O-Notation |
| 17.07.2008, 00:02 | hyperbel | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| O-Notation Ich schreibe morgen eine Analysis-Klausur und habe eine kleine Frage. Es geht um die O-Notation. Wir sollten gucken, ob der folgende Satz allgemeintgültig ist, und falls nein, ein Gegenbeispiel finden: "Wenn , dann folgt daraus ." Unsere Tutorin meinte, das sei falsch und hat ein Gegenbeispiel genannt: " Nehmen wir und , dann kann , also nicht die O-Notation erfüllen. Also ist die Aussage falsch." Was mich stört ist folgendes: Ich habe mal beide Funktionen und geplottet und für einen riesigen Wert eingesetzt und tatsächlich war für ein riesiges c wirklich größer als . Und trotzdem soll die Ungleichung nicht erfüllt sein. Wie ist das zu erklären? |
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| 17.07.2008, 00:12 | kiste | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Für jedes c gibt es ein x mit . Umformen zu also ist für die Ungleichung erfüllt |
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| 17.07.2008, 00:51 | hyperbel | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Aber ich soll ja gerade nachweisen, dass für kein c die Ungleichung erfüllt ist. Ich hab mir gedacht, ich teile die gesamte Ungleichung durch x^2. Dann erhalte ich x^2 <= c und das gilt ja nicht, weil x² nicht beschränkt ist. |
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| 17.07.2008, 11:56 | 42 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Hi,
genau das hat kiste ja gepostet
Er hat eben gezeigt, dass für hinreichend große x gilt: x^7 > c*x^5 für alle c. Das Problem am Plotten: Du hast nur einen sehr beschränkten Wertebereich, du musst aber alle x betrachten, d.h., auf deinem Plot müsste z.b. auch 10^100 als Wert auftauchen (und 10^100 ist wirklich klein im Vergleich mit der Unendlichkeit). Ansonsten schau dir diese formale Defition an: http://de.wikipedia.org/wiki/Landau-Symb...male_Definition Und x^7/x^5 = x^2 ist ja nicht beschränkt. |
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| 17.07.2008, 15:35 | WebFritzi | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Man kann genauso f(x) = g(x) = x als Gegnbeispiel wählen. Verstehe nicht, wieso manchmal so ausgefallene Dinge anstatt dem Naheliegendsten genommen werden. |
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| 17.07.2008, 15:57 | Tomtomtomtom | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Du wärst übrigens imho wesentlich weniger verwirrt, wenn nicht so eine komische Schreibweise verwendet würde. Ich verstehe bis heute nicht, warum viele Leute f(n)=O(g(n)) schreiben statt . Bei letzterem steckt schon allein in der Symbolik viel mehr Wahrheit, dazu ist es noch kürzer. |
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