Abstrakte Aufgabe zu Integralen

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Starbuck Auf diesen Beitrag antworten »
Abstrakte Aufgabe zu Integralen
Hallo, diese Aufgabe bereitet mir gerade Kopfschmerzen. Ich verstehe eigentlich gar nicht, was damit praktisch gemeint ist:

"Zeigen Sie, dass es zu jedem möglich ist, stetige Funktionen mit und



zu finden."

Könnt ihr mir einfach nur in einfacheren Worten erklären, was das genau bedeutet, damit ich anfangen kann, daran zu arbeiten?
tmo Auf diesen Beitrag antworten »

Vielleicht solltest den Ausdruck im Limes mal etwas vereinfachen.

Dann wirst du nämlich sehen, dass diese Aussage äquivalent dazu ist, dass es zu jeder positiven reellen Zahl d solche Funktionen mit gibt.

Und das ist fast trivial. Solche Funktionen kannst du direkt angeben.
Straffi Auf diesen Beitrag antworten »

nun hast du c aus R, c ist eine Art Grenzwert und zwar der den du da stehen hast.

Epsilon geht ja gegen null ... wenn Epsilon einfach mal gleich null ist, dann kannst du wegen a(0)=b(0)=0 die Integrale im Limes zusammenfassen (Additivität), dann wäre c einfach das Integral über x^(-1) dx von -1 bis 1. Jetzt sei aber c irgendeine Zahl aus R, also egal welche und du sollst zeigen, dass du immer wieder Funktionen findest mit gegebenen Bedingungen sodass diese Gleichung mit dem Limes stimmt. Ist das ok? ^^

edit: oder so ^^
AD Auf diesen Beitrag antworten »

Als uneigentliche Integrale betrachtet ist

und .

Wenn du dich von beiden Seiten "gleichmäßig" annäherst, also etwa mit , dann erhältst du

,

siehe Cauchyscher Hauptwert.


Deine Aufgabe ist es nun, auch für andere Werte als solche Funktionen und zu basteln. Du könntest z.B. so vorgehen, die eine Funktion vorab festzulegen, also z.B. , und dann gemäß der Bedingung



zu berechnen.


EDIT: ... etwas langsam von mir. Aber vielleicht doch nicht ganz unnütz, der längeren Erklärung wegen. Augenzwinkern
tmo Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Straffi
wenn Epsilon einfach mal gleich null ist, dann kannst du wegen a(0)=b(0)=0 die Integrale im Limes zusammenfassen (Additivität), dann wäre c einfach das Integral über x^(-1) dx von -1 bis 1.


Die Intervalladditivität gilt aber nur, wenn die Funktion in diesem Intervall auch definiert ist. Das ist hier nicht der Fall. Weiterhin wird erst das Integral ausgewertet und dann nach 0 geschickt. Eine Vertauschung dieser Reihenfolge ist mMn nicht gerechtfertigt.
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