Ähnliche Matrizen |
| 24.05.2006, 18:37 | Bjoern1982 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Ähnliche Matrizen Ich habe zwei 2x2 Matrizen A1 und B1 gegeben: Und zwei 3x3 Matrizen A2 und B2 : Nun will ich überprüfen ob A1 und B1 bzw. A2 und B2 ähnlich sind. Einerseits könnte ich ja überprüfen,ob wirklich alle diese Eigenschaften für ähnliche Matrizen erfüllt sind um dies ggf. zu einem Wiederspruch zu führen: Ähnliche Matrizen haben viele Eigenschaften gemeinsam. Sie besitzen: * den gleichen Rang, * die gleiche Determinante, * die gleiche Spur, * die gleichen Eigenwerte (aber nicht notwendigerweise die gleichen Eigenvektoren), * das gleiche charakteristische Polynom und * das gleiche Minimalpolynom Das kann aber schon ganz schön aufhalten und wenn dann am Schluss trotzdem all diese Eigenschaften erfüllt sind hat man ja gar nichts erreicht. Zum anderen sind ja laut Definition zwei quadratsiche Matrizen A und B genau dann ähnlich wenn eine Matrix P existiert, so dass gilt. Ich habe aber leider keine Ahnung wie ich eine solche Matrix P kommen soll
Bin für jede Hilfe dankbar. Gruß Björn |
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| 24.05.2006, 20:03 | Ben Sisko | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Hattet ihr schon die Jordannormalform? |
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| 25.05.2006, 00:37 | Bjoern1982 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Leider noch nicht, wird wohl nächste Woche erst drankommen. Ist dieses Problem nur damit lösbar? Also, ich habe mich mal etwas in die JNF reingelesen. Könnte ich dann vielleicht so vorgehen: 1. Beide Matrizen auf JNF bringen. 2. Wenn die Matrizen ähnlich wären, müssten sie aufgrund gleicher Eigenwerte auch dieselbe JNF haben, woraufhin man die Gleichung erhält, wobei sich S und T aus den jeweiligen Eigen- und Hauptvektoren ergeben. Bei Gleichheit der entstehenden Matrizen auf der linken und rechten Seite wäre doch dann bewiesen, dass A und B ähnlich sind (bzw. bei Ungleichheit nicht ähnlich sind), oder? Gruß Björn |
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| 25.05.2006, 10:01 | Mazze | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Die Diagonalform unter Ähnlichkeit ist ein spezialfall der JNF. Die ersten beiden Matrizen sind Diagonalisierbar, also geht der Ansatz wie beschrieben. Denk dran Du willst eine invertierbare Matrix P finden so das Dieses P besteht aus den Transformationsmatrizen
Die 3x3 Matrizen haben unterschiedliche Eigenwerte, das heißt Du bestimmst diese und hast dann gezeigt das sie nicht ähnlich sind. |
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| 25.05.2006, 13:02 | Bjoern1982 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Danke für deine Antwort
Damit meinst du dass ich das für die beiden 2x2 Matrizen so machen kann , wie oben beschrieben, ja? Meine Ergebnisse wären dann: A2 und B2 sind nicht ähnlich, da sie unterschiedliche Eigenwerte haben. Eigenwerte von A2: c1= 1, c2=wurzel (5), c3= - wurzel (5) Eigenwerte von B2: c1= 1, c2= -1 A1 und B1 sind ähnlich, da die obige Gleichung eine wahre Aussage ist. Eigenwerte von A1 und B1 sind 5 und -1 (jeweils einfache Nullstellen) Daher sind die Eigenvektoren gleichzeitig Hauptvektoren und es folgt: Ist das so richtig? Gruß Björn |
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| 25.05.2006, 15:02 | Mazze | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Seien A,B diagonalisierbar und P die Eigenbasis von A und Q die Eigenbasis von B. Es sollen dazu die Diagonalmatrizen gleich sein. Es ist: also dann ist Die Produktmatrix invertierbarer Matrizen ist invertierbar. Du musst nur noch zeigen das gilt und hast die Ähnlichkeit. Hab deine Matrizen jetzt nicht überprüft, kannste aber leicht selber indem du mal einsetzt. Zu den 3x3 Matrizen: richtig. |
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| 25.05.2006, 15:23 | Bjoern1982 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Hallo Habs getestet - es kommt die Einheitsmatrix raus
Ist also auch so möglich, aber beide Verfahren sind ja eigentich gleichaufwändig, da man ja um die Eigenbasenbestimmungen bzw. deren Inversenbestimmungen nicht herumkommt. Aber danke für diesen alternativen Weg. Gruß Björn |
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