vielleicht dadurch zu erklären?

Meine Sorge ist nur, dass ich nicht nach dem 3. Semester feststellen will, dass Physik doch nichts für mich ist.
Ich denke aber auch, dass es nichts bringt sich jetzt in eine Vorlesung Physik II reinzusetzen oder?
Schließlich hatte ich kein Physik I, was sicherlich Voraussetzung ist von den Kenntnissen her.

Dann hab ich aber noch das Problem, dass ich dieses Semester recht wenig belege.
Würde schon am liebsten sofort mit Physik anfangen, aber das scheint nicht vernünftig.
Hat jemand von euch eine Idee wie ich die Zeit sinnvoll nutzen könnte?

Bin für jede Hilfe dankbar!
kiste Auf diesen Beitrag antworten »

Höre sowohl Informatik als auch Physik 2, Informatik weil es dir vllt. im 2. Semester mehr Spaß macht und Physik um mal zu sehen ob es dir gefällt.
Evelyn89 Auf diesen Beitrag antworten »

hmmm...
meinst du nicht, dass das ein bisschen viel ist? analysis 2, lineare algebra 2 , informatik , diskrete mathematik und physik 2 ???

also hältst du es für sinnvoll jetzt physik 2 zu hören und auch "richtig" mitzumachen, also mit übungen usw?? ich habe schließlich physik 1 nicht gehabt und wenn ich jetzt physik 2 höre und sowieso nichts verstehe, dann ist es doch klar, dass ich ein schlechtes (und auch falsches) bild von physik bekomme und gar nicht wirklich entscheiden kann ob das was für mich ist oder nicht.
oder was meinst du?
Duedi Auf diesen Beitrag antworten »

Also grundsätzlich sind fünf Vorlesungen (davon 2 Nebenfach) möglich, habe ich letztes Semester auch gemacht. Ist natürlich deutlich mehr Arbeit und es besteht die Gefahr, das ein oder zwei Fächer ein wenig zu kurz kommen. Zu Physik II: ich habe mal gehört, dass die beiden nicht aufeinander aufbauen (wie in Informatik, bei uns ist Info I allgemeines Programmieren in C, Algorithmentheorie etc.; Informatik II ist objektorientierte Programmierung in Java).
Sly Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Evelyn89
Ja, es sind wirklich nur 2 Module, aber wie gesagt sind die mit sehr viel Aufwand verbunden, denn zu jedem Modul gehören 6 SWS Vorlesung und 4 SWS Übungen + 50% Übungaufgaben + 2 x vorrechnen + Klausur mit mindestens 50% bestehen + Modulprüfung in Umfang von 3 Std.
Ich denke, dass ist schon ein Happen.
Ist nämlich ein integrierter Kurs (also experimentell+theorie), vielleicht dadurch zu erklären?


Bei uns sind von genau so einem Modul 3 Stück zu bestehen. Deshalb fragte ich. Aber gut...

Also ich würde nicht unbedingt dazu raten, sich gleich 5 Vorlesungen im 2. Semester reinzuziehen. Dann setz dich doch eher in beide am Anfang des Semesters rein und entscheide dich in den ersten zwei Wochen, was dir mehr gefällt und wo du besser mitkommst.
Evelyn89 Auf diesen Beitrag antworten »

@Sly: Wieviel Credit- Points kriegst du denn für jedes Modul?

Bei uns muss man im Bachelor 30 CP für sein Nebenfach zusammenkriegen, wobei im Bachelor alle Module festgelegt sind, die man zu besuchen hat.
Im Master sieht es da zum Glück anders aus.
Das ECTS- System soll ja für Vergleichbarkeit sorgen. Wollen wir mal gucken, ob das stimmt. smile
Sly Auf diesen Beitrag antworten »

Bei uns sind es ebenfalls 30 Punkte für Physik. Pro besagtem Modul sind es also 10.

Vergleichbarkeit, pff...hör mir auf Augenzwinkern als ob das im Allgemeinen gegeben wäre.
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