Decodierung: Standardfeld

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GetIT Auf diesen Beitrag antworten »
Decodierung: Standardfeld
Habe nen (5, 2)-Code mit folgender Generatormatrix



also

Bits uncodiert = Bits codiert

00 = 00000
01 = 01101
10 = 10110
11 = 11011

Wie bekomme ich jetzt das Standardfeld???
Folgendes Standardfeld haben wir zum (5.2)-Code aufgeschrieben:

Klassenanführer

00000 01101 10110 11011

00001 01100 10111 11010

00010 01111 10100 11001

00100 01001 10010 11111

01000 00101 11110 10011

10000 11101 00110 01011

00011 01110 10101 11000

10001 11100 00111 01010
phi Auf diesen Beitrag antworten »

Ich nehme an es geht um einen linearen Code. Kannst du mal die Definition von 'Standardfeld' dazuschreiben?
GetIT Auf diesen Beitrag antworten »

Ja ist ein linearer Code.

Standardfeld:

Die Decodierung nach der Decodierungsregel der voherigen Seite läässt sich mit Hilfe eines Standardfeldes durchführen. Dazu sei
C={0, }

die Menge der Codewörter und für jede Nebenklasse


gelte die Darstellung, dass ai (i tiefgestellt) ein Element mit minimalen Gewicht in dieser Nebenklasse ist. ai (i tiefgestellt) heißt der Klassenanführer dieser Nebenklasse.
Gibt es mehrere Möglichkeiten für den Klassenanführer, so muss der Klassenanführer nach zusätlichen Kriterien oder willkürlich aus diesen Möglichkeiten gewählt werden.


P.S: Wie ich an die ersten6 Zeilen komme ist ja relative "logisch":

Man hat 5Bit = 000000
Und dann geht man halt immer ein Bit nach oben:
00001 -> 00010 -> 00011 -> usw.

Und dann schau ich halt was ich zu den usprünglichen Codewörtern addieren musste (bzw. welches Bit zu ändern ist) damit an von 00000 zu meinem neuen Klassenanführer komme.

Aber in den letzten beiden zeilen entdecke ich keine Logik bei der Wahl des Klassenanführers.
phi Auf diesen Beitrag antworten »

Das Standardfeld ist also einfach die Liste der Nebenklassenanführer, ok.

Aber um die Logik zu ergründen, fehlen einige Angaben:

1) Ist C ein t-fehlerkorrigierender Code?
2) Wie groß ist t?
3) Was ist die Kontrollmatrix?
4) Was sind die Syndrome?

mfg, phi.
GetIT Auf diesen Beitrag antworten »

t?
Nie gehört!
Kommt auch nicht in dem Skript vor (also bin ich mir sicher das ichs in der Vorlesung nicht nur überhört hab).

Jetzt aber auch egal.
Schreib morgen Prüfung und den Rest (Modulare Exponentation, De-/Chiffrierung, Zyklische Gruppen, usw.) hab ich alles drauf.
Wird schon werden.

Trotzdem danke für deine Hilfe!

mfg
phi Auf diesen Beitrag antworten »

Schade, das hätte mich jetzt intressiert. Das t steht einfach nur dafür ob der Code 1, 2 oder 3 Fehler korrigiert.

Toi, toi! Freude
 
 
GetIT Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:

Das t steht einfach nur dafür ob der Code 1, 2 oder 3 Fehler korrigiert.

Achso.


Das müssen wir selber ausrechnen über HammingAbstand d geich
Und HammingAbstand bei nem linearen Code ist ja das geringste vorkommende Gewicht.

1. Ist d = 2*m + 1 ungerade, so können m Fehler nach dem ML-Prinzip (Maximum-Likelihood) eindeutig korrigiert werden

2. Ist d = 2*m +2 gerade, so können m Fehler nach dem ML-Prinzip eindeutig erkannt werden und zusätzlich Bitblöcke mit m + 1Fehlern erkannt werden.

Zitat:

Toi, toi!

Danke! Ich denke is ganz gut gelaufen (also zum Bestehen reichts denke ich auf jeden Fall).
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