DGL n-ter Ordung mit Hilfe des Eigenwertproblems berechnen |
| 27.06.2005, 18:40 | pippo | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| DGL n-ter Ordung mit Hilfe des Eigenwertproblems berechnen Denke es wird zu kompex sein, um es kurz zu erläutern, oder? |
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| 27.06.2005, 19:50 | Lanford | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ist nicht sonderlich kompliziert, gibt aber ohne ensprechende Software möglicherweise etwas viel zu rechnen.
Ganz am Anfang sollte man gleich mal die Eigenwerte und -Vektoren berechnen. Dann gehts wie folgt weiter: (so ähnlich wird das aussehen, möglicherweise ist auch gleich null) Sei nun T die Eigenbasis von A (Eigenvektoren von A als Spaltenvektoren in eine Matrix geschrieben), dann ist die Diagonalmatrix mit den Eigenwerten von A in der Diagonale. Damit ist das System für die y entkoppelt und sehr einfach komponentenweise zu lösen (ich geh mal davon aus, dass du weisst, wie man lineare DGLs löst). Dann setzt man die Anfangswerte ein: --> wieder komponentenweise einsetzen. Zum Schluss berechnet man aus den wieder die mit
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| 27.06.2005, 20:51 | pippo | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Danke für die Hilfe, aber ich befürchte da fehlt es grundlegend. Alles was ich kann, ist aus einer Matrix die Eigenwerte und die zugehörigen Eigenvektoren auszurechnen. Wie man aber die DGL in eine Matrix überträgt und mithilfe der Eigenwerte dann die allgemeine Lösung bekommt, weiß ich nicht. |
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| 27.06.2005, 22:18 | Lanford | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Wie sieht dein Gleichungssystem denn aus? Das als Matrix zu schreiben ist reine Formsache, falls es sich denn um lineare Gleichungen handelt. Ansonsten gehts überhaupt nicht mit dieser Methode. Du hast eine Menge Funktionen bin . Diese fasst man im Spaltenvektor zusammen: --> Und nun füllst du deine Koeffizienten in die Matrix A, so dass dein Differentialgleichungssystem rauskommt - ganz einfache Matrixmultiplikation, wie bei herkömmlichen linearen Gleichungssystemen. Die sind einfach allfällige Konstanten, welche auch null sein können.
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| 27.06.2005, 22:50 | pippo | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Also die Gleichungen sehen so aus: y´1(t) = 2y1(t) + 3y2(t) y´2(t) = 2y1(t) +y2(t) Die Zahlen zwischen y und (t) sollen ein Index sein |
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| 28.06.2005, 11:43 | Lanford | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
okay, dann ist das ganz einfach: Das System sieht dann so aus: Wenn dus in die oben gepostete Form einsetzt, kommt genau dein Gleichungssystem raus. Ist damit alles klar? |
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