Eindeutigkeit des Grenzwertes von Folgen |
| 31.03.2006, 12:19 | Daktari | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| Eindeutigkeit des Grenzwertes von Folgen Sei eine Folge mit Grenzwert Def. GW Sei nun ein weiterer Grenzwert Also ab einem bestimmten N sind alle Folgenglieder vom einem Abstand zum Grenzwert entfernt. Mein Gefühl sagt mir, dass s im Falle "zweier Grenzwerte" ist. Sei o.B.d.A. N<M Wenn's für alle gilt, dann "entfallen" die "ersten paar Werte" von N Damit gilts aber nicht für alle WIDERSPRUCH? WIe schreibt man diesen Beweis sauber auf? |
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| 31.03.2006, 12:56 | JochenX | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Wähle für epsilon |a-b|/2 oder gleich |a-b|/3. Nach Aussage, dass a,b Grenzwerte sind findest du zu diesem epsilon dein N und M und betrachtest das Maximum der beiden Werte, ab denen also dein Folge in BEIDEN Epsilonstreifen liegt (nach Aussage). => Widerspruch. |
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| 31.03.2006, 13:10 | Daktari | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Sei nun Dann gilt und Geht die Aussage "Maximum der beiden Werte M,N betrachten, ab denen die Folge in BEIDEN Epsilonstreifen liegt" auch mathematischer ? |
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| 31.03.2006, 13:18 | klarsoweit | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Wähle als Umschreibung für das Maximum. |
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| 31.03.2006, 13:21 | JochenX | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
wähle , wenn dir der Formalismus von Klarsoweit zu formal ist Die Maximumsfunktion ist sehr mathematisch. Alternativ hilt: OE M>N, denn solange deine Grenzwerte nur a,b heißen ist da alles symmetrisch. Dritter Trick: Wähle K=M+N und überlege, warum auch das hilft. Verzeih mir, Klarsoweit, ich bin da eher von der einfachen Sorte. |
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| 31.03.2006, 13:25 | therisen | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Hallo Daktari, du schreibst (noch) etwas zu unpräzise: Du solltest auch eine klare Abgrenzung zwischen Dialekt/Umgangssprache ("dass s im Falle") (Was ist s? Eine reelle Zahl?) und Mathematik einhalten. Eine Möglichkeit hat dir klarsoweit schon genannt, die andere wäre zu schreiben: (wobei das auf seine Variante hinausläuft). Für gilt: Gruß, therisen |
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| 31.03.2006, 13:32 | Daktari | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ich probiers nochmal Seien die Grenzwerte der Folge Dann ex. ein N, so dass gilt und es ex. ein M, so dass gilt Sei ein beliebiges gegeben. Dann gilt {} wenn daraus nun folgen würde, dann wäre , denn und der Beweis wäre fertig. |
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| 31.03.2006, 13:34 | Daktari | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
s:= Schreibfehler
"dass ES m Falle"... |
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| 31.03.2006, 13:35 | JochenX | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Manchmal können deutsche Sätze auch wahres Wunder wirken, wer mag garniere das ganze mit einer Zeichnung und einer Definition des Epsilonstreifens: Seien a,b Grenzwerte. Annahme: sei a<>b. Wähle epsilon=..... >0 (wie oben) Offensichtlich sind die beiden Epsilonstreifen um a und b disjunkt; somit kann der Folgenwert nie in beiden zugleich sein. Ist ab einem N_a die Folge stets im Epsilonstreifen um a, so liegt sie ab diesem N_a stets NICHT in b, also: a Grenzwert => b KEIN Grenzwert Widerspruch. Nur als Nachtrag, folge nun Michis Formalismen, wenn dir das lieber ist. |
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| 31.03.2006, 14:00 | klarsoweit | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Also ich gebe meinen Senf auch nochmal dazu. Obige Ungleichungen gelten für n > max(N; M). Jetzt addiere diese und wende auf der linken Seite die Dreiecks-Ungleichung an. |
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| 31.03.2006, 14:18 | Daktari | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ihr haltet mich bestimmt für total bescheuert, abe ich versteh da grad nix
Was gibts hier zu sehen? |
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| 31.03.2006, 14:34 | therisen | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Du musst noch die Information aus meinem Beitrag nutzen
Damit erhältst du dann insgesamt: Denk mal drüber nach
Gruß, therisen |
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| 31.03.2006, 15:26 | klarsoweit | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Vielleicht siehst du mehr, wenn ich mal obige Ungleichung etwas verändere: Und jetzt nochmal auf der linken Seite die Dreiecksungleichung. |
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| 31.03.2006, 21:49 | Daktari | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Also Also kommt man zu einem WIDERSPRUCH, wenn man annimmt, dass es mehrere Grenzwerte gibt. Folglich gibt es nur einen Grenzwert
Ist das so richtig interpretiert? @therisen Wie komme ich hier mit deinem Ansatz weiter? Du meinst doch die Definitheit einer Metrik() wenn daraus nun folgen würde, dann wäre , denn und der Beweis wäre fertig. |
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| 01.04.2006, 07:21 | klarsoweit | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ja!
War das nicht ursprünglich dein Ansatz? Aber egal. Das geht genauso: Und damit auch wieder ein Widerspruch. Entscheidend ist das echte Ungleichheitszeichen. |
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| 01.04.2006, 10:58 | Daktari | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Es ist doch Müsste es dann nicht folgendermaßen heißen? |
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| 01.04.2006, 11:32 | klarsoweit | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Von mir aus auch so. Das ist alles gehüpft wie gesprungen. Wählt man , dann muß man N so groß wählen, daß ist. |
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| 01.04.2006, 13:18 | Daktari | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Dann hab ich's jetzt verstanden.
Ich danke euch allen das ihr so viel Gedult mit mir, wegen einem so trivialen Beweis, hattet.
. Nochmals vielen Dank
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. Nochmals vielen Dank