Zentralabitur 2008 NRW - zu schwer?

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Mutrim Auf diesen Beitrag antworten »
Zentralabitur 2008 NRW - zu schwer?
http://www.matheboykott.de.vu/

Habe die Seite geschickt bekommen, ich scheine nicht der einzige zu sein,
der unter Zeitdruck stand hehe
Leopold Auf diesen Beitrag antworten »

Um sich selbst ein Urteil bilden zu können, wäre es schön, wenn einmal jemand die so berüchtigte Oktaederaufgabe hier hereinschreiben würde. Dann kann jeder selber entscheiden, ob das eine wirklich schwere Aufgabe war und worin gegebenenfalls die Schwierigkeiten bestanden. Oder ob da einfach ein paar Schüler ihren Frust loslassen, nur weil sie mit den Ansprüchen, die man an ein Abitur stellen muß, nicht zurechtkamen.
Vielleicht gibt es ja einen Schüler, der sich die Aufgabendaten aufgeschrieben hat und die Aufgabe hier sinngemäß wiedergeben kann.
 
 
TheWitch Auf diesen Beitrag antworten »

Da war die Skizze eines Oktaeders (A, B, C, D als Eckpunkte des bestimmenden Quadrates) gegeben mit Angabe der Koordinaten von A, B, C und (eigentlich völlig überflüssigerweise) S_1. Keine der Oktaederflächen lag grundebenenparallel. Zu bestimmen waren im Prinzip ganz simple Dinge wie die Koordinaten von D und , das Volumen des umbeschriebenen Würfels (im LK wohl auch dessen Eckpunktskoordinaten). Als letztes musste im Grundkurs der Körper beschrieben (!) werden, der entsteht, wenn von den Spitzen aus jeweils Pyramiden abgeschnitten werden - und zwar einmal in halber Höhe, einmal mit einem Drittel der Höhe der Oktaederpyramiden.* Im LK musste zusätzlich jeweils der Inhalt einer der nicht-quadratischen Begrenzungsflächen dieses Körpers berechnet werden. Keine der Teilaufgaben war in irgendeiner Weise sonderlich schwierig.

Eine Durchsicht der vielen "Beschwerdeforen" allerdings zeigt:

Das allererste Problem lag wohl darin, dass der Körper nicht grundebenenparallel ("das koordinatenkreuz war total krumm", "Die Punkte A,B,C waren doch total unregelmäßíg."; O-Töne von Schülen) im Koordinatensystem lag. Das lässt darauf schließen, dass in der Schule (und auch eine Durchsicht hier im Forum zeigt das) im i. A. Aufgaben gerechnet werden, bei denen Grundkanten oder andere Bestimmungsstücke von Körpern achsenparallel liegen. Wenn denn überhaupt Körper behandelt werden - sehr viele Lehrer beschränken sich leider auf Ebenen und Geraden (auch das lässt sich hier im Board sehr gut beobachten).

Als nächstes sind sehr viele daran gescheitert, zu bestimmen - "Spiegelpunkte hatten wir nicht".

Bei der Berechnung des Würfelvolumens wurde zum großen Teil wild gerechnet - auf die Idee, dass (beispielsweise) die Grundkante des umbeschriebenen Würfels ist, ist niemand von denen gekommen, dessen Äußerungen ich gesehen habe.

Zur letzten Teilaufgabe: Auch da wurde wild gerechnet - da haben die Schüler die Operatorenliste offensichtlich nicht gekannt, d. h. sie haben nicht gewusst, was mit "Beschreiben" gemeint ist.

Insgesamt lassen die Äußerungen auf eine erschreckende Unkenntnis über einen so simplen Körper wie den Oktaeder schließen (und ganz generell über elementare Geometrie) - und darauf, dass in der Schule in der Vorbereitung immer noch allzu sehr auf "Schema-F"-Aufgaben vertraut wird. Und auf eine erschreckende Unkenntnis über Begrifflichkeiten - da wird blind mit HNF und ähnlichem hantiert, ohne dass man weiß, was sich dahinter verbirgt.

Zu dem Argument seitens des Kultusministeriums allerdings, der Lehrer hätte auch auf die Auswahl dieser Aufgabe verzichten können: Die Alternative wären affine Abbildungen und Matrizen gewesen - das hat allerdings in Nordrhein-Westfalen kaum ein Lehrer ernst genommen, obwohl es im Lehrplan steht. Wer ausführlich analytische Geometrie gemacht hat, hat diese Gebiete nur umrissartig gelehrt (was nach Richtlinien auch ok so ist) - aber kaum in der Intensität, dass es für eine Abi-Aufgabe gereicht hätte. Eine zweite Aufgabe zur analytischen Geometrie stand nicht zur Auswahl.

(* Der archimedische Körper, der dabei entsteht, lässt sich hier unter Variation der Schnitthöhe begutachten.)
Bjoern1982 Auf diesen Beitrag antworten »

@ The Witch

Ein sehr schöner Beitrag - und damit meine ich nicht nur die Schilderung der Oktaederaufgabe sondern vielmehr die Kommentare zum Schwierigkeitsgrad und die Reaktionen auf die Klausuraufgabe smile

Wenn ich auf dieser Matheboykottseite schon lese, dass man die Auswahl der Klausuren mancher Lehrer in Frage stellt, dann soll man doch gar keine Auswahl mehr geben und einfach 2 FESTE Vorschläge (von mir aus auch nur ein Vorschlag, noch besser) aus den 3 der 4 Bereiche (Analysis, Lineare Algebra, Analytische Geometrie und Stochastik) liefern, die man in der Oberstufe durchnimmt ohne den Lehrern jetzt noch die Chance zu geben wild nach subjektivem Empfinden zu selektieren.

Aber dann gibt es wahrscheinlich keine geteilte Schuldzuweisung mehr sondern das Bildungsministerium ist allein der Bumann. Ich muss wirklich sagen dass ich mir an den Kopf fasse, wenn man offensichtlich davon ausgeht dass diese Menschen, die diese Klausuren stellen sich daraus einen Spaß machen und das alles "mal eben so" gemacht wird ohne groß drüber nachzudenken...

Ich war zwar noch nie vor Ort und kann auch nur vermuten, aber es muss doch wirklich mit dem Teufel zugehen, wenn das nicht alles einem bestimmten System unterliegt und durchaus konkrete Zeitangaben für jeden Aufgabentyp vorgesehen sind - und daran erkennt man dann halt ob ein Schüler es "verdient" hat eine gute Note zu bekommen oder eben nicht. Eben ob er in der Lage ist sich eine Klausur auch zeitlich so aufzuteilen, dass es am Ende immer noch für eine angemessene Zensur ausreicht. Diejenigen, die eine bestimmte Herangehensweise nicht auf Anhieb durchschauen und damit dann endlos Zeit verplempern, diejenigen haben dann offensichtlich nicht den Wissensstand und die Auffassungsgabe eines "guten" Schülers, sondern nur die eines "befriedigenden" Schülers, oder wie auch immer.

Ein gesunder Menschenverstand sollte eigentlich jedem klarmachen, dass sich niemand in die Ecke setzt und aus Schikane diese ganzen Aufgaben stellt, sondern das dies mit Sicherheit ausgeklügelt geschieht und durch die Grundlagen, die der Lehrer einem vermittelt JEDE Aufgabe lösbar sein sollte. Ein guter Schüler KANN aus diesen Grundlagen auch weiter eigenständig denken und ist fähig Aufgaben zu lösen, die nicht 1:1 so im Unterricht besprochen wurden !
Genau das hebt ihn in meinen Augen vom Durchschnitt ab und entsprechend sollte diese Fähigkeit belohnt werden. "Unmenschliche", "unfaire", vollkommen neue und nur mit riesigem Aufwand herleitbare Zusammenhänge wird es nicht geben - das wird sicher jeder, der mal eine Musterlösung zu einer solchen Klausur dann zu Gesicht bekommt, sehen.

Deshalb begrüße ich auch sehr diesen seit einigen Jahren ins Land gehenden Anwendungsbezug der einzelnen Aufgaben, denn hier steht wirklich auch zu einem Großteil das Verständnis im Vordergrund....naja vielleicht übertrieben, aber zumindest spielt es eine weitaus wichtigere Rolle als noch zu meiner Zeit, als ich Abitur gemacht habe, was jetzt auch schon 6 Jahre zurückliegt.

Wer aus den theoretischen Grundlagen in der Lage ist Dinge aus der Praxis damit auszudrücken, der verdient eine entsprechend gute Zensur - der oder die andere eben NICHT, Punkt aus. Man sollte dann auch nicht pausenlos nach Gründen suchen, die die eigene Unfähigkeit verschleiern - es gibt Schlimmeres und auch sich sowas einzugestehen ist ein wichtiger Schritt zur Selbsterkenntnis WORIN die eigenen Stärken liegen und wo vielleicht noch etwas Nachholbedarf ist. Alles andere ist einzig und allein fürs Ego.

Naja, schauen wir mal wie letztendlich das Ergebnis so ausfällt und wieviele erboste Wortmeldungen und Proteste dann noch folgen...so wirklich recht machen kann man es wohl eh keinem Big Laugh
Leopold Auf diesen Beitrag antworten »

Wenn ich lese, was TheWitch geschrieben hat, kann ich die ganze Aufregung nicht verstehen. Wenn ich das recht sehe, waren zur Lösung im Grundkurs außer der Berechnung von keinerlei metrische Rechnungen erforderlich. Nur Verständnis für den elementaren Vektorbegriff. Um zu bestimmen, mußte man etwa nur als Mitte der Strecke bestimmen und dann an den Ortsvektor von ansetzen.
Lediglich die Beschreibung des Körpers mit den abgeschnittenen Spitzen ist nicht einfach. Sie erfordert räumliches Vorstellungsvermögen und Kreativität. Andererseits ist es ja nicht Sinn einer Prüfung, daß alle Prüflinge 15 Punkte schreiben. Da sollen schon die schwarzen von den weißen Schafen geschieden werden. Und deswegen ist zur Differenzierung eine solche Teilaufgabe vernünftig.

Das sind Anlaufschwierigkeiten mit dem Zentralabitur in NRW. Während vorher wohl die Lehrer ihr eigenes Abitur erstellt haben und die Schüler speziell darauf trimmen konnten, müssen sich Schüler und Lehrer jetzt mit den vorgegebenen Standards auseinandersetzen. Ich kann das nur begrüßen. Da die "Kinder" in NRW nicht dümmer als in Baden-Württemberg, Bayern oder Sachsen sind, werden sie das auch hinbekommen. Künftig wissen alle besser, was sie erwartet.
MI Auf diesen Beitrag antworten »

In der Aufgabenstellung fehlt wohl noch ein Teil. Und zwar hatte man wohl (ich hab ja letztes Jahr geschrieben, daher hab ich die Info nur von meinem Bruder) zumindest im LK eine Gerade durch zwei Seitenmittelpunkte gegeben. Und zwar war ein Seitenmittelpunkt auf oder so und der Mittelpunkt von oder so. Um diese Gerade wurde nun der Körper gedreht.
Und dann hatte man einen Punkt gegeben und musste beweisen, dass der Körper um 90° gedreht worden ist und dann die Lage eines weiteren Punktes (B' ?) berechnen. Ist jetzt auch nicht die Welt - um nicht zu sagen: Ziemlich einfach, wenn das die korrekte Aufgabenstellung war.

Wie auch immer. Die Aufgabe ist schon erheblich schwieriger als die Aufgabe vom letzten Jahr...

Zum Thema Oktaeder und Abschneiden:
Dazu passt doch am Besten LOEDs/JochenXs ehemaliger Signatursmiley Big Laugh .
(geometrisches Problem? Skizze!)

Gruß
MI
TheWitch Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Bjoern1982
Aber dann gibt es wahrscheinlich keine geteilte Schuldzuweisung mehr sondern das Bildungsministerium ist allein der Bumann. Ich muss wirklich sagen dass ich mir an den Kopf fasse, wenn man offensichtlich davon ausgeht dass diese Menschen, die diese Klausuren stellen sich daraus einen Spaß machen und das alles "mal eben so" gemacht wird ohne groß drüber nachzudenken...

(...)

Ein gesunder Menschenverstand sollte eigentlich jedem klarmachen, dass sich niemand in die Ecke setzt und aus Schikane diese ganzen Aufgaben stellt, sondern das dies mit Sicherheit ausgeklügelt geschieht und durch die Grundlagen, die der Lehrer einem vermittelt JEDE Aufgabe lösbar sein sollte. Ein guter Schüler KANN aus diesen Grundlagen auch weiter eigenständig denken und ist fähig Aufgaben zu lösen, die nicht 1:1 so im Unterricht besprochen wurden !


Der Witz ist, dass sich kaum jemand klar macht bzw. dessen bewusst ist, dass Aufgaben für zentrale Abschlussprüfungen (egal jetzt, ob fürs Abitur oder für sonstige Abschlüsse) nicht von irgendwelchen Ministerialbeamten oder sonstigen Behördenvertretern entworfen werden, sondern von ganz normalen Lehrern - und die tun das aus ihrem Unterricht heraus. Aus der Vielzahl der dann eingereichten Vorschläge wählt eine Aufgabenkommission - die wiederum auch mit Lehrern besetzt ist - die aus, die in Frage kommen, und passt sie ggf. an bestimmte Anforderungen an. Da sind mit Sicherheit keine Leute am Werk, die auf nichts anderes aus sind, als Schüler zu linken.

In der Frage, ob man überhaupt Auswahlmöglichkeiten bereitstellen sollte, bin ich gespalten. Nordrhein-Westfalen hat ein ziemlich weitreichendes System individueller Schwerpunktsetzung durch die einzelne Schule - da kommt man mit dem Auswahlsystem sicher besser dem entgegen, was tatsächlich im Unterricht gemacht wurde. Das Problem liegt allerdings darin, dass sehr viele Lehrer (das sind keine Einzelfälle!) diese Schwerpunktbildung dazu nutzen, ihre eigenen mathematischen Hobbies zu pflegen (bzw. etwas bösartiger ausgedrückt: das zu machen, was sie schon immer gemacht haben) und den gesamten Rest zu vernachlässigen. Über Jahrzehnte war das zum Beispiel an der Stochastik zu beobachten: Die hat man einfach so weit wie möglich unter den Tisch fallen lassen, man konnte ihr ja im Abitur weitgehend ausweichen. (Das gilt übrigens auch für andere Bundesländer und andere Schulstufen. Baden-Württemberg macht in diesem Jahr erstmalig Stochastik (genauer: Wahrscheinlichkeitsrechnung) in der Realschulabschlussprüfung - auf allerniedrigstem Niveau, die Beispielaufgaben liegen mir vor. Und das Heulen und Zähneklappern ist groß.)

Dort, wo keine Auswahlmöglichkeiten bestehen, verläuft der Unterricht auch sehr viel stromlinienförmiger - und es wird in der Regel deutlich mehr Gewicht auf technische Fertigkeit gelegt. (Nach dem Motto: "Je abstruser die Ableitung, umso besser.") Die Prüfungsaufgaben sind dann über Jahre hinweg genauso stromlinienförmig, sodass man mit dem Pauken der Aufgaben früherer Jahre schon ganz schön weit kommt. Ob das unbedingt dem Verständnis entgegenkommt, bleibt da in vielen Fällen sehr fraglich.

Zitat:
Original von Bjoern1982
Deshalb begrüße ich auch sehr diesen seit einigen Jahren ins Land gehenden Anwendungsbezug der einzelnen Aufgaben, denn hier steht wirklich auch zu einem Großteil das Verständnis im Vordergrund....naja vielleicht übertrieben, aber zumindest spielt es eine weitaus wichtigere Rolle als noch zu meiner Zeit, als ich Abitur gemacht habe, was jetzt auch schon 6 Jahre zurückliegt.


Auch da habe ich durchaus meine Zweifel. In vielen Fällen ist der Anwendungsbezug so künstlich aufgepfropft, dass er entweder irrelevant ist ("Hauptsache, wir haben ein bisschen Anwendung dabei.") - oder aber die Mathematik geht dabei verloren, weil der Anwendungsbezug sehr schnell sehr komplex werden kann. Ich würde mir mehr innermathematische Anwendungen wünschen - wie eben diesen Oktaeder zum Beispiel.

Zitat:
Original von Leopold
Das sind Anlaufschwierigkeiten mit dem Zentralabitur in NRW. Während vorher wohl die Lehrer ihr eigenes Abitur erstellt haben und die Schüler speziell darauf trimmen konnten, müssen sich Schüler und Lehrer jetzt mit den vorgegebenen Standards auseinandersetzen. Ich kann das nur begrüßen. Da die "Kinder" in NRW nicht dümmer als in Baden-Württemberg, Bayern oder Sachsen sind, werden sie das auch hinbekommen. Künftig wissen alle besser, was sie erwartet.


Zitat:
Original von MI
Wie auch immer. Die Aufgabe ist schon erheblich schwieriger als die Aufgabe vom letzten Jahr...


Da kommen wir zu einem Knackpunkt: Das letztjährige Abitur war - wie auch die Prüfung zum Mittleren Schulabschluss - aus politischen Gründen (man hat großes Protestgeschrei gefürchtet) dermaßen einfach, dass jede Änderung zugunsten etwas "normalerer" Anforderungen wie eine Zumutung aufgenommen wurde. Man hat sich schlicht und einfach darauf ausgeruht, dass es ja "so schlimm" nicht kommen werde. (Offensichtlich haben die meisten noch nicht einmal die "Einheitlichen Prüfungsanforderungen" der Kultusministerkonferenz gelesen, geschweige denn, sich daran gehalten in ihrem Unterricht.) Nur: Die Haltung ist dermaßen verdammt naiv, dass ich mich frage, wes Geistes Kind solche Lehrer und Schüler sind. (Die Schüler kann ich hier nicht außen vor lassen; wir reden hier immerhin von Achtzehnjährigen, die ansonsten alle Insignien der Volljährigkeit für sich beanspruchen.)
MI Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von TheWitch
[...] sondern von ganz normalen Lehrern - und die tun das aus ihrem Unterricht heraus.


Das ist schon richtig, aber dennoch gibt es in einigen Fächern Fehler, die nicht passieren dürfen - dazu gehören mehrfach (!) falsche Legenden, falsche Grafiken, ein Deutschvorschlag in alter Rechtschreibung, etc. Wenn sich ein Fehler solcherart findet, okay - mehrere in ein und derselben Klausur dürfen einfach nicht passieren. Immerhin sitzen da ja Lehrer im Plural, und nicht in der Einzahl, wie es in den Klausuren davor der Fall ist.
Wobei insbesondere in Mathematik (weil's hier ja diskutiert wird) solche Fehler bisher NICHT aufgetreten sind. Also dort wird zumindest handwerklich sehr gut gearbeitet.

Zitat:

Das Problem liegt allerdings darin, dass sehr viele Lehrer (das sind keine Einzelfälle!) diese Schwerpunktbildung dazu nutzen, ihre eigenen mathematischen Hobbies zu pflegen

Genau das kann ich auch bestätigen. Wir haben - trotz oder vielleicht auch gerade wegen sieben Lehrerwechseln und fünf verschiedener Lehrer - im Groben alles gemacht, was so in den Richtlinien steht - nur die Tiefe fehlte ein wenig (was auch an häufigem Unterrichtsausfahl liegt). Als mein Bruder sich allerdings dieses Jahr auf seine Prüfungen vorbereitete, rief er mich wegen einer Stochastikaufgabe zu Hilfe. Man sollte einen Test machen mit einem hohen und krummen Stichprobenumfang. In dem Moment kam heraus, dass Hypothesentests im Ganzen eigentlich nur über die Sigmaregeln gemacht wurden (und außerdem sind nur zweiseitige Tests gemacht worden) und der Hintergrund - sprich die Näherungsformel von de-Moivre-Laplace ist überhaupt nicht erwähnt worden. Außerdem ist in der Stochastik auch alles andere nur kurz abgehandelt worden.
Im Endeffekt heißt das, dass für diesen LK der Auswahlvorschlag zur Stochastik wohl nicht machbar gewesen wäre.


Zitat:
Da kommen wir zu einem Knackpunkt: Das letztjährige Abitur war - wie auch die Prüfung zum Mittleren Schulabschluss - aus politischen Gründen (man hat großes Protestgeschrei gefürchtet) dermaßen einfach, dass jede Änderung zugunsten etwas "normalerer" Anforderungen wie eine Zumutung aufgenommen wurde.

Das stimmt, die Prüfungen (zumindest in den meisten Fächern, Physik beispielsweise war wohl recht schwierig) waren einfach, aber, und das finde ich bedenklich, die Ergebnisse nicht unbedingt besser als die Vorbenotung (zumindest meinen Infos nach).
Von daher kann es eigentlich nicht verwundern, wenn die "Normalniveauklausuren" plötzlich zu Protesten führen.

Gruß
MI
AD Auf diesen Beitrag antworten »

Der SPIEGEL stimmt verspätet auch in den Chor der Jammernden ein. Immerhin bieten sie die Originalaufgabe (Version Leistungskurs) vom "Oktaeder des Grauens" ( Big Laugh ) zum Download an, so dass sich jeder ein Bild machen kann.
Matheabiturnamentist Auf diesen Beitrag antworten »

Oktaeder des Grauens? AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH Gott
mathe760 Auf diesen Beitrag antworten »

Darf ich fragen wie viel Zeit man für die "Oktadaeder Aufgabe" bekommen hat?#


Bis denn mathe760 Wink
chrizke Auf diesen Beitrag antworten »

Wir hatten ja nicht nur die Oktaeder-Aufgabe, sondern noch andere. Insgesamt hat man für den LK 4 Stunden und ein paar zerquetschte Zeit.
Zizou66 Auf diesen Beitrag antworten »

Also über den Oktaeder kann ich nicht viel sagen, ich bin erst in der 11, habe die Klausur also nicht geschrieben, allerdings haben wir mit unserem Mathekurs einige Aufgaben zur Extremwertbestimmung, Wendepunkten und einer Funktionsschar besprochen. Die Aufgaben konnten die meisten in unserem 11Gk lösen. Das spricht auch für sich. Mein Mathelehrer hatte auch einen Lk im Abiturjahrgang und der meinte, dass die Klausuren nicht zu schwer, aber zu unausgewogen waren.
Dunkit Auf diesen Beitrag antworten »

Hallo,
mal meine Meinung zum Thema: Ich bin einer der "Geschädigten". Bevor hier jemand sagt ich würde nur meckern weil ich zu dumm war: Ich habe in der KLausur insgesamt meine 1 (also 14p) bekommen ;-)

ABER: Die Aufgabe war definitiv zu schwer, gemessen an der Zeit, die man zur Verfügung hatte. Sicherlich handelte es sich im Prinzip nur um einige elementare Berechnungen (bzw. bei der letzten Aufgabe brauchte man einfach nur ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen). Aber die Berechnungen waren teils doch recht langwierig, sodass das Ganze doch ziemlich aufs "Zeitkonto" geschlagen hat. Neben dieser Aufgabe waren ja auch immerhin noch zwei weitere zu bearbeiten.

Sicherlich werden unter den "Meckerern" auch viele Leute sein, die einfach Probleme mit Begrifflichkeiten oder ähnlichen Dingen hatten, aber ich denke, dass die Kritik insgesamt durchaus berechtigt ist.

Die Lehrer hatten als Anhaltspunkt ja auch nur die (sehr vagen) Richtlinien, und eben die Aufgaben aus dem letzten Jahr, die allesamt DEUTLICH einfacher waren als dieses Jahr.

Es ist insgesamt schwer zu sagen, wo der Fehler lag. Bei der Aufgabe hätte eigentlich nur der Umfang etwas eingegrenzt werden müssen (zB das Bestimmen der Eckpunkte des Würfels war für den Rest der Aufgabe garnicht nötig, wurde aber trotzdem verlangt), dann hätten viele wohl ein deutlich besseres Ergebnis erzielt!
AD Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Dunkit
Aber die Berechnungen waren teils doch recht langwierig, sodass das Ganze doch ziemlich aufs "Zeitkonto" geschlagen hat.

Ich kann nicht so richtig erkennen, welche Sachen hier so "langwierig" sind? Natürlich kann man auch einfache Sachen auf kompliziertere Art und Weise rechnen. Das ist dann eben der Unterschied zwischen 1, 2 oder noch schlechter. Und du hast ja keinen Grund, dich zu beschweren. Augenzwinkern
Dunkit Auf diesen Beitrag antworten »

Natürlich ist "langwierig" ziemlcih relativ ;-)
Aber wirf' mal einen Blick auf die Aufgaben von letztem Jahr, die kann man teilweise fast im Kopf rechnen ;-)
Im Abitur geht man ja lieber auf Nummer sihcer, und shcreibt wirklich JEDEN Schritt auf. Und dann dauert es halt was länger, zB den Abstand zwischen einem Punkt und einer Ebene zu berechnen, als wenn man das "mal eben schnell" in einer Hausaufgabe tut. Jedenfalls habe ich mir im Abi größte Mühe gegeben, viel zu kommentieren, das wurde (angeblich jedenfalls) ja auhc mitbewertet.

Am schlimmsten in diesem konkreten Beispiel ist übrigens das Volumen in Teilaufgabe d). Naja, wenigstens gab das viele Punkte...

[EDIT] Ich will mich auch net wirklich beschweren, ich zeige nur Solidarität mit meinern Kolleginnen und Kollegen ;-) An unserer Schule hatten alle MAtheprüflinge die Oktaeder-Aufgabe. von 59 (LK und GK) müssen jetzt 40(!) in die Nachprüfung. Das kann doch wohl irgendwie nichtmehr daran liegen, dass die Schüler alle zu dumm waren, oder?! Und an den Lehrern liegt's auch net, schließlich waren hier 4 oder 5 MAthelehrer beteiligt. Und in unserem LK sind's auch "nur" 6 von 17
AD Auf diesen Beitrag antworten »

Tja, man hat schleichend über Jahre bzw. sogar Jahrzehnte das Niveau immer weiter abgesenkt ... und plötzlich mal wieder angezogen. Das ist natürlich bitter für diesen Jahrgang, aber irgendwie eben auch mal nötig, wenn uns die Chinesen nicht eines Tages nur noch auslachen sollen.

Das war zugegeben eben sehr plakativ, aber manchmal muss man die Dinge eben überzeichnen. Augenzwinkern
TheWitch Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Dunkit
Am schlimmsten in diesem konkreten Beispiel ist übrigens das Volumen in Teilaufgabe d). Naja, wenigstens gab das viele Punkte...


Jetzt mal Butter bei die Fische ... was genau soll daran "schlimm" sein? Das einzige, was dabei überhaupt nur entfernt mit analytischer Geometrie zu tun hat, ist die Berechnung von Längen. Alles andere hat mit dem Wissen zu tun, wie sich bei zentrischer Streckung die Volumina von Original- und Bildkörper verhalten - und dem Wissen oder wenigstens der Vorstellungskraft, wie Höhen und Seitenkanten im Oktaeder beschaffen sind. Und das sollte (und muss) jeder Zehntklässler, selbst ein Realschüler, hinkriegen.
Dual Space Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Arthur Dent
Das ist natürlich bitter für diesen Jahrgang, aber irgendwie eben auch mal nötig, wenn uns die Chinesen nicht eines Tages nur noch auslachen sollen.

ROFL Die armen Chinesen .... Big Laugh
Dunkit Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von TheWitch

Jetzt mal Butter bei die Fische ... was genau soll daran "schlimm" sein? Das einzige, was dabei überhaupt nur entfernt mit analytischer Geometrie zu tun hat, ist die Berechnung von Längen. Alles andere hat mit dem Wissen zu tun, wie sich bei zentrischer Streckung die Volumina von Original- und Bildkörper verhalten - und dem Wissen oder wenigstens der Vorstellungskraft, wie Höhen und Seitenkanten im Oktaeder beschaffen sind. Und das sollte (und muss) jeder Zehntklässler, selbst ein Realschüler, hinkriegen.


Mit zentrishcen Streckungen habe ich da nichtmal argumentiert, man kann das Volumen "direkt" in abhängigkeit von a bestimmen. War auch kein Problem - für mich. Aber aufgrund der scheinbar recht vielen Rechenschritte, die einige gemacht haben waren viele wohl irritiert.

Sicher ist es jetzt leicht im Nachhinein zu sagen "war doch eigentlich garnicht sooo schwer" - geht mir auch so. Aber man muss sich mal in die Lage versetzen: Maximal 1h 20min Zeit für die Aufgabe, Prüfungsstress, "fremde" Aufgabenstellung... Alles Faktoren die sicherlich vielen zu schaffen gemacht haben. Auch ich kann mich da nicht ganz von freisprechen - trotz 14.75p Vornote und Mathestudium im 4. Semester. Das ABITUR ist eben was besonderes und da trägt so eine Aufgabe nicht gerade zum Wohlbefinden bei.

ICh denke mir: Warum statt des Oktaeders nicht einfach nur eine Pyramide?! Da könnte man fast alle Aufgaben genauso stellen wie bei dem Oktaeder (mit ein paar Änderungen) und es hätte die Schülker sicher entlastet, weil eine Pyramide viel eher bekannt ist als ein Oktaeder.
Lutz23 Auf diesen Beitrag antworten »

Da ihr das alle recht einfach findet schäme ich mich grade ein bisschen diese Frage zu stellen, aber wie komme ich denn an die Eckpunkte P6 und P8 ran?

Hoffe ihr könnt mir helfen...
Musti Auf diesen Beitrag antworten »

Hab auch diese Aufgabe gehabt und ich muss Dunkit leider recht geben, habe auch recht gut abgeschlossen 14 Punkte, aber ich kann die meisten Schüler verstehen, denn das sind Aufgaben die eigentlich nur von Schüler zu bewältigen sind deren Hobby Mathematik ist.

Vorallem, wie Dunkit sehr schön erwähnt hat, ist da der besondere Prüfungsdruck ein ganz wichtiger Faktor der mit eingeflossen werden muss in der Beurteilung ob diese Aufgabe nun doch zu schwer war oder nicht.

Aber leider hat auch Arthur Dent recht, das Niveau ist immer mehr gesunken, denn wenn ich die "alten" Mathematiker mit den "heutigen" Matheschüler vergleiche, dann sieht man da ganz klar die von Arthur genannte Tendenz.
Asics Auf diesen Beitrag antworten »

Dieses Zentralabitur ist weniger eine Blamage für die Schüler, als für die die es gestellt haben.
Schwieriger als letztes Jahr war es, da stimme ich zu. Mich hat der Umfang auch, gerade auf Grund der etwas wirren Aufgabenstellungen (Matrizenaufgabe!), etwas erschlagen.
Dementsprechend überrascht war ich, dass es trotz der etwas lückenhaften Kommentierung noch für 15 Punkte gereicht hat.
Dual Space Auf diesen Beitrag antworten »

Da darf ich euch, Musti und Asics, aber mal ganz herzlich gratulieren. Prost
Dunkit Auf diesen Beitrag antworten »

Naja wir können wenigestens sagen,d ass wir uns unsere 14/15 Punkte hart erarbeiten mussten. Ich freue mich shcon drauf, in 10 Jahren zu sehen, was ich flasch gemacht habe ;-)
AD Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Dunkit
Naja wir können wenigestens sagen,d ass wir uns unsere 14/15 Punkte hart erarbeiten mussten.

Jo, das meine ich doch auch: Die das geschafft haben, können doch dann echt stolz auf ihre Leistung sein - im Vergleich zu mancher Vorjahres-Eins meine ich. Augenzwinkern

Da könnt ihr euch doch T-Shirts drucken lassen:

"Ich habe das Tetraeder des Grauens besiegt." bzw. "...überlebt." (für die etwas weniger erfolgreichen.) smile

Ich gebe übrigens zu, dass 80 Minuten anteilmäßig nicht übermäßig üppig für diese Aufgabe sind - wenn man mal die Hälfte für Lösung und Aufschreiben, und die andere Hälfte für gründliches Nochmal-Kontrollieren ansetzt.
Dunkit Auf diesen Beitrag antworten »

Naja die 80Minuten hatte ich jetzt als die 4h15 Klausurzeit - 15min orientierung als 4h / 3 Aufgaben berechnet. Wenn man bei den anderen Aufgaben schneller war hatte man natürlich mehr Zeit. Aber meinem empfinden nach waren alle Aufgaben ungefähr gleich lang.

BTW: Die Idee mit dem T-Shirt ist geil - Musti solln wir ne aktion starten?! Big Laugh
jona89 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Dual Space
Da darf ich euch, Musti und Asics, aber mal ganz herzlich gratulieren. Prost
Musti Auf diesen Beitrag antworten »

Danke Dual Space smile

Arthur echt super Idee. Big Laugh
Dunkit, ich denke da würden wir viel zu viele Leute auf uns hetzen die die Aufgabe nicht so toll hingekriegt haben. Aber ich setz ein T-Shirt schonmal in Druck
TheWitch Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Dunkit
ICh denke mir: Warum statt des Oktaeders nicht einfach nur eine Pyramide?! Da könnte man fast alle Aufgaben genauso stellen wie bei dem Oktaeder (mit ein paar Änderungen) und es hätte die Schülker sicher entlastet, weil eine Pyramide viel eher bekannt ist als ein Oktaeder.

Ich mache jede Wette, dass an einer Pyramide auch reichlich Leute gescheitert werden. Mal abgesehen davon, dass die Berechnung eines Oktaeders, wenn auch fast überall ohne Koordinatengeometrie, in allerdings Bayern sogar mit) zum Standardrepertoire für den mittleren Schulabschluss gehört (und zwar ohne dass Formeln bekannt wären) - man sollte schon verlangen können, dass man sich in einer Abituraufgabe mit Dingen auseinandersetzt, die nicht unmittelbar (möglichst sogar formelhaft) bekannt sind.

Die neueste Entwicklung in der Sache ist ja, dass die gute Frau Sommer populistisch den Clou „Wo nachgewiesen wird, dass der Stoff einer Abituraufgabe vorher nicht im Unterricht behandelt worden ist, sollten Schüler die Möglichkeit haben, die Arbeit nachzuschreiben” aus dem Hut zaubert. Das kommentiere ich mal nicht weiter, weil mir sonst der Hals platzt - nur so viel: Wenn das Schule macht, sind wir bald auf einem Niveau wie in den ersten Grundschuljahren, wo auch nur "geübte Diktate" geschrieben werden.

Zitat:
Original von Lutz23
Da ihr das alle recht einfach findet schäme ich mich grade ein bisschen diese Frage zu stellen, aber wie komme ich denn an die Eckpunkte P6 und P8 ran?

Die einfachste Lösung:

Eine Aufsichtsskizze und die rudimentäre Vorstellung davon, wie man Vektorzüge zusammensetzt, hätten genügt, um das rauszufinden.
Dunkit Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Musti
Aber ich setz ein T-Shirt schonmal in Druck


Schick mir ne Vorlage dann druck' ich mir dasgleiche Big Laugh

ICh würde das eigtl fast schon solidarisch mit denen sehen, die's nicht so toll geschafft haben, es ist ja ein Geständnis, dass die Aufgabe schwer war ;-)

Gibt's jetzt eigtl irgendeine "offizielle" Stellungnahme?!
TheWitch Auf diesen Beitrag antworten »

Es gibt eine Pressemitteilung des Mnisteriums von gestern:

Schulministerium: Abweichungsprüfungen nichts Ungewöhnliches

Und einen Bericht der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ)" von heute (der inzwischen via Presseportal der dpa durch nahezu alle Medien gegangen ist), der wohl auf einem Telefongespräch mit Sommer basiert:

Sommer: Zweite Chance für Abiturienten
Leopold Auf diesen Beitrag antworten »

Ich muß sagen: Eine schöne Abituraufgabe ist das "Oktaeder der Freude" (ich habe mir Arthurs Spiegel-Link angeschaut). Sie enthält leichte Teile, mittelschwere und hinten hinaus auch schwere Teile. Und ganz oben drüber steht LEISTUNGSKURS. Und genau deshalb geht das auch in Ordnung.
TheWitch Auf diesen Beitrag antworten »

(Ich weiß zwar immer noch nicht, wo die "schweren" Teile sind, aber egal ...)

Gerade kommt die Pressemitteilung (bei mir) an, dass die Klausuren in Mathe wiederholt werden dürfen:

Unbürokratische Lösung im Zentralabitur – Neue Klausur-Möglichkeit in Mathematik

Das ist in meinen Augen eine unsägliche Entscheidung - so viel Populismus war selten seit den Gesamtschulkämpfen in den Siebzigern des vorherigen Jahrhunderts.
Dunkit Auf diesen Beitrag antworten »

Na da hat Frau Sommer sicher nicht ganz uneigennützig gehandelt...

Aber naja was soll's... So können jetzt immerhin einige noch ein paar Noten gut machen.
Sichlich wäre es besser gewesen, direkt im ersten Anlauf Aufgaben mit angemessenem UMFANG(!) zu stellen.
Meine Schule hat mich übrigens noch nicht informiert -.-
pusteblume-88 Auf diesen Beitrag antworten »

jup, es ist amtlich^^

mathe klausuren in NRW werden wiederholt....werde morgen in meine schule zurückgehen, und mich informieren....

hatte ne 5-, aber ob ich jetzt besser werde, liegt trotzdem in den Sternen^^ (habe nämlich die letzten 2 jahre kaum noch was gecheckt, was das thema Stochastik angeht....und soo lange ist bis zum nachschreibtermin ja uahc nicht mehr...

ma schaun, was ich morgen erfahre...halte euch aber auf dem laufenden Augenzwinkern
Musti Auf diesen Beitrag antworten »

Habe gerade eben bescheid bekommen. Ich frag mich wieviele dieses Angebot nutzen werden.
Leopold Auf diesen Beitrag antworten »

Im Anhang findet sich eine Musterlösung zum "Oktaeder des Grauens" (vielen Dank an MSS, der Korrektur gelesen hat!).

EDIT
Lösung ergänzt
pusteblume-88 Auf diesen Beitrag antworten »

hat jemand auch ne musterlösung zu der basketballaufgabe??
die hab ich nämlich gemacht, und ich werde die klausur wiederholen.....wär schön, wenn ich wenigstens einmal wüsste, wie es hätte richtig sein müssen....
TheWitch Auf diesen Beitrag antworten »

@ Leopold:

Herzlichen Dank.
Nur eine kleine Anmerkung: Das Vektorprodukt ist nicht obligatorischer Bestandteil des Kernlehrplans - und überhaupt nicht Bestandteil der Vorgaben für's diesjährige Abitur. Der Normalenvektor in Teilaufgabe a) wäre also ggf. mithilfe des Skalarproduktes zu berechnen. Aber das sollte wohl für niemanden ein Problem darstellen.
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