Guldinsche Regel

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Felix Auf diesen Beitrag antworten »
Guldinsche Regel
Ich soll beweisen, dass der Rauminhalt des Drehkörpers der entsteht wenn ein Flächenstück um eine Achse rotiert welche die Fläche nicht schneidet gleich dem Produkt aus Flächeninhalt und dem Weg den der Schwerpunkt zurücklegt ist.

Wie gehe ich das an ?

lg
cst Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Guldinsche Regel
Hi,

das ist halb so wild:

Stell einen Term für "Weg des Schwerpunktes mal Flächeninhalt" auf, setz die Formel für die Schwerpunktkoordinate ein, dann steht schon fast die Volumenformel da. Es ist ja .

lg
cst
Felix Auf diesen Beitrag antworten »

Ja ich hab schon in die Richtung gedacht nämlich :




Dass ich die Schwerpunktkoordinate benutz so wie du vorgeschlagen hast geht ja in Ordnung weil, ich den Beweis ja auch mit der x Achse führen kann verwirrt

Welche Volumsformel sollte denn jetzt dastehen ? Meinst du :

verwirrt

lg
cst Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Felix



lg


Fast genauso, nur fehlt da noch das ( U = 2*pi*r). Und der Zusammenhang zwischen und ist ja auch klar, oder Augenzwinkern ?

Das Volumen eines rotierenden Graphen ohne Nullstellen ist doch einfach


Wink
cst
Felix Auf diesen Beitrag antworten »

Ok ich sehe jetzt denn Zusammenhang, aber was :



damit zu tun hat verstehe ich nicht. Es geht ja um ein rotierendes Flächenstück, das einen Drehkörper mit Ringfigur "hat". unglücklich
cst Auf diesen Beitrag antworten »

Okay, ich dachte erst, nur der Graph würde rotieren (im Bild links). Jetzt verstehe ich, dass eine Fläche rotieren soll (Bild rechts). Das macht aber nix. Die Formel für den Schwerpunkt ist dann eben nicht
, sondern du musst von

ausgehen. Wenn du überlegst, was man für die Pünktchen einsetzen muss, kommt man direkt auf die von dir angegebene Volumenformel mit dem u und v bzw. f und g.

Ok?
cst
 
 
Felix Auf diesen Beitrag antworten »



Das sagt mir leider gar nichts unglücklich

Mal abgesehen davon, dass ich die Formel nicht kenne, wenn ich nach A integrieren will muss ich ja y in Abhängikeit von A kennen. Und was bedeutet die Untergrenze A ???

lg
WebFritzi Auf diesen Beitrag antworten »

Eigentlich besteht die Aufgabe darin, die Transformationsformel anzuwenden. Wir stellen und vor, dass die Fläche A oberhalb der x-Achse liegt. Der Schwerpunkt sei Dabei ist





Der Weg, den der Schwerpunkt bei der Rotation zurücklegt ist offensichtlich



Sei V der Drehkörper. Zu zeigen ist also



Dabei sei das 3-dimensionale Lebesgue-Maß. Der Drehkörper kann parametrisiert werden: Es sei

mit

Dann ist



Es ist also



Transformationsformel:



Jetzt bist du dran.
Felix Auf diesen Beitrag antworten »

Ich glaube nicht, dass die Aufgabe darin besteht.

Also um meine Situation genauer wiederzugeben :
Im Rahmen des Kapitels Integralrechnung in meinem Mathebuch der 8. (12.) Klasse wird die Guldinsche Regel vorgestellt.
Vorwissen ist folgendes :

Schwerpunkt eines Flächeninhalts bestimmen.
Diese Formel wurde für die y_ Koordinate verwendet :



Rauminhalt eines durch 2 Funktionen gebenen Flächenstücks um die x - Achse (das Flächenstück schneidet sie nicht)

Formel :

Von der Transformationsformel habe ich noch nicht gehört auch nicht von dem Lebesgue - Maß.

lg
WebFritzi Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Felix
eines durch 2 Funktionen gebenen Flächenstücks um die x - Achse (das Flächenstück schneidet sie nicht)


Wie schön, dass du jetzt erst sagst, dass das Flächenstück von 2 Funktionen begrenzt wird... unglücklich
WebFritzi Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Felix
Schwerpunkt eines Flächeninhalts bestimmen.
Diese Formel wurde für die y_ Koordinate verwendet :




Was ist denn das y im Integranten? verwirrt
Huggy Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Felix
Ich glaube nicht, dass die Aufgabe darin besteht.

Also um meine Situation genauer wiederzugeben :
Im Rahmen des Kapitels Integralrechnung in meinem Mathebuch der 8. (12.) Klasse wird die Guldinsche Regel vorgestellt.
Vorwissen ist folgendes :

Schwerpunkt eines Flächeninhalts bestimmen.
Diese Formel wurde für die y_ Koordinate verwendet :



Rauminhalt eines durch 2 Funktionen gebenen Flächenstücks um die x - Achse (das Flächenstück schneidet sie nicht)

Formel :

Von der Transformationsformel habe ich noch nicht gehört auch nicht von dem Lebesgue - Maß.

lg


Ist das Thema für dich noch aktuell?

Mir scheint, dein Problem besteht im Verständnid der Formel für den Schwerpunkt. Dazu folgende Frage:
Wo versteckt sich denn in dieser Formel die Information über die Berandung der Fläche? Ohne das zu wissen, kannst du nicht weiter kommen.
Felix Auf diesen Beitrag antworten »

Da bin ich wieder Wink

Habe mir das Problem nochmal angesehen und Huggy hat mit seiner Vermutung recht, ich bin nur von der Formel des Schwerpunktes für eine von der x Achse begrentzen Fläche ausgegangen.

Hat sich jetzt geklärt smile

Ich danke allen die sich hier so engagiert bemüht haben mir zu helfen Freude

lg
WebFritzi Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Felix
ich bin nur von der Formel des Schwerpunktes für eine von der x Achse begrentzen Fläche ausgegangen.


Richtig. Die "Auflösung" geht wie folgt: Sei für alle Für die y-Koordinate des Schwerpunktes gilt dann



Man kann dafür auch schreiben



Dabei sei A der Flächeninhalt der eingeschlossenen Fläche. Für das Volumen V des Rotationskörpers gilt (nach Formel von Felix)



Das Integral findet sich in der obigen Formel für wieder. Wir lösen diese Formel nach dem Integral auf:



Also folgt



was zu zeigen war.


EDIT: Die Guldinsche Regel gilt übrigens auch für allgemeinere Flächen - nicht nur für solche, die von zwei zur y-Achse parallelen Geraden und der Graphen zweier Funktionen eingeschlossen sind. Um dies zu beweisen, folge man dem Weg, den ich in meinem ersten Beitrag eingeschlagen hatte.
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