O-Notation

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hyperbel Auf diesen Beitrag antworten »
O-Notation
Hallo.

Ich schreibe morgen eine Analysis-Klausur und habe eine kleine Frage.

Es geht um die O-Notation.

Wir sollten gucken, ob der folgende Satz allgemeintgültig ist, und falls nein, ein Gegenbeispiel finden:

"Wenn , dann folgt daraus ."

Unsere Tutorin meinte, das sei falsch und hat ein Gegenbeispiel genannt:

" Nehmen wir und , dann kann , also nicht die O-Notation erfüllen. Also ist die Aussage falsch."


Was mich stört ist folgendes: Ich habe mal beide Funktionen und geplottet und für einen riesigen Wert eingesetzt und tatsächlich war für ein riesiges c wirklich größer als .

Und trotzdem soll die Ungleichung nicht erfüllt sein. Wie ist das zu erklären?
kiste Auf diesen Beitrag antworten »

Für jedes c gibt es ein x mit .
Umformen zu also ist für die Ungleichung erfüllt
hyperbel Auf diesen Beitrag antworten »

Aber ich soll ja gerade nachweisen, dass für kein c die Ungleichung erfüllt ist.
Ich hab mir gedacht, ich teile die gesamte Ungleichung durch x^2.

Dann erhalte ich x^2 <= c und das gilt ja nicht, weil x² nicht beschränkt ist.
42 Auf diesen Beitrag antworten »

Hi,
Zitat:
Original von hyperbel
Aber ich soll ja gerade nachweisen, dass für kein c die Ungleichung erfüllt ist.
Ich hab mir gedacht, ich teile die gesamte Ungleichung durch x^2.

Dann erhalte ich x^2 <= c und das gilt ja nicht, weil x² nicht beschränkt ist.

genau das hat kiste ja gepostet Augenzwinkern
Er hat eben gezeigt, dass für hinreichend große x gilt: x^7 > c*x^5 für alle c.

Das Problem am Plotten: Du hast nur einen sehr beschränkten Wertebereich, du musst aber alle x betrachten, d.h., auf deinem Plot müsste z.b. auch 10^100 als Wert auftauchen (und 10^100 ist wirklich klein im Vergleich mit der Unendlichkeit).

Ansonsten schau dir diese formale Defition an:
http://de.wikipedia.org/wiki/Landau-Symb...male_Definition
Und x^7/x^5 = x^2 ist ja nicht beschränkt.
WebFritzi Auf diesen Beitrag antworten »

Man kann genauso f(x) = g(x) = x als Gegnbeispiel wählen. Verstehe nicht, wieso manchmal so ausgefallene Dinge anstatt dem Naheliegendsten genommen werden.
Tomtomtomtom Auf diesen Beitrag antworten »

Du wärst übrigens imho wesentlich weniger verwirrt, wenn nicht so eine komische Schreibweise verwendet würde. Ich verstehe bis heute nicht, warum viele Leute f(n)=O(g(n)) schreiben statt . Bei letzterem steckt schon allein in der Symbolik viel mehr Wahrheit, dazu ist es noch kürzer.
 
 
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