Gnadenarbeit |
| 18.04.2004, 09:17 | johko | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Gnadenarbeit
Dazu - und gleich zur Gesundheitsreform mit - in der Hoffnung darauf, dass es noch nicht zu spät ist, mal ein Denkanstoß: Allen denen, die immer noch nicht begriffen haben, daß ein stinknormaler Vollerwerbslandwirt, ein Werftarbeiter, ein Stahlkocher oder ein Kumpel den Staat weitaus mehr kosten als ein Sozialhilfeempfänger, und denen, die anscheinend noch nie die Sendung mit der Maus gesehen haben, sei ins Poesiealbum geschrieben: In absehbarer Zeit wird es hier Erwerbsarbeit für Erwachsene nur noch auf Krankenschein geben!Wer Glück hat, bekommt als Kurmaßnahme danach für kurze Zeit einen der raren ehrenamtlichen Posten zugewiesen. Langzeitsarbeitsplätze gibt es zwar auch noch, aber nur bei erwiesener chronischen Entzugserscheinungen bis hin zur körperlichen Behinderung! Das wird dann GNADENARBEIT genannt! Zur Bereitstellung einer ausreichenden Anzahl von Arbeitsplätzen ist es aber unbedingt erforderlich, jeden einzelnen Mitbürger so lange wie möglich im Pflegezustand zu erhalten. Dazu gehört alle zwei Jahre eine TÜV-Untersuchung , bei der alle schadhaften Organe auszutauschen sind. Deshalb ist für jeden Arbeitszeitraum Altersvorsorge in Form einer Einwilligung zu treffen, die sich im Notfall auf rigorose Reanimation und den Anschluß an eine lebenserhaltende Maßnahme für einen gleichlangen Zeitraum bezieht. Als Alternative wird eine halbjährliche Anpassung jeglicher Ansicht an die gängige Norm oder im Falle einer mindestens 95%igen Übereinstimmung von Laborwerten die verbriefte Bereitschaft zur spontanen Lebend-Organspende angedacht. (Das wird u.a. in China schon heute praktiziert.) Ebenso ist ab dem 9. Monat Abgabepflicht für Neugeborene an staatliche Einrichtungen bis zum Erreichen der Volljährigkeit! Eine Arbeitsgarantie wird es nur noch für das Geld (in der dritten bis fünften Welt) geben - und für die Minderjährigen, die als Gladiatoren in der Arena der Gewalt, der Perversitäten und des Körperwahns für die Besitzstandssicherung und die Unterhaltung sorgen müssen. Eine private Altersvorsorge ist möglich, wenn absolut auf Erwerbstätigkeit verzichtet wird. Dadurch entfallen auch die Quartals - Pflichtuntersuchungen und die passive Zwangsanimation. Dieser Verzicht ist dann aber nicht mehr rückgängig zu machen. Aber keine Angst: Für eine gewisse Übergangszeit werden sich einige Ältere straffrei mit Familien-Schwarzarbeit über Wasser halten dürfen! Und außerdem kann man ja in Übersee im (allerdings nur noch 14-tätigen ) Urlaub dem Geld bei der Arbeit helfen. Zu den Karrierechancen bei Schwarzarbeit siehe das angefügte Foto. X( Onkel Johko |
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| 18.04.2004, 13:16 | Ben Sisko | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
RE: Gnadenarbeit
Live-Pearcen... |
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| 18.04.2004, 15:49 | Debbie | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
........ Naja, hört sich ja ziemlich negativ an....... nicht ein wenig zu hart bzw. übertireben formuliert....?! |
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| 18.04.2004, 15:51 | Schaf | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Oh mein........ Das ist zu hoch für mich :P Ich würds ja gerne raffen aber nachdem ich die ersten zwei absätze gelesen habe bagann ich an meiner intelligenz zu zweifeln..Ansonsten würde ich ja gerne meine meinung dazu abgeben! Liebe Grüße |
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| 18.04.2004, 16:43 | johko | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
@debbie: Das nennt man Satire. Ich wundere mich, dass ausgerechnet du dich an der Härte und Übertriebenheit stößt? Im Gegensatz zu deinem dumpfen Trashtalk ist das wenigstens nicht nachgeplappert. Onkel johko |
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| 18.04.2004, 16:56 | Debbie | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Das war kein nachgeplapper (von was denn bitte?) sondern meine meinung! X( Und nocheinmal für dich:
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| 18.04.2004, 17:04 | johko | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Na guuut, dann ist es eben deine Deinung. Aber wenn du so aufstampfst, kann das für einen Aborigine* böse Folgen haben: Der wird glatt drei Meter in die Luft geschleudert. Aborigine* - so eine Art antipodischer Vetter von deinen "Sozialschmarotzern". Onkel Johko |
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| 18.04.2004, 17:23 | BraiNFrosT | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Hi ihr : ) Also aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß jeder der zu harter Arbeit bereit ist auch sein eigenes Geld verdienen kann. Demgegenüber steht natürlich das unsere Gesellschaft zu einer Spaßgesellschaft mutiert. Das ist wohl schon jedem aufgefallen und muss nicht belegt werden. In der Ferien habe ich bei einer Firma hier in der Gegend "gejobbt" und habe im Außendienst 12h Schichten gearbeitet (auch am WE). Der Chef hat übrigens selbst mit Hand angelegt weil der Termin knapp bemessen war. ( War ne Prüfung in nem Kraftwerk in Karlsruhe ) Außerdem fällt mir immer das Beispiel von dem Betrieb ein, der vom A-Amt 30 Leute zum Spargelstechen haben wollte. Am ersten Tag sind nur 25 erschienen, am zweiten Tag 10 und am dritten Tag waren es noch 3. Das den Staat ein Arbeiter mehr kostet als ein Sozialhilfeempfänger war mir neu (falls ich das überhaupt richtig verstanden habe ...) und ist wohl der Politik zuzuschreiben, was aber nicht ausschließt das manche Menschen einfach zu faul sind um richtig zu arbeiten. Hmm, man merkt wohl das Textproduktion nicht meine Stärke ist. Hoffentlich ist alles verständlich rübergekommen. Viele Grüße
BrainFrost |
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| 18.04.2004, 17:32 | johko | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Sowas nennt man Subventionierung. Ein Arbeitsplatz z.B. im Steinkohlebergbau kostet den Staat ein Mehrfaches der Sozialhilfe für den arbeitslosen Kumpel an Subventionen. Solange für die, die arbeiten wollen, nicht genug Arbeit da ist (mal abgesehen von Zwangsarbeit nach braunem Muster), sollte man froh sein, dass die anderen ruhig bleiben und sie für neue Lebensmodelle gewinnen. Ich denke da an Erfüllung und soziale Anerkennung durch Haus- und Familienarbeit - auch für Männer.
Das ist eine gute Ergänzung zur erwähnten Ausbeutung der MINDERJÄHRIGEN. Mit solchen Jobs werden Festanstellungen vermieden. Gruss Johko |
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| 18.04.2004, 17:37 | Daniel | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Jo ich muss mal wieder Jokho zustimmen. Es sitmmt gerade in Deutschland (bestes Beispiel) Die Steinkohle Subventionen. Die schmeissen dort geld raus das ist unglaublich damit kannste 100erte an Sozialhilfe empfengern mit durchbringen. Ich denke das Problem liegt wie Jolho es sagte auch viel an den Firmen, sie wollen es schön einfach, am besten keine festanstellung hauptsache sei können die oder denjenigen schnell wieder rausschmeissen. Ich denke das Problem ist beitseitig ... Deutschland ist nicht zu Sozial Deutschland ist Bürokratisch und das war es schon immer aber ist das etwas schlechtes? Ich waases ja nid! Wenn ich sehe wie in manschen Ländern die leute die keine arbeit haben hängen gelassen werden, sodass sie nie mehr auf einen grünen zweig kommen. Da denke ich doch gutes Deutschland machst es schon richtig. |
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| 18.04.2004, 17:39 | BraiNFrosT | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Was also nur bestimmte Bereiche der Wirtschaft betrifft und ansonsten wohl nicht zutrifft .....
Mit einem kleinen Blick nach links ist deutlich zu erkennen das ich seit einiger Zeit nicht mehr Minderjährig bin. Desweiteren war es als Aushilfe, weil dieser Betrieb Mitarbeiter sucht, aber keine geeigneten findet ... Das genaue Gegenteil ist also der Fall Grüße zurück Edit : Sich hier auf bestimmte Bereiche der Wirtschaft zu beziehen finde ich zu engstirnig, dann müßten die Subvention der gesamten Agrarwirtschaft der EU gestrichen werden. Ich vertrete weiterhin die Ansicht das die Leute von ihren geregelten 8h Jobs abstand nehmen müssen. Mehr Flexibilität und Bereitschaft schafft auch mehr Arbeit |
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| 18.04.2004, 17:40 | Ben Sisko | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Das grösste Hindernis für die Abschaffung solcher Subventionen sind aber weniger die Firmen, sondern gewisse Gewerkschaften! |
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| 18.04.2004, 17:43 | johko | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ich habe damit auch nicht unterstellen wollen, dass du Minderjährig bist , sondern dass dein Fall das angeführte ergänzt. :] Warum bist du dann nicht fest angestellt? Warum bildet der Betrieb dann keine zu vernünftigen Bedingungen aus? Oder ist es ein allgemeines Beschulungsproblem ? zum Edit: öhmmm - Landwirte hatte ich ebenfalls erwähnt...
@ben: Seh ich auch so. |
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| 18.04.2004, 17:54 | BraiNFrosT | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Doch der Betrieb bildet aus. Das Problem ist einfach der Job an sich. Gearbeitet wird weltweit. 2 Wochen in Japan, in Südafrika, in Norwegen, aber immer unter Termindruck und man ist höchstens 2 -3 Tage bei der Familie. Davon sind halt wirklich nicht viele begeistert. Für mich persönlich trifft es nicht zu weil ich lieber studieren oder fliegen möchte, obwohl das Geld echt lockt : ) Ja Landwirte waren erwähnt ist richtig. Aber vor den Landwirten hatte noch jede Regierung zuviel Respekt. Die würden ihrem Ärger zu deutlich Ausdruck verleihen und mal eben mit nem Güllefaß durch die Altstadt oder etwas in der Art. Ich glaube auch nicht das das Problem allein bei den Subventionen liegt. Aber Lösungsvorschläge habe ich hier noch nicht allzuviele gesehen. Weder von mir, noch von Debbie oder jmd. anderem. Vielleicht sollte man sich mal darüber unterhalten. |
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| 18.04.2004, 18:00 | johko | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Der Abbau von Subventionen zur Finanzierung der Reformen ist doch gerade DAS Thema bei der Agenda 2010. Da gibt es dauernd neue alte Vorschläge, ohne dass etwas effektiv passiert.Dazu gehört z.B. auch die Streichung der Eigenheimzulage. An jeder Stelle heult eine andere Lobby auf. Und in der Sendung mit der Maus lernt man, dass die produktive Arbeit zunehmend von Maschinen und Robotern geleistet wird. Da bleibt auf Sicht wirklich nur noch die reproduktive Haus- und Familienarbeit für das EGO über. |
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| 18.04.2004, 18:00 | Daniel | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
:] Jep muss ich dir zustimmen. Ich bin allgemein jmd der nicht viel von dem momentanen Gewerkschaften hält weil ich sie in den letzten Jahren einfach nur noch für dreist halte. |
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| 18.04.2004, 18:10 | BraiNFrosT | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ich dachte es ginge allgeimein um den Standort Deutschland. Ich stimme aber dem Zitat vollkommen zu. Es gibt immer eine gewisse Umverteilung der Arbeit. Betrachtet man mal die Geschichte so sieht man das es damals wesentlich mehr Weber gab (Heinrich Heine - Die schlesische Weber) Aber durch die Industrialisierung hat sich alles verschoben. Ein weiteres Beispiel ist die EU Außengrenzverschiebung (?) nach Polen. Dadurch brauchen wir weniger Beamte zur Bewachung der Grenze, aber dafür liefern wir diverse Geräte für deren Kontrolleure nach Polen. So entstehen wieder eine neue Nachfrage bei uns. In Zukunft sollten wir uns wohl auf Forschung und Entwicklung konzentrieren. Die Produktion wird dann woanders stattfinden. So zumindest sieht ja auch das Ziel unserer Regierung aus. |
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| 18.04.2004, 18:12 | juergen | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Es ist halt überall das gleiche Schema: Die Leute denken sich: Wir stimmen der Tatsache zu, daß es geteilte Meinungen zu einem Thema gibt, und fordern lediglich, daß jeder unsere Meinung teilt. |
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| 18.04.2004, 18:14 | johko | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Schön schön - aber das bringt der Masse der Arbeitslosen nix und die geistige Elite wird auch derbe finanzielle Abstriche infolge der gewachsenen Auslandskonkurrenz in Kauf nehmen müssen. Was gebraucht wird, ist einnfach eine Abkehr vom fetisch Erwerbsarbeit. Siehe auch: http://www.abfallgut.de/tafel0.html |
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| 18.04.2004, 18:25 | DeGT | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Hast Du mal darüber nachgedacht, dass Lebensmittel Lebensnotwendig sind? Es ist deshalb für keinen Staat möglich, komplett auf diese zu verzichten, eine komplette Abhängigkeit von anderen Staaten wäre die Folge. Außerdem ist es für eine funktionierende Wirtschaft wichtig, dass es Konsumenten gibt. Und wer soll das sein, wenn konsequent auf Niedriglohn, private Altersversicherung und Abbau der sonstigen sozialen Leistungen (Sozialhilfe etc.) verzichtet wird? Interessant in diesem Sinne ist auch die Überlegung unter anderem von Attac, den Bürgern eine Grundversorgung zu zahlen und den Mehrverdienst durch relativ hohe Steuern zur Finanzierung zu belasten. Der Wunsch nach Arbeit wird meiner Meinung nach zu oft unterschätzt. /edit: johkos Link schläg mMn in die gleiche Kerbe. |
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| 18.04.2004, 18:33 | johko | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ich bin auch froh, direkt beim Bauern ohne Konservierungstricks und Tiertransporte kaufen zu können. Ich bin auch nicht GEGEN Subventionierung, aber es ist nicht fair, diese bei der Sozialdiskussion aussen vor zu lassen. Oft sind es gerade die Subventionierten, die auf die Arbeitslosen herabschauen. |
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| 18.04.2004, 18:44 | BraiNFrosT | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
1. Meine Aussage ist Tatsache. 2. Natürlich, aber laut Marktwirtschaft : warum subventionieren wenn im Ausland kaufen biliiger ist ? Ich vertrete diese Meinung aber NICHT. Wir holen unsere Eier noch direkt beim Bauern und kaufen beim Schlachter der Ortsansäßig ist. Nicht das hier ein falscher Eindruck von mir entsteht. PS: Bin noch nicht dazu gekommen den link bis zum Ende zu studieren, werde das aber noch nachholen. Viele Grüße |
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| 18.04.2004, 19:09 | Schaf | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
*einfach zu blöd ums zu verstehen* Mary |
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| 18.04.2004, 19:57 | Poff | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Na ja, alles recht oberflächlich gedacht und trifft bei WEITEM nicht den KERN der Problematik, mal abgesehen von dem Ding 'Subventionen'. Aber hier sind nicht primär die 'Landwirte' zu nennen (Landwirte haben in Deutschland kaum noch eine wirksame Lobby, ganz im Gegensatz z.B. von denen in Frankreich ...), sondern fangen 'wir' doch besser gleich mal bei dem Beamtenmoloch an, mit den in den nächsten Jahren GIGANTISCHEN anfallenden Pensionen durch Frühpensionierungen und Co. (Dagegen ist das Landwirte Prob lächerlich) Iniziiert unter anderem durch Auskopplung überteuerter Beamten bei den Privatisierungen von Post, Bahn (und Telekom) usw. Hinzukommt das unlösbare Problem 'DDR' mit jährlich weiter steigenen Kosten anstatt Senkungen und KEIN Ende in Sicht (derweil werden 160 MRD EUR Transferleistungen 'verlangt' !!!). ('Subventionen' ohne Ende) Ein gigantisches angehäuftes Staatsdefizit (Auf JEDER deutschen Familie 3 Personen, lasten 50000 EUR, die der Staat freundlicherweise in Ihrem Nahmen schon mal gemacht hat) weiterhin das mehr und mehr ankommende gewaltige Veralterungsproblem mit all seinen unfassbaren Folgen ... und zum Schluss das vermeintlich allerwichtigste: 'Deutschland' ist 'technologisch' bei weitem nicht mehr Weltspitze und auf absehbare Zeit auch nicht die geringste Aussicht da wieder hinzukommen. Wer aber im 'KnowHow' nicht Weltspitze ist kann keine neuen Märkte generieren bzw besetzen und gerät deswegen immer mehr in den weltweiten Konkurrenzdruck durch die Billiglohnländer. Nur wer sich 'technolgisch' an vorderster Front aufhält kann sich diesem Druck in gewissem Maße entziehen und durch die Ergründung neuer Märkte auch neue Arbeitsplätze schaffen. Da dies alles nicht mehr zutrifft, kann außer politischer Flick- schusterei nichts zustande kommen, außer dass es immer weiter bergab geht. Die politisch Verantwortlichen wissen das alles, wissen aber auch dass sie nichts Wirkliches dagegen tun können, also sitzen sie dort ihre Stunden ab und überlegen wie sie bestmöglich ihre eigenen Pensionen so aufbessern können und die Modalitäten soo anpassen können, dass sie selbst nach einer Finanz-Katastrophe noch gut wegkommen. Und sie wird kommen diese Finanzkatasstrophe, nur der Zeitpunkt und der weltweite Auslöser sind noch unbestimmt, das Dingen selbst jedoch nicht mehr verhinderbar nur eben verschleppbar .... ... |
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| 18.04.2004, 20:03 | johko | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Nur ein Punkt:
Wenn du statt Beamte "öffentlicher Dienst" sagst, könnte ich dir zustimmen. Angestellte dort kommen nicht billiger und sind fast genau so unkündbar. Alles , was du aufzählst, spricht für einen geforderte Abkehr von der alleinigen Anerkennung von Erwerbsarbeit, um Unruhe zu vermeiden. |
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| 18.04.2004, 21:09 | fALK dELUXE | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
zu diesem miesmacher-post: so _einen_ wirklichen kern der sache gibt es ja nicht, bei diesem multikausalen Zusammenhang. Die Sache mit dem KnowHow nehm ich dir auch nicht ab. Deutschland besitzt schon noch technische und high-technische Kompetenzen. Sicher nicht in den Ausmaßen wie vor 20 Jahren, leider auch weil die ganzen guten Wissenschaftler in die USA gehen(brain drain), doch aber wegen den schlechteren Arbeitsbedingungen hier zu lande. Vielmehr wird doch auch der Mittelstand ziemlich beansprucht, jetzt kommt auch noch die Ausbildungsplatzabgabe(oder doch nicht?) und die großen Konzerne bekommen Steuerliche Vergünstigungen und gehen, wenn es ihnen nicht mehr passt, ins Ausland. Die Bundesländer die heute nicht mehr bereit sind sich an dem Länderfinanzausgleich zu beteiligen brauchten selbigen vor 20 Jahren aber selber, als deren Industrie zusammen gebrochen ist(besonders Bayern und BW). Komisch ist die sache schon, aber es liegt dem Deutschen wohl sehr über alles mögliche zu jammern. Man könnte noch über das verkorkste Bildungssystem lamentieren und die Manager, die so gigantische Gehälter und Abfindungen erhalten, wie ungerecht. Die Welt ist grundweg schlecht und wir können es nicht ändern, so lasset uns noch ein wenig jammern. :P :P :P [Sarkasmus!] |
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| 18.04.2004, 21:13 | Ben Sisko | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Genau das ist der Punkt. Und das die Konsequenz:
Das Problem an der Sache ist, dass wirklich wirksame Methoden gegen diese, in Deutschland viel zu starken, diversen Lobbys durchgesetzt werden müssten. Und das dauert bis zur Wirkung, wie gesagt, sehr lange, jedenfalls länger als eine Legislaturperiode
Als Vorbild könnte England (UK) dienen. Denen ging es vor ca. 20 Jahren schlechter als uns, und dann griff die eiserne Lady hart durch. Die Briten haben sie trotzdem wiedergewählt und heute haben sie kaum noch Arbeitslose etc. Natürlich erfordert das harte Maßnahmen (in England: 17,5% MWSt, irre hohe Tabaksteuer, geringe soziale Leistungen wie Krankenversicherung, die zwar frei ist, aber auch nur wenig leistet, deswegen: zusätzliche private Vorsorge. Wie finanzieren die Bürger das? 48-Stunden-Woche!!). Gruß vom Ben |
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| 18.04.2004, 21:31 | jama | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Deren Gesundheitssystem ist ein großes Problem. England betreibt seit Jahren eine Schuldenpolitik und bekommt aufgrund des ausbleibenden Booms nun die Quittung. Deren Staatsdefizit reißt ebenfalls die 3%. Deren Sicherheitspolitik mit der unendlichen Überwachung ist fatal. In England kann man sicherlich kein Vorbild sehen. |
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| 18.04.2004, 22:00 | Poff | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
ABWARTEN !!! Wer hat das Internet erfunden ?? Wer hat das große Geschäft mit den Computern gemacht ?? Wer hat das dicke Geschäft mit der Software gemacht ?? Wer hat eBay erfunden ?? Wer hat das kommende 'Micropayment' (fürs Inet) erfunden ?? Wer hat weltweit die jüngsten Gesetzesänderungen im Urheberrecht (geistiges Eigentum usw.) erzwungen um weltweit die Vorspünge seiner Konzerne auf einer gesetzliche Basis abzusichern ... (Digital Rights Managment und Co) Wer wird auf BASIS dieser Dinge in Verbindung mit dem INET und dem Micropayment erneut kräftigst hinlangen können ?? usw. usw. Wer hat solche Konzerne die mehr an Gewinn erwirtschaften als manch andere an Staatshaushalt haben. Wer hat einen Konzern der für sich alleine genommen einen größeren Wert darstellt als ALLE deutschen 30 DAX-Unternehmen ZUSAMMENGENOMMEN ?? (Pharmakonzern-Pizer) Mit all dieser Wirtschafts und FINANZPOWER gilt es zu konkurieren im MODERNEN und mit all den 'Billiglohnländern' im einfacheren. Wer hat eine UNEINHOLBARE Militärische Power um seine Interessen im Notfalle auch mit Gewalt durchzudrücken Wer weiß denn schon, dass z.B. Milka-Schokolade, Suchard-Schokolade, Toblerone, Kaffee Hag, Jakobs-Kaffe, Melitta-Kaffee, Kraft-Käse, alle Kraft-Produkte, Philadelphia-Käse, Marlboro und jede Menge weiterer Zigaretten- marken sowie noch eine weitere UNMENGE von Produkten die mir gerade nicht einfallen ... ALLES zum Philip-Morris Konzern gehört, heute Altria-Group genannt und das ist nur mal ein kleines Beispiel um aufzuzeigen WO sich der Welt Kapital konzentiert hat und von wo aus der Takt vorgegeben wird .... ich will das NICHT als 'Vorbild' nennen, sondern nurmal ein kleinwenig aufzeigen was WIRKLICH abgeht ... ... |
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| 18.04.2004, 22:41 | abraxas | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
das ist ein turm. es kommt immer mehr dazu, neue gesetze, neue bedingungen, fortschritt... er kippt um, alles kollabiert, weil es sich selbst das fundament zerstört. dann kommt ne weile freier fall, dann gehts weiter und von vorn los... wir lebten ursprünglich im repräsentativ-demokratischen kapitalismus. das ist heute nicht der fall. weder repräsentieren uns die politiker, noch gibt es eine wirkliche demokratier noch leben wir im kapitalismus... unser system ließe sich im moment eher als MONOPOLismus bezeichnen, poff... ein bekannter von mir, kommt aus bulgarien... er hat physik studiert und gemerkt, dass als forscher arbeiten speichellecken bedeutet... er hat's aufgegeben, hat bei kraft als manager angefangen und is da jetz n verdammt hohes tier... mit dem hab ich geredet, diese sommerferien und er hat mich über die existenz der altria-group augeklärt. es sind zwei grosse konzerne darunter: kraft und phillip morris. zu kraft gehören zum beispiel milka & die restlichen schokolade und sonsties firmen... seht ihr, ein gesunder kapitalismus beruht auf gesunder konkurrenz. macht die augen auf! ES GIBT KEINE KONKURRENZ MEHR!... nicht bei den grossen firmen... was verkauft media-markt? e-waren. wer verkauft noch e-waren? ... zum beispiel saturn... man könnte sie als die beiden giganten was e-technick in dl betrifft bezeichnen... folglich müssten sie konkurrieren... tun sie aber nciht, denn sie gehören beider zur metro group - der grössten supermarktkette der welt... in deutschland gibt es kaum metro-filialen, wenn überhaupt, dann nur in grossen städten... brauchen sie auch gar nicht, denn sie haben die ganzen supermärkte in deutschland in der hand... praktiker und bauhaus... marktkauf, pennymarkt, edeka, walmart... alles. die machtgier hat die industriellen befallen... und sie entziehen sich selbst die grundlage, saugen alles in sich auf... und auf die digital-rights-managment sache geb ich erstmal nen link: www.gegen-tcpa.de |
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| 18.04.2004, 23:11 | Poff | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Das war ursprünglich ALLES ein Konzern, nämlich Phillip Morris. Kraft ist aus einer vom Mutterkonzern FREIWILLIG inizierten Abspaltung hervorgegangen ... und um den Hauptkonzern aus diesem Tabakbeigeschmak herauszunehmen hat sich der Mutterkonzern selbst UMGETAUFT in Altria-Group. (die ehemaligen PH-Aktionäre sind deswegen AUCH die Aktionäre von dem neuen Gemisch !!) Dieser ehemalige 'Lebensmittelanteil' des Phillip-Morriskonzerns ist der GRÖSSTE Lebensmittel-Konzern nach NESTLE weltweit ... inzwischen vielleicht sogar schon der größte ?? und NATÜRLICH auch der größte Tabakkonzern weltweit ... und richtig .... diese Konkurrenz gibt es in SEHR vielen Fällen NUR noch als eine vorgetäuschte SCHEINKONKURRENZ. Mathematiker Prof. Ross Anderson (Cambridge) über TCPA u Palladium TCPA-FAQ deutsch |
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| 19.04.2004, 00:01 | jama | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Wurde in Europa (Schweiz?) erfunden, soweit ich weiß. Jetzt sind wir aber beim Kapitalismus, der zugegeben auch global gesehen Auswirkungen auf den "Sozialstaat" Deutschland hat.
Zu Phillip Morris ... die fahren mit der Taktik Zigaretten- und Süßigkeitenverkauf sehr gut. Wer von der Kippe los werden will, greift häufiger zu den Süßigkeiten. |
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| 19.04.2004, 08:02 | johko | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Na also - immerhin macht man sich hier Gedanken. :] Ich habs schon eingangs erwähnt und ergänze: Den einzigen sicheren Arbeitsplatz hat heutzutage das Geld. Wer damit richtig Geld machen will, muss sich allerdings im Grenzbereich der Legalität (Schwarzgeld, Pharmafia, Waffenhandel, Drogenhandel, Menschenhandel) bestens auskennen - beidborderseitig. Dafür braucht es noch nicht einmal unbedingt eines Studiums - bisweilen eher im Gegenteil. Sowas schafft womöglich mehr als Wissen, nämlich Gewissen und öffnet die Augen für eine eher alternative Lebensweise.
Johko, trotz allem weder Grün noch Öko
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| 19.04.2004, 14:07 | Poff | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Hast noch ein wichtiges Element dabei vergessen Die 'Politik' nämlich, denn die gehört mit zu dem schmutzigen Geschäft dazu. Die moderne 'Mafia' ist ohne enge Zusammenarbeit mit der Politik garnicht denkbar. Nicht ohne Grund tauchen immer und immer wieder schwere Verstrickungen von politischen Personen direkt oder indirekt damit auf. Die Transferleistungen in die 'DDR' und das LEGALE Abgreifen derer gehört MIT dazu. (Bring die politisch verantwortlichen dazu, NICHT vorhandenes Geld durch Staatsverschuldung zu kreiren und greife dies dann ab.) So wird in Umverteilung Eigentum geschaffen an eigentlich NICHT vorhandenem Geld auf Kosten der Staatsverschuldung andererseits, für die dann die Allgemeinheit 'später' mit Kürzungen oder Steuererhöhungen gerade zu stehen hat .... ganz genau wie es zur Zeit z.B. abläuft und in den nächsten Jahren noch um ein Vielfaches mehr ablaufen wird. Soo werden die modernen großen 'Betrügereien' gemacht ... ganz legal im 'Einklang' mit dem 'Staat', das hat die beste Aussicht auf Erfolg und birgt die geringste Gefahr. ... |
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BrainFrost
*einfach zu blöd ums zu verstehen*