konvexe Optimierung: Hesse-Matrix der Lagrangefunktion |
| 28.06.2008, 15:33 | MisterMagister | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| konvexe Optimierung: Hesse-Matrix der Lagrangefunktion Gegeben ist eine quasi-konkave Nutzenfunktion U(x,y) mit folgenden Eigenschaften Diese wird nun unter Beachtung der Budgetrestriktion maximiert. Lagrangeansatz: Bedingungen 1. Ordnung: Soweit so gut. In meinem Lehrbuch wird nun behauptet, das die Determinante der Matrix im Optimum positiv ist. Das sehe ich aber anders: D ist doch gerade die Hesse-Matrix der Lagrange-Funktion L. Und dort, wo diese ihr Maximum annimmt, ist die Hesse-Matrix, also D, negativ definit. Das impliziert, dass -D positiv definit ist und nach Hauptminorenkriterium gilt, dass alle Hauptminoren von -D positiv sind. Also gilt doch insbesondere: Also Habe ich irgendwo einen Denkfehler? |
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| 28.06.2008, 20:17 | Dual Space | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| RE: konvexe Optimierung: Hesse-Matrix der Lagrangefunktion Kann es sein, dass du (fälschlicher Weise) annimmst, dass positive (oder auch negative) Definitheit einer 3x3-Matrix durch das Vorzeichen ihrer Determinante bestimmt wird? |
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| 29.06.2008, 15:13 | Torben | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Berechne lieber mal die Eigenwerte der Matrix. |
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| 29.06.2008, 17:38 | MisterMagister | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Nee, die Hesse-Matrix ist doch im Maximum immer negativ definit, oder? Und daraus schließe ich auf die Negativität der Determinante, da es gerade eine 3x3-Matrix ist. |
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| 29.06.2008, 20:18 | Dual Space | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Bei der Methode der Lagrange-Multiplikatoren berechnest du das Extremum einer Funktion f unter der Nebenbedingung g mit Hilfe der Lagrangefunktion F=f+ag. Dafür bestimmst du die stationären Punkte von F. Im allgemeinen ist dann eine Lösung des Problems eben nur ein stationärer Punkt von F. Oder, um es mit Wikis Worten zu sagen:
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| 01.07.2008, 09:43 | MisterMagister | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
OK, hab ich verstanden. Nur die Nutzenfunktion U nimmt ein Maximum an, nicht jedoch die Lagrangefunktion. Daher kann man nicht so einfach auf die Definitheit der Matrix schließen. Bin übrigens inzwischen auf folgendes gestoßen: Geränderte Hesse-Matrix Such jetzt noch ein Dokument / einen Link der den theoretische Hintergrund ein wenig beleuchtet. Dankeschön. |
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