Messbarkeit monotoner Funktionen |
| 11.06.2005, 21:15 | Kevin K. | Auf diesen Beitrag antworten » |
| Messbarkeit monotoner Funktionen Ich hab die folgende Def. auf wiki gefunden: Eine Funktion f ist genau dann messbar, wenn ist. Nur kann ich damit recht wenig anfangen. Ich weiß auch nicht, wie ich diese Borel-sigma-Algebra verstehen soll. Wäre um Hilfestellung sehr dankbar. |
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| 11.06.2005, 22:04 | AD | Auf diesen Beitrag antworten » |
Klingt so, als wären die Lücken größer als das vorhandene Wissen. Da ich hier schlecht eine ganze Vorlesung halten kann, als erstes mal ein Link: http://www.matheboard.de/thread.php?postid=164498#post164498 |
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| 12.06.2005, 21:36 | Kevin K. | Auf diesen Beitrag antworten » |
Das Gebiet scheint mir einfach nciht zu liegen. Mein Ansatz ist jetzt: Wenn f:R->R o.B.d.A monton steigend ist, dann gilt für . Sei nun , dann ist die Menge W eine Teilmenge der Borel-sigma-Algebra, die ja von offenen Intervallen erzeugt wird, und somit selber messbar. (Ich kann W doch durch abzählbare Vereinigungen, Durchschnitte und Komplentbildungen durch offene Intervalle aus R darstellen.) Weiter nach der Definition: Eine Funktion f ist genau dann messbar, wenn für alle im "ersteren Messraum" messbar ist. Sei jetzt und dieses ist eine halboffene Menge welche ich durch abzählbar viele Vereinigungen, Durchschnitte und Komplente erzeugen kann -> messbar. Ist da immerhin irgendwo was richtiges dran oder ist einfach alles "idiotisch"? |
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| 12.06.2005, 22:10 | AD | Auf diesen Beitrag antworten » |
Nein, da ist schon was Wahres dran. Aber ich will mal die Argumentation etwas ordnen: Eine Funktion , die vom Meßraum in den Meßraum abbildet, heißt ja meßbar, falls die Urbilder aller Mengen der Bild-Sigmaalgebra in der Urbild-Sigmaalgebra liegen. Nun ist es aber bereits ausreichend, falls dies für alle Mengen eines Erzeugendensystems von gilt. Für die Borel-Sigmaalgebra bilden z.B. die von dir genannten Mengen , rechts also Intervallschreibweise, ein solches Erzeugendensystem. Wenn es dir gelingt zu zeigen, dass für alle reellen Zahlen a eine der vier Varianten (mit irgendeiner reellen Zahl b) gilt, dann bist du fertig, denn diese Mengen gehören alle zur Borel-Sigmaalgebra. Und das lässt sich tatsächlich aus der Monotonie von f folgern. |
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