Freiheit für die Kombinatoriker

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zero Auf diesen Beitrag antworten »
Freiheit für die Kombinatoriker
Hallo

Kürzlich las ich den Artikel aus Spektrum der Wissenschaft: "Freiheit für die Kombinatoriker".

(Dieser ist frei verfügbar unter: http://www.wissenschaft-online.de/spektr..._06_06_S106.pdf)

Doch die Argumentation ist mir nicht so ganz klar. So wird etwa die folgende Schlussfolgerung gezogen:

Damit ist die Voraussetzung für die
Freiheit aller Gefangenen schnell formuliert:
Sie winkt – wenn alle sich an die
genannte Strategie halten – genau dann,
wenn die vom Wärter realisierte Permutation
keinen Zyklus enthält, der länger
als n/2 ist.


Also unter der Bedingung, dass kein Zyklus mehr als n/2 Elemente enhält
und die Gefangenen sich strikt an die Vorgehensweise halten, muss
die Wahrscheinlichkeit, dass diese freikommen gleich 100% sein?!

Denn in der Schlussrechnung wird nur die Wahrscheinlichkeit bestimmt,
dass genau diese Begingung eintritt:

Der Anteil der Verliererpermutationen
ist 1 / 6 + 1 / 7 + 1 / 8 + 1 / 9 + 1 / 10 =
1627 / 2520 oder ungefähr 64,56 Prozent.
Das heißt: Eine Gruppe von 10
Gefangenen kommt in reichlich 35 Prozent
aller Fälle frei!



Bitte um Erleuchtung
AD Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von zero
Also unter der Bedingung, dass kein Zyklus mehr als n/2 Elemente enhält
und die Gefangenen sich strikt an die Vorgehensweise halten, muss
die Wahrscheinlichkeit, dass diese freikommen gleich 100% sein?!

Kurz und knapp: Ja!

So ist nun mal die Strategie angelegt.
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