Frage zu Polstelle (mit Vorzeichenwechsel)

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mathemann1 Auf diesen Beitrag antworten »
Frage zu Polstelle (mit Vorzeichenwechsel)
Hallo,

ich habe und soll die Polstelle (ist bei ) errechnen und zudem angeben, ob es sich

a) um eine (un-)hebbare Definitionslücke oder

b) eine Polstelle mit/ohne Vorzeichenwechsel handelt.


Wir haben aufgeschrieben (zusammengefasst)


.... bei einer gebrochen-rationalen Funktion mit den Polynomen und handelt es sich um eine hebbare Def.-Lücke, wenn dasselbe bei beiden Polynomen 0 ergibt.


Wenn ich aber in den Zähler setze, habe ich ja , was demnach eine nichthebbare Lücke wäre.

Noch etwas: Wie kann ich direkt an den Graden der Zähler/Bruch-Exponenten ablesen, ob ich eine Polstelle mit Vorzeichenwechsel habe oder nicht?

Danke für Hilfen smile
Zizou66 Auf diesen Beitrag antworten »

Wenn eine Polstelle mit Vorzeichenwechsel vorliegt, dann handelt es sich um eine ungradzahlige Polstelle. Bei einer gradzahligen Polstelle, also zum Beispiel , oder liegt kein Vorzeichenwechsel vor.

Das ist ähnlich wie bei einfachen, doppelten, dreifachen... Nullstellen.
TyrO Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Frage zu Polstelle (mit Vorzeichenwechsel)
Zitat:
Original von mathemann1
Hallo,

ich habe und soll die Polstelle (ist bei ) errechnen und zudem angeben, ob es sich

a) um eine (un-)hebbare Definitionslücke oder

b) eine Polstelle mit/ohne Vorzeichenwechsel handelt.


Wir haben aufgeschrieben (zusammengefasst)


.... bei einer gebrochen-rationalen Funktion mit den Polynomen und handelt es sich um eine hebbare Def.-Lücke, wenn dasselbe bei beiden Polynomen 0 ergibt.


Wenn ich aber in den Zähler setze, habe ich ja , was demnach eine nichthebbare Lücke wäre.

Noch etwas: Wie kann ich direkt an den Graden der Zähler/Bruch-Exponenten ablesen, ob ich eine Polstelle mit Vorzeichenwechsel habe oder nicht?

Danke für Hilfen smile


Weißt du , wie man den Grenzwert berechnet?
mathemann1 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Zizou66
Wenn eine Polstelle mit Vorzeichenwechsel vorliegt, dann handelt es sich um eine ungradzahlige Polstelle. Bei einer gradzahligen Polstelle, also zum Beispiel , oder liegt kein Vorzeichenwechsel vor.

Das ist ähnlich wie bei einfachen, doppelten, dreifachen... Nullstellen.


Und was ist, wenn ich im Nenner habe:
mathemann1 Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Frage zu Polstelle (mit Vorzeichenwechsel)
Zitat:
Original von TyrO
Zitat:
Original von mathemann1
Hallo,

ich habe und soll die Polstelle (ist bei ) errechnen und zudem angeben, ob es sich

a) um eine (un-)hebbare Definitionslücke oder

b) eine Polstelle mit/ohne Vorzeichenwechsel handelt.


Wir haben aufgeschrieben (zusammengefasst)


.... bei einer gebrochen-rationalen Funktion mit den Polynomen und handelt es sich um eine hebbare Def.-Lücke, wenn dasselbe bei beiden Polynomen 0 ergibt.


Wenn ich aber in den Zähler setze, habe ich ja , was demnach eine nichthebbare Lücke wäre.

Noch etwas: Wie kann ich direkt an den Graden der Zähler/Bruch-Exponenten ablesen, ob ich eine Polstelle mit Vorzeichenwechsel habe oder nicht?

Danke für Hilfen smile


Weißt du , wie man den Grenzwert berechnet?


Ja! smile Aber meine Annahme - gemäß meiner Schuldefinition- mit der unhebbaren Lücke, müsste stimmen oder?
Zizou66 Auf diesen Beitrag antworten »

Hier würde ich für das Nennerpolynom q schreiben:



Jetzt wird deutlich, dass es zwei einfache Polstellen gibt, also mit VZW.

Edit: Latex
 
 
mathemann1 Auf diesen Beitrag antworten »

Also allgemein: Habe ich einen geraden Exponenten im Nenner, gibt es einen Vorzeichenwechsel?
TyrO Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Frage zu Polstelle (mit Vorzeichenwechsel)
Zitat:
Original von mathemann1
Zitat:
Original von TyrO
Zitat:
Original von mathemann1
Hallo,

ich habe und soll die Polstelle (ist bei ) errechnen und zudem angeben, ob es sich

a) um eine (un-)hebbare Definitionslücke oder

b) eine Polstelle mit/ohne Vorzeichenwechsel handelt.


Wir haben aufgeschrieben (zusammengefasst)


.... bei einer gebrochen-rationalen Funktion mit den Polynomen und handelt es sich um eine hebbare Def.-Lücke, wenn dasselbe bei beiden Polynomen 0 ergibt.


Wenn ich aber in den Zähler setze, habe ich ja , was demnach eine nichthebbare Lücke wäre.

Noch etwas: Wie kann ich direkt an den Graden der Zähler/Bruch-Exponenten ablesen, ob ich eine Polstelle mit Vorzeichenwechsel habe oder nicht?

Danke für Hilfen smile


Weißt du , wie man den Grenzwert berechnet?


Ja! smile Aber meine Annahme - gemäß meiner Schuldefinition- mit der unhebbaren Lücke, müsste stimmen oder?


Ja , sie stimmt. VZW überprüfst du, wenn du dich von beiden Seiten an die Polstelle annäherst. Also bilde :


Zizou66 Auf diesen Beitrag antworten »

Nein, diese Regel gilt nicht. Ich glaube vielmehr, ohne es sicher zu wissen, dass es nur keinen VZW gibt, wenn das Nennerpolynom gerade ist.

Das was du gesagt hast steht übrigens schon im Gegenspruch zu dem Beispiel von oben.
mathemann1 Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Frage zu Polstelle (mit Vorzeichenwechsel)
Zitat:
Original von TyrO
Zitat:
Original von mathemann1
Zitat:
Original von TyrO
Zitat:
Original von mathemann1
Hallo,

ich habe und soll die Polstelle (ist bei ) errechnen und zudem angeben, ob es sich

a) um eine (un-)hebbare Definitionslücke oder

b) eine Polstelle mit/ohne Vorzeichenwechsel handelt.


Wir haben aufgeschrieben (zusammengefasst)


.... bei einer gebrochen-rationalen Funktion mit den Polynomen und handelt es sich um eine hebbare Def.-Lücke, wenn dasselbe bei beiden Polynomen 0 ergibt.


Wenn ich aber in den Zähler setze, habe ich ja , was demnach eine nichthebbare Lücke wäre.

Noch etwas: Wie kann ich direkt an den Graden der Zähler/Bruch-Exponenten ablesen, ob ich eine Polstelle mit Vorzeichenwechsel habe oder nicht?

Danke für Hilfen smile


Weißt du , wie man den Grenzwert berechnet?


Ja! smile Aber meine Annahme - gemäß meiner Schuldefinition- mit der unhebbaren Lücke, müsste stimmen oder?


Ja , sie stimmt. VZW überprüfst du, wenn du dich von beiden Seiten an die Polstelle annäherst. Also bilde :




Danke Wink

Mir gehts aber eher darum, wie ich Vorzeichenwechsel/kein Vorzeichenwechsel direkt aus der Funktion (Nenner) lesen kann.
Ist gerader Nennerexponent = kein Vorzeichenwechsel?
Zizou66 Auf diesen Beitrag antworten »

Meine Antwort dazu steht oben...du musst außerdem nicht immer alles ziteren, dass ist eher unübersichtlich als hilfreich.
TyrO Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Frage zu Polstelle (mit Vorzeichenwechsel)
Zitat:
Original von mathemann1


Danke Wink

Mir gehts aber eher darum, wie ich Vorzeichenwechsel/kein Vorzeichenwechsel direkt aus der Funktion (Nenner) lesen kann.
Ist gerader Nennerexponent = kein Vorzeichenwechsel?


Ja.
Zizou66 Auf diesen Beitrag antworten »

Nein! Gegenbeispiel:



Hat einen geraden Nennerexponent und eine Def.-Lücke mit VZW.

Wenn der Nenner eine gerade Funktion ist, dann ist das so, falls Defintionslücken vorliegen.
mathemann1 Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Zizou66
Nein! Gegenbeispiel:



Hat einen geraden Nennerexponent und eine Def.-Lücke mit VZW.

Wenn der Nenner eine gerade Funktion ist, dann ist das so, falls Defintionslücken vorliegen.


Aha!

Dabei bin ich nun auch.. habe im Nenner ... wie kann man es daraus ablesen, ob Vorzeichenwechsel oder nicht?
Zizou66 Auf diesen Beitrag antworten »

Nunja. Das ist so pauschal nicht zu klären.

.

Daher liegt an x=0 eine doppelte Polstelle vor, also ohne VZW und an x=-5 eine einfache mit VZW.
TyrO Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Zizou66
Nein! Gegenbeispiel:



Hat einen geraden Nennerexponent und eine Def.-Lücke mit VZW.

Wenn der Nenner eine gerade Funktion ist, dann ist das so, falls Defintionslücken vorliegen.




Was ist das nun für ein Nennerexponent?
Dieses direkte "Erkennen" halte ich für einen Schwachsinn.
Der eigentlich Beweis läuft auf Grenzwertbetrachtung hinaus...
Zizou66 Auf diesen Beitrag antworten »

Ich glaube nicht, dass es den Begriff eines Nennerexponenten wirklich gibt. Mathemann hatte den mal in die Runde geworfen...Ich würde mit der Symetrie des Nennerpolynoms argumentieren.

Ich halte dieses erkennen für eine sinnvolle Sache. An der Uni wird es warscheinlich nicht mehr reichen so eine Def.-Lücke mit VZW so "auszuschauen", allerdings ist es normalerweise im Unterricht erlaubt. Wir haben es in meinem Mathe-Lk ähnlich gelernt und dürfen das so begründen.
TyrO Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Zizou66
Ich glaube nicht, dass es den Begriff eines Nennerexponenten wirklich gibt. Mathemann hatte den mal in die Runde geworfen...Ich würde mit der Symetrie des Nennerpolynoms argumentieren.

Ich halte dieses erkennen für eine sinnvolle Sache. An der Uni wird es warscheinlich nicht mehr reichen so eine Def.-Lücke mit VZW so "auszuschauen", allerdings ist es normalerweise im Unterricht erlaubt. Wir haben es in meinem Mathe-Lk ähnlich gelernt und dürfen das so begründen.


Ja, aber warte mal. Du darfst nicht den ganzen Nennerpolynom zu deiner Argumentation nehmen.Nehmen wir mal die Funktion von gerade.
Eine Definitionslücke bei x= 0 und eine bei -1. Jetzt musst du erst differenzieren.
Der auslösende Faktor für die Def. Lücke ist der das x. Dieses ist ungerade.
Deshalb der VZW. Somit stimmt die Aussage noch :

mit VZW, wenn Exponent ungerade
ohne VZW, wenn Exponent gerade

EDIT : Die Bezeichnung ist Nennergrad.
Zizou66 Auf diesen Beitrag antworten »

Gut, das stimmt auch wieder. Dazu habe ich mich ja bereits in meiner ersten Antwort geäußert.

Das letzte habe ich jetzt auf das ganze Nennerpolynom und alle Definitionslücken bezogen.
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