Definitheit von Matrizen

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Nadine1987 Auf diesen Beitrag antworten »
Definitheit von Matrizen
Hallo,

ich habe folgende Matrix und möchte wissen, ob ich richtig liege:

A =


1. Rg(A) = 2 => reguläre Matrix
2. sie ist negativ (semi) definit, da:

für alle x und y ungleich 0

3. Matrixinverse lautet:




Danke!
marodeur Auf diesen Beitrag antworten »

Wenn du die Eigenwerte bestimmst, dann weißt du, ob das "semi" hin muss oder nicht.

negativ definit, falls alle Eigenwerte kleiner als Null sind
negativ semidefinit, falls alle Eigenwerte kleiner oder gleich Null

der Rest ist richtig.
Nadine1987 Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Definitheit von Matrizen
Eigenwerte bestimme ich doch über:




und dann komme ich auf






also nur ein Eigenwert ? und negativ definit
marodeur Auf diesen Beitrag antworten »

Die Matrix hat den doppelten EW -5. Damit sind alle EW<0 und dann ist sie, wie du sagst, negativ definit.

Die EW kannst du bei dieser Art von Matrix direkt ablesen.

Weiterhin ist es günstiger sich anzugewöhnen zu bestimmen, sonst kann man mal bei den charakteristischen Polynomen ins straucheln kommen. (Ich sprech da aus Erfahrung) macht jedoch keinen Unterschied im Ergebnis.
Nadine1987 Auf diesen Beitrag antworten »

Also wenn ich nur einen Eigenwert rausbekomme bei ner 2 x 2 - Matrix, zähle ich den doppelt? Resultiert das daraus, dass Rg(A) = 2 ist oder weil es eine 2 x 2 Matrix ist?

Bedeutet das analog bei einer 3 x 3 - Matrix mit Rg = 3, dass ich (gesetzt dem Fall) nur einen Eigenwert berechnen kann den dreifachen EW nehme? Was wäre denn dann, wenn ich da über Polynomdivision nur 2 EW errechne, wie zähle ich die dann? z.B. bei x^3 + 3x^2 - 4 = 0 errechne ich ja x1 = 1 und x2 = -2
marodeur Auf diesen Beitrag antworten »

Versuche das charakteristische Polynom als Produkt von linearfaktoren darzustellen

bei deiner Matrix wäre es:



Anhand des Exponenten kannst du dann die Vielfachheit der Nullstellen / Eigenwerte erkennen.

Bei einer 3x3-Matrix kann es auftreten, dass die Eigenwerte zb. dreifach, doppelt und einfach oder alle 3 verschieden sind. das hängt von der Matrix ab.

Bei deiner Rechnung hast du ja auch 2 Lösungen errechnet:


und

so kannst du auch deine doppelte Nullstelle erkennen.

vgl. dort ist -1 dreifache Nullstelle.
 
 
marodeur Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
x^3 + 3x^2 - 4 = 0 errechne ich ja x1 = 1 und x2 = -2


rein logisch würd ich sagen, dass -2 die doppelte nullstelle ist. darauf kommt man wie oben.

Ploynome n. Grades haben genau n Nullstellen (Fundamentalsatz der Algebra) diese sind aber nicht zwangsweise alle reell.
Nadine1987 Auf diesen Beitrag antworten »

Ok. Danke für die Erläuterung - eigentlich einleuchtend, nur in der Schule waren es dann eben immer nur zwei Nullstellen, zB. (x + 5)² = 0 hatte dann nur x1 = -5. Aber jetzt hab ich's begriffen.
AD Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von marodeur
vgl. dort ist -1 dreifache Nullstelle.

Nein, ist es nicht - es ist nur einfache Nullstelle. Mit



ergeben sich die anderen beiden, auch einfachen Nullstellen zu .

Was du meinst, ist vielleicht , das ist aber was anderes...
WebFritzi Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Definitheit von Matrizen
Zitat:
Original von Nadine1987
2. sie ist negativ (semi) definit, da:




Das ist erstmal richtig! Das "(semi)" und das kannst du weglassen, denn



Und das ist negativ für alle
marodeur Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Arthur Dent
Nein, ist es nicht - es ist nur einfache Nullstelle. Mit

ergeben sich die anderen beiden, auch einfachen Nullstellen zu .

Was du meinst, ist vielleicht , das ist aber was anderes...


ups, da war ich geistig wohl etwas abwesend. x³=0 hat ne dreifache Nullstelle.
also nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. Augenzwinkern
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