programm zum schreiben meiner facharbeit

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lumna Auf diesen Beitrag antworten »
programm zum schreiben meiner facharbeit
hi!
ich habe grade meine facharbeit auf dem papier fertiggestellt und möchte sie nun auf dem pc abtippen. in word2000 habe ich den formeleditor gefunden , mit dem das abtippen aber tage 122131234 benötigen würden , da das teil einfach super umständlich zu benutzen ist. kann mir hier jemand ein freeware tool bzw. programm empfehlen , das mir weiterhelfen kann ?

mfg lumna
sommer87 Auf diesen Beitrag antworten »

hier sollen solche programme wie du sie willst beschrieben werden, damit andere user sie dann bei amazon kaufen können.

daher VERSCHOBEN nach Sonstiges.

zu den progs, dazu gibt es bereits massig threads, schau dich einfach mal in den threads hier um Augenzwinkern
 
 
Drödel Auf diesen Beitrag antworten »

Wenn du Wert auf super gesetzte mathematische Formeln (oder chemische Formeln, oder ...) legst, dann würde ich dir LaTeX empfehlen. Dauert aber sich ein wenig einzuarbeiten ist aber nicht so schlimm. -> www.miktex.org
Der meiner Meinung nach beste Editor dazu ist TeXnicCenter.

Wenns aber schnell gehen soll, dann ist das nix, aber immer noch besser, als der "Mikkysoftwareschrott Word2000" Augenzwinkern
lumna Auf diesen Beitrag antworten »

ok , danke für den link smile
MatheBlaster Auf diesen Beitrag antworten »

Den Formeleditor von OpenOffice finde ich persönlich bedeutend angenehmer, und man lernt gleich noch ein bisschen LaTeX dabei. :]

Alles was Word kann, kann OO inzwischen eigentlich auch...und mehr Augenzwinkern
Drödel Auf diesen Beitrag antworten »

Jo, dem kann ich nur zustimmen, der Formeleditor ist nicht schlecht. Aber für laaaaaange Texte tippt man schon ein wenig. Wie in LateX aber halt auch - nur das Ergebnis ist in LateX schon noch ein gutes Stück "besser".
Openoffice ist allerdings im Gegensatz zu Mickysofts Schrott UMSONST und in 1000000... Sprachen verfügbar Augenzwinkern - kann Word und Konsorten (fast) immer ohne Probleme prima konvertieren (sowohl aus, als auch in). Und noch dazu ist es für Windows, Linux, Mac, Solaris und freeBSD verfügbar.

http://www.openoffice.org/ (Hauptseite, englisch)

http://www.de.openoffice.org/ (deutsche Variante der Seiten)
Kat Auf diesen Beitrag antworten »

kann ich bestätigen...
OpenOffice inklusive Formeleditor is was tolles, ich hatte keinerlei Probleme bei meiner Facharbeit damit (abgesehn davon, dass es den druckertreiber wohl nich mag)

Gruß,
Kat
lumna Auf diesen Beitrag antworten »

vielen dank für die tips. ich werde es jetzt mal mit opfenoffice probieren. da ich aber sicher noch das ein oder andere problem haben werde , werdet ihr sicher nochmal von mir hören :P
sommer87 Auf diesen Beitrag antworten »

hi,
noch viel erfolg bei der facharbeit. :]

Zitat:
da ich aber sicher noch das ein oder andere problem haben werde , werdet ihr sicher nochmal von mir hören


Immer zuAugenzwinkern
Dafür ist das Board ja da. smile
Juergen Auf diesen Beitrag antworten »

Ich würde LaTeX empfehlen.

Naja, es ist nicht jedermanns Sache mit einem Programm einen Text zu schreiben, bei dem man erst nachher sieht, was man da eigentlich geschrieben hat. Es gibt zwar einen WYSIWYG-Editor (für einfache LaTeX dinge) namens LyX, aber der läuft eigentlich nur auf UNIX. Unter Windows muß man Cygwin installiert haben (was nicht ganz so einfach ist - vorsichtig gesprochen).

Hat man sich aber erstmal in LaTeX (bzw MikTeX) eingearbeitet, dann ist es super.

Man kann im Prinzip "alles" damit machen. Von normalem dt. Text, fremdsprachliche Texte (auch Griechisch, sogar Hebräisch mit rechts-links-Schrift) über Mathematische Formeln bis hin zum Notensatz....

Aber genug geschwärmt. Wer keine Lust hat, sich durch verschiedene Handbücher zu den verschiedenen Packages zu lesen (oft/meist in englisch) und dann im lerning-by-doing Verfahren auszutüfteln, wie man was am besten macht, wobei sich mache Packages auch noch untereinander nicht verstehen (was man aber i.d.R. selbst beheben könnte, wenn man kann), der sollte wohl eher zu OpenOffice greifen.
MatheBlaster Auf diesen Beitrag antworten »

Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Man muss schon irgendwie einen Fetisch dafür haben Augenzwinkern
Aber meine Mathe Übungsblätter sahen immer so gut aus und wurden von allen gelobt, dass das eine richtige Motivation war, mehr für Mathe zu tun.
Deakandy Auf diesen Beitrag antworten »

Ich würde gerne latex schreiben können.
Also ich habe mir winedt runtergeladen und das mal ausprobiert aber irgendwie funzt das nicht.
Kannste mal einen kurzen Tipp für mich hinterlassen wie ich da am besten rangehe?
fALK dELUXE Auf diesen Beitrag antworten »

nabend,

Aber MikTeX hast du dir auch schon gezogen? - Weil bei mir läuft das eigentlich einwandfrei(WinEdt + MiKTeX).
Ganz nützliche LaTeX-Tuts fand ich u. a. hier.

Was mich allerdings an OO stört, ist das es sehr lange braucht, um eine Datei zu öffnen, bzw. bis es überhaupt gestartet ist.
Deakandy Auf diesen Beitrag antworten »

GEnau Miktex und Winedt
Ich gebe dann was in winedt ein und drücke auf latex dann rechnet der irgendwas in so einem schwarzen FEnster
aebr wie kann ich mir jetzt mal anschauen, wie das vernünftig aussieht
Also wie hier im Formeleditor verwirrt
juergen Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Deakandy
Ich würde gerne latex schreiben können.
Also ich habe mir winedt runtergeladen und das mal ausprobiert aber irgendwie funzt das nicht.
Kannste mal einen kurzen Tipp für mich hinterlassen wie ich da am besten rangehe?

Nur weil "WIN" in Namen vorkommt, muß das Programm ja nicht gut sein. unglücklich

Ich empfehle eher TeXnicCenter

Mit dem Installationsprogramm sollte sich MikTeX eigentlich (halbwegs) problemlos installieren lassen.

Ein einfaches LaTex-Dokument könnte so aussehen
code:
1:
2:
3:
4:
5:
6:
7:
\documentclass[a4paper]{article}
\usepackage[latin1]{inputenc}
\usepackage{german}

\begin{document}
bla bla bla bla 
\end{document}


Zur Erklärung

\documentclass[a4paper]{article}
-> Ein Artikel (im Gegensatz zu "book" oder "report") im DIN-A4-Format

\usepackage[latin1]{inputenc}
-> die Codierung für die Eingabe. D.h. man kann auch dt. Umlaute eingeben und muß sie nicht mit \"a für ä umschreiben

\usepackage{german}
-> wichtig für die korrekte Silbentrennung. Wenn statt der Rechtschreibung eher Neuschreib bevorzugt wird, muß man "ngerman" verwenden

\begin{document}
-> Anfang des eigentlichen Dokumententextes
-> es folgt dann der Text

\end{document}
-> Anfang des Dokumententextes

---------------------------------------------------------------------------------------------------------


Zitat:
Original von Deakandy
GEnau Miktex und Winedt
Ich gebe dann was in winedt ein und drücke auf latex dann rechnet der irgendwas in so einem schwarzen FEnster
aebr wie kann ich mir jetzt mal anschauen, wie das vernünftig aussieht
Also wie hier im Formeleditor verwirrt

Erst auf den LaTeX oder TeX Button klicken, dann wird das Dokument erstellt.

Zum Ansehen dann auf den Button mit der Lupe/DVI klicken. Wenn man mit der Maus auf den Button geht erscheint (DVI Prewiew) oder einfach Shift-STRG-V drücken.

//EDIT by sommer87: Doppelpost 1 in diesem Thread. Bitte Edit nutzen!!
Deakandy Auf diesen Beitrag antworten »

JA das hat mir ein Freund auch gesagt, aber diese Feld kann ich nicht anklicken...kannst du mal einen TExt hier reinposten, den ich einfach mal einfüge... vielleicht fange ich ja auch falsch an...
aNdy
EDIT
Sorry hatte ich nicht gesehen...das du schon eins reingesetzt hast
aber das ding lässt dich trotzdem nciht anklicken
mist
Meromorpher Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von juergen
Nur weil "WIN" in Namen vorkommt, muß das Programm ja nicht gut sein. unglücklich


..Eher das Gegenteil Big Laugh
Aber ich kannauch keinen Editor wirklich empfehlen. Mehr nach der Devise "Editors are for wimps!" Augenzwinkern ..
Wenn man sich mal an die Syntax gewöhnt hat braucht man eigentlich gar keinen Editor mehr..
Deakandy Auf diesen Beitrag antworten »

ALso ich habe mir mal das TEXNIX Center runtergeladen aber weiß zum TEufel nicht, was ich da für Pfade eingeben muss.
also für dvi und so bei der einrichtung...
juergen Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Deakandy
JA das hat mir ein Freund auch gesagt, aber diese Feld kann ich nicht anklicken...kannst du mal einen TExt hier reinposten, den ich einfach mal einfüge... vielleicht fange ich ja auch falsch an...
aNdy
EDIT
Sorry hatte ich nicht gesehen...das du schon eins reingesetzt hast
aber das ding lässt dich trotzdem nciht anklicken
mist

Also,
Du gehst bei WinEdit auf File->New
dann kopierst Du mal zum Testen mein Beispieltext rein.

Danach klickt Du auf LaTeX. Dann fragt das Programm, wo und unter welchem Namen das Dokument gespeichert werden soll (z.B. test). Dort gibst Du den Namen ein.

Dann läuft ein DOS-Fenster. Dort wird das Dokument erstellt.

Danach sollte der Button zum Ansehen des Dokumentes anklickbar sein.

Wenn das nicht klappt, dann kannst Du unter Document->LOG File Dir die Log-Datei ansehen. Da steht dann vermutlich auch (gegen Ende) eine Fehlermeldung drin.

Wenn in der letzten Zeile steht
code:
1:
Output written on test.dvi (0 page, 0 bytes).

Ist definitiv was fehl gelaufen, da "0 Seiten" erstellt wurden.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------


Zitat:
Original von Deakandy
ALso ich habe mir mal das TEXNIX Center runtergeladen aber weiß zum TEufel nicht, was ich da für Pfade eingeben muss.
also für dvi und so bei der einrichtung...

Die DVI-Dateien werden normalerweise automatisch in das Verzeichnis geschrieben, in dem auch die Dokumente gespeichert werden.

Wenn man also ein Dokument (.tex) abspeichert, wird beim Übersetzen auch die .dvi Datei in demselben Verzeichnis erstellt.

Am besten nimmt man für die ganzen TeX-Dokumente ein eigenes Verzeichnis, in dem man seine Dokumente und auch die automatisch erstellten Dateien abspeichern kann.


Bei TeXnic ist der Ablauf besser zu verfolgen, da im Statusfenster (unten am Bildrand) auch Fehlermeldungen angezeigt werden. Da muß man nicht die Log-File durchforsten.

//EDIT by sommer87: Doppelpost 2 in diesem Thread. Bitte Edit nutzen!!
Deakandy Auf diesen Beitrag antworten »

Also das hat mit deinem Beispiel geklappt..
aber jetzt habe ich einfach mal anstatt
bla bla bla
\sqrt {2}
oder\underbrace {2} eingegeben und auf latex gekloppt und schon funzt es nicht mehr
juergen Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Deakandy
Also das hat mit deinem Beispiel geklappt..
aber jetzt habe ich einfach mal anstatt
bla bla bla
\sqrt {2}
oder\underbrace {2} eingegeben und auf latex gekloppt und schon funzt es nicht mehr

\sqrt{2} ist schon der richtige Befehl.

ABER:
1. kein Leerzeichen zwischen \sqrt und der Klammer

2. vorher in den Mathe-Modus umschalten. Also muß man eingeben:
$\sqrt{2}$

z.B.
code:
1:
\dots so ist $\sqrt{2}$ gleich 1.14\dots

That's it. smile
Deakandy Auf diesen Beitrag antworten »

Sauber auch das klappt
habe auch heausgefunden, dass wenn man \ \ eingibt, das der Abstand zwischen den Wörtern auseinander geht
Wie geht das denn mit den Spalten abständen
Muss man immer \ \ eingeben
Achso wenn ich dich damit nerve sag bescheid
werde mir demnächst sicher ein buch holen aber dafür muss ich erst wieder zur Uni smile
juergen Auf diesen Beitrag antworten »

Ein doppelter \ (also \\) ist ein "einfacher" Zeilenumbruch.
Einen "wirklichen" Zeilenumbruch, also einen neuen Absatz macht man mit einer Leerzeile.

Beispiel
code:
1:
2:
3:
4:
5:
6:
7:
Zeilenumbruch\\
Zeilenumbruch\\

Neuer Absatz......
und 
weiter
gehts...
Wie Du siehst, bedeutet eine neue Zeile im Editor nicht, daß ein neuer Absatz beginnt,
denn in der Ausgabe steht bei dem Beispiel:
Zitat:
Zeilenumbruch
Zeilenumbruch

Neuer Absatz...... und weiter gehts...
(Die erste Zeile vor dem ersten Wort (Zeilenumbruch) müßte auch eingerückt sein, ebenso bei "Neuer Absatz".)

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------


Bei Befehlen die mit einem "\" beginnen ist noch etwas zu beachten:
code:
1:
2:
\dots Text direkt nach den Punkten\\
\dots\ Text mit einem Leerzeichen nach den Punkten


im ersten Fall steht in der Ausgabe:
...Text direkt nach den Punkten

im zweiten Fall steht in der Ausgabe:
... Text mit einem Leerzeichen nach den Punkten

Wenn also ein Befehl ohne "\" beendet wird, so folgt sofort der Text. Setzt man nach dem Befehlt ein weiteres "\" so folgt ein Leerzeichen.

//EDIT by sommer87: Doppelpost 3 in diesem Thread. Bitte Edit nutzen!!
Deakandy Auf diesen Beitrag antworten »

Jo danke
man kann irgendwie manchmal das Paragraphen zeichen setzen und irgendwie manachmal nicht
Wann gilt es?
Ich glaube das ist die letzte Frage und dann hole ich mir ein buch smile
(WIe ich mich kenne frage ich weiter...will hier auch mal was erklärt bekommen Augenzwinkern )
juergen Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Deakandy
Jo danke
man kann irgendwie manchmal das Paragraphen zeichen setzen und irgendwie manachmal nicht
Wann gilt es?

Das Paragraphenzeichen schaltet in den Mathe-Modus um. Will es einzeln detzen zu muß man es mit einem "\" codieren.

Also
code:
1:
\$


Wenn Du eine Arbeit schreiben willst mit Kapitel, Absatz, Paragraph etc. so empfehle ich das KOMA-Script.
Das mußt Du ggf. extra herunterladen; am besten mit dem "Package Manager".
Es enthält die üblichen Formatierungen für dt. Fach-/Seminar-/Diplom- und Sonstwas-Arbeiten.

Statt:
\documentclass[a4paper]{article}
schreibst Du einfach in den Kopf
\documentclass[a4paper]{scrartcl}

Oder statt scrartcl halt scrbook oder scrreprt.

Willst Du die Schriftgröße ändern so schreibst Du in die eckige Klammer z.B. zusätzlich 12pt für eine 12pt Schrift. Die einzelnen Parameter werden durch Komma getrennt.
z.B.
\documentclass[12pt, a4paper]{article}
12pt Schrift auf A4-Papier

Neue Kapitel usw. werden im KOMA-Script (und auch sonst) eingeleitet durch
\chapter{Kapiteltext}
\section{Unterkapiteltext}
\subsection{Unter-Unterkapiteltext}
...

Die Numerierung erfolgt automatisch. Soll keine Numerierung erfolgen so benutzt Du die "Stern-Befehle"
\chapter*{Kapiteltext}
\section*{Unterkapiteltext}
\subsection*{Unter-Unterkapiteltext}

(Die Klasse "chapter" gibt es nicht bei Artikeln, nur bei Reports und Büchern)

Aber für jedes Package gibt es auch eine Dokumentation. Du findest Sie (hoffentlich) auf Deiner Festplatte.
Wo Sie zu finden ist, kommt natürlich d'rauf an, wo das Programm MikTeX abgespeichter ist ist.
z.B. unter:
C:\Programme\miktex\texmf\doc

oder entsprechend.
Ben Sisko Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Meromorpher
Aber ich kannauch keinen Editor wirklich empfehlen. Mehr nach der Devise "Editors are for wimps!" Augenzwinkern ..
Wenn man sich mal an die Syntax gewöhnt hat braucht man eigentlich gar keinen Editor mehr..


Aber ein Editor hilft doch in jedem Fall dabei, die Syntax zu lernen. Wie nervig ist das, wenn man jedes Mal nachschlagen muss. Also ich kann das TeXnic Center auch nur empfehlen.

@Deakandy: Bevor du Geld für ein buch ausgibst, schau dir mal das LaTeX Kochbuch an, ob dir das nicht schon reicht.

Generell zur Entscheidung LaTeX oder herkömmlicher Formeleditor: Ich denke, dass die perspektive entscheidend ist. Für nen Schüler, der "nur" eine Facharbeit schreiben muss und nachher womöglich nie wieder etwas Mathematisches, lohnt sich die Einarbeitungszeit vermutlich nicht. Für jeden Studenten aber vermutlich schon, IMHO lohnt es sich sogar, selbst wenn man sich LaTeX zum ersten Mal zur Diplomarbeit anschaut.

Gruß vom Ben
juergen Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Meromorpher
Wenn man sich mal an die Syntax gewöhnt hat braucht man eigentlich gar keinen Editor mehr..

Gar keinen Editor? geschockt

Willst Du etwa den Text im DOS-Fenster mit

copy con >datei.tex

eingeben?
verwirrt
Deakandy Auf diesen Beitrag antworten »

Also kann ich jedes Dokument einfach mit
\begin{document} anfangen und gehe dann einfach weiter mit
$ \frac .....
\end{document} oder muss ich da noch was beachten?

Edit: dAnke Ben werde mir dann heute abend oder so mal das Kochbuch vornehmen
Ich hoffe es hilft smile
juergen Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Deakandy
Also kann ich jedes Dokument einfach mit
\begin{document} anfangen und gehe dann einfach weiter mit
$ \frac .....
\end{document} oder muss ich da noch was beachten?

Im Prinzip ja. (Natürlich den Kopf mit \documentclass... und den zu ladenden Paketen: \usepackage nicht vergessen)

Wenn viel Mathematik kommt kann man auch folgendes schreiben, um sich die $-Zeichen zu sparen

\begin{document}
Beispiel zum Bruchrechnen:
\begin{math}
\frac{1}{32}+\frac{1}{16}=\frac{3}{32}
\end{math}
\end{document}

Innerhalb der \begin{math} ... \end{math} Umgebung ist es dann umgekehrt: dort müssen andere Texte durch ein $ maskiert werden. Aber die \begin{math} ... \end{math} Umgebung ist nicht robust. Besser ist es mit $ zu arbeiten!


Eine gute Einf. für den Bereich Mathematik gibt es (leider in englisch) unter:
http://www.perce.de/LaTeX/math/Mathmode-TeX.pdf
MatheBlaster Auf diesen Beitrag antworten »

Zwei exzellente Einführungen sind die "Hobbits" von der Fernuni Hagen. Der erste Teil reicht schon für den Einstieg und um erste Dokumente zu erstellen, im zweiten Teil gehts dann richtig ab. Ab dann muss man sich den Rest sowieso quasi sowieso selber über die Hilfe der einzelnen Pakete aneignen.

Wie dem auch sei, hier gehts lang: http://www.fernuni-hagen.de/URZ/urzbib/ls_broschueren.html

Und mein Editor of Choice ist natürlich VIM Latex Suite :]
Deakandy Auf diesen Beitrag antworten »

Du hast ja schonmal irgendwo angekündigt, dass Latex auch ne Polynomdivision durchnimmt...braucht man dafür ein Extrapack?
Wie muss man es eingeben
polylongdiv{x^3+x^2+4}{x+2}
...
juergen Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Deakandy
Du hast ja schonmal irgendwo angekündigt, dass Latex auch ne Polynomdivision durchnimmt...braucht man dafür ein Extrapack?
Wie muss man es eingeben
polylongdiv{x^3+x^2+4}{x+2}
...

Ja, man muß das Package "polynom" einbinden.
Also:
code:
1:
2:
3:
4:
\usepackage{polynom}
...
\polylongdiv{x^3+x^2+4}{x+2}
...

Ggf. kann man noch etwas am Aussehen drehen mit z.B.:
code:
1:
\polyset{style=C}
Max Dhom Auf diesen Beitrag antworten »

hallo, habe mir hier mal den thread durchgelesen, habe jetzt das LaTex-Fieber. Ich muss auch meine Facharbeit am PC tippen, und denke auch dass das programm wirkloich perfekt ist!
Ich habe allerdings jetzt ein par grundlegende Probleme:
1. Wie mache ich zw. 2 mathematischen Formeln eine leere Zeile, sodass dazwischen einfach ein bisschen platz ist?
2. Wie kann ich denn die Seiten Ränder sowie die Ränder ober- und unterhalb der Seite einstellen?
Bisher habe ich folgendes geschrieben:
Zitat:

\documentclass[12pt,a4paper]{article}
\usepackage[latin1]{inputenc}
\usepackage{german}
\begin{document}

\begin{center}
$ x^2+5^5+\sqrt{367}$
$\sqrt{y^{2}+(x-e)^{2}}=\sqrt{y^{2}+(x+e)^{2}}+2a$


\end{center}
\end{document}


Vielen Dank,
Max
Tobias Auf diesen Beitrag antworten »

Für die Seitenränder habe ich ein kleines Makro geschrieben:

code:
1:
2:
3:
4:
5:
6:
7:
8:
9:
10:
11:
12:
13:
14:
15:
16:
17:
18:
19:
20:
21:
22:
23:
\newcommand{\SetPageMargins}[4]{

	\setlength{\oddsidemargin}{-1in}
	\addtolength{\oddsidemargin}{#1}
	
	\setlength{\evensidemargin}{-1in}
	\addtolength{\evensidemargin}{#2}
	
	\setlength{\textwidth}{210mm}
	\addtolength{\textwidth}{-#1}
	\addtolength{\textwidth}{-#2}
	
	\setlength{\topmargin}{-1in}
	\addtolength{\topmargin}{-\headheight}
	\addtolength{\topmargin}{-\headsep}
	\addtolength{\topmargin}{#3}
	
	\setlength{\textheight}{297mm}
	\addtolength{\textheight}{-#3}
	\addtolength{\textheight}{-#4}
}


Dieses Makro kannst du einfach in den Header setzen (oder in eine Datei auslagern, die du mit dem include-Befehl einbindest).

Das Makro wendet man dann so an (ebenfalls im Header):
code:
1:
\SetPageMargins{3cm}{2.5cm}{2.5cm}{2cm}


Die Abstände sind der Reihe nach: Links, Rechts, Oben, Unten.

Als Einstellungen im Kopf der Datei verwende ich ebenfalls immer

code:
1:
2:
3:
4:
5:
6:
\documentclass[a4paper, 11pt, fleqn]{article}

\usepackage{german}
\usepackage[german]{babel}
\usepackage[latin1]{inputenc}
\usepackage{times}


Das stellt die Schriftart auf Times und erlaubt dir Umlaute und "ß" direkt zu schreiben ohne Escape-Zeichen.
Das "fleqn" in der documentclass rückt die Matheformeln nach links anstatt sie mittig zu setzen.

Dann verwende ich noch

code:
1:
2:
\setlength{\parindent}{0cm}
\renewcommand{\baselinestretch}{1.2}


Der parindent-Befehl verhindert, dass neue Absätze immer ein wenig eingerückt werden. Wenn du viel Text hast würde ich das aber weglassen.
Der baselinestretch-Befehl setzt den Zeilenabstand auf das 1.2 fache für bessere Lesbarkeit.

Wenn du mit Matheformeln arbeitest solltest du auch die Zeile
code:
1:
\usepackage{amsmath, amssymb, stmaryrd}

nicht vergessen. Hier werden z.B. die Mengensymbole definiert, die du über \mathbb{..} ansteuern kannst.
Max Dhom Auf diesen Beitrag antworten »

super, das mit den seitenrändern klappt schonmal super!
Kannst du mir letzteres nochmal erklären? was heisst das mti dem ansteuern?
Tobias Auf diesen Beitrag antworten »

Ich mein folgendes:

Wenn du in Latex diese Zeile eingibst:
$\mathbb{N}$, dann bekommst du einen Fehler, solang du nicht die Zeile "\usepackage{amsmath, amssymb, stmaryrd}" angegeben hast.

Übrigens noch folgender Tipp:

Da man die Mengen oft verwendet, ist es auf Dauer sehr nervig, immer "\mathbb{N}" zu schreiben. Ich habe folgendes gemacht:

Ich habe mir eine Datei "MathMakros.tex" erstellt. Diese Datei binde ich in jedes meiner Projekte ein mit dem Befehl

code:
1:
\include{MathMakros}


Innerhalb von MathMakros habe ich mir dann unter anderem sowas defniniert:

code:
1:
2:
3:
4:
5:
6:
7:
8:
% Sets
\newcommand{\R}{\ensuremath{\mathbb{R}}}
\newcommand{\C}{\ensuremath{\mathbb{C}}}
\newcommand{\Q}{\ensuremath{\mathbb{Q}}}
\newcommand{\N}{\ensuremath{\mathbb{N}}}
\newcommand{\Z}{\ensuremath{\mathbb{Z}}}


Also man schreibt sich oft gebrauchte Formeln einfach kürzer um. Jetzt kann ich die Mengen einfach schreiben, indem ich "\R, \Q, ...$ eingebe.
Max Dhom Auf diesen Beitrag antworten »

wow, du hasts ja echt drauf!
respekt!

Ähm, hast du evtl. eine Tabelle oder so, wo sämtliche Mathematische zeichen und deren "Codes" erklärt sind? sowas wie N oder so?

Ich hab grad mal das voon oben ausprobiert, aber wenn ich dann das ansehen will, dann kommt die fehlermeldung: "undefinied control sequence"

wo muss ich denn die mathMakros.tex hinverschieben?

Danke,
Max
Tobias Auf diesen Beitrag antworten »

Ich habe mehrere gute Tutorials, die ich dir mailen könnte. Wieviele MB verkraftet denn deine Mailbox? geschockt
Max Dhom Auf diesen Beitrag antworten »

hmm weiss ich nicht, aber schick doch einfach mal! Rock

vielen Dank!

P.S. ich hab oben noch editiert, bitte lesen Augenzwinkern Mit Zunge Freude
Tobias Auf diesen Beitrag antworten »

eMail ist raus.

Für include gibt es zwei Möglichkeiten:

Entweder du Packst du Datei ins selbe Verzeichnis wie deine Projektdatei, dann reicht "\include{MathMakros}".

Das ist aber nicht so nützlich, weil man ja die Math-Datei in allen Projekten benutzen will. Wenn man in ihr Änderungen vornimmt sollen diese Änderungen global auf alle Projekte Auswirkungen haben, deshalb habe ich die Datei in einem Ordner plaziert und gebe den absoluten Pfad zu ihr an:

z.B.:

\include{C:/TeX/MathMakros}
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