Rekonstruktion einer Funktionsschar

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Octav Auf diesen Beitrag antworten »
Rekonstruktion einer Funktionsschar
Hi ich habe ein problem mit einer Hausaufgabe wir sollen anscheinend eine funktionsschar rekonstruieren:
Bestimmen sie alle ganzrat. Fkt
a) vom grad 2 , derem graph durch und geht und die x-Achse berührt

so meine bedingen sind die beiden punkte und die nullpunkt mit dem Parameter t drin

meine LGS sind

I
II(das c schon eingesetzt )
III

ich weiß nicht wie ich diese gleichungssysteme nach a und b lösen soll

ich habe II nach b umgeformt und in III eingesetzt:


bin ich auf dem richtigen weg?
Jacques Auf diesen Beitrag antworten »

Hallo,

Funktionenschar ist nicht ganz richtig, denn es gibt nur eine Funktion, welche die Forderungen erfüllt.



Die Eigenschaft mit dem Berühren der x-Achse kann man so, glaube ich, nicht so gut umsetzen.

Ich würde so vorgehen:

Der Graph einer ganzrationalen Funktion zweiten Grades ist ja eine Parabel. Wenn er die x-Achse berühren soll, dann muss ein Punkt die Steigung 0 haben und auf der x-Achse liegen -- das kann nur der Scheitelpunkt sein, denn das ist der einzige Punkt mit der Steigung 0. Also liegt der Scheitelpunkt auf der x-Achse bzw. die y-Koordinate des Scheitelpunktes ist 0.

Stelle denn die Scheitelpunktform auf, setze die y-Koordinate des Scheitelpunktes 0 und berechne dann durch Einsetzen der beiden Punkte die Funktionsvorschrift.
Octav Auf diesen Beitrag antworten »

das klingt logisch doch in der aufgabenstellung steht geschrieben Bestimmen sie ALLE ganzrationalen Funktionen , deshalb glaube ich schon das damit eine funktionsschar gemeint ist.
Jacques Auf diesen Beitrag antworten »

Stimmt, es gibt anscheinend doch mehrere. Aber nicht eine ganze Schar, sondern nur einzelne Funktionen.
Octav Auf diesen Beitrag antworten »

deiner meinung nach ist mir also der scheitelpunkt S(0:0) gegeben ? aber wenn man die lgs dann bildet und die variablen auflöst kommt doch nur 1 funktion ruas , oder?
und wenn men S einsetzt wiederspricht sich das lgs weil es kommt das c einmal 0 ist und dass c einmal 2 ist.
Jacques Auf diesen Beitrag antworten »

Die x-Koordinate des Scheitelpunktes ist nicht unbedingt 0, nur die y-Koordinate.

Das Entscheidende ist, dass man kein lineares Gleichungssystem erhält -- deswegen gibt es mehrere Lösungen.

Stelle doch mal die entsprechende Scheitelpunktform auf und setze die beiden Punkte ein.
 
 
Octav Auf diesen Beitrag antworten »

ich habe ja die funktion um nun die sscheitelpunktsform aufzustellen muss ich doch erstmal das a ausklammern aber das kann ich hier doch nicht machen oder ? ansonsten ohne a zu beachten würde ich das haben:
Jacques Auf diesen Beitrag antworten »

Natürlich kann man a ausklammern, ohne seinen Wert zu kennen. Deine Rechnung ist -- bis auf das fehlende a -- korrekt, allerdings wird es sehr umständlich, wenn Du mit den Ergebnissen weiterrechnest.

Ich würde direkt mit der Scheitelpunktform beginnen:





Wenn Du die Scheitelpunktform hast, kannst Du doch leicht wieder auf die Normalform kommen.
Octav Auf diesen Beitrag antworten »

also

und wieso hasten du eigentlich diesen term mit beta ausgedrückt? wie soll ich weiterechnen mit dem beta ?
Jacques Auf diesen Beitrag antworten »

Beide Gleichungen stimmen. Die linke kannst Du noch vereinfachen.

Das Beta ist doch eine genauso gute Bezeichnung wie a, b, ... . Augenzwinkern

Ich wollte nur deutlich machen, dass sich die Faktoren auf die Scheitelpunktform beziehen, nicht die Normalform. Aber so wie Du es aufgeschrieben hast, ist es natürlich auch OK.
Octav Auf diesen Beitrag antworten »

und wie rechne ich jetzt weiter?^^ rechne ich jetzt das x aus oder was?
Jacques Auf diesen Beitrag antworten »

Du hast ja das Gleichungssystem







Setze vorerst voraus, dann kannst Du die obere Gleichung nach a auflösen und diesen Wert in die untere einsetzen. Dann erhältst Du zwei (!) Werte für x1, die Du wiederum oben einsetzen kannst.
Octav Auf diesen Beitrag antworten »

also ich habe in die zweite eine gesetzt weiß aber nicht wie ich das aiuflösen soll unglücklich ... ich schätze bin schon müde... :
Jacques Auf diesen Beitrag antworten »

Du müsstest an das x natürlich immer noch den Index 1 schreiben. Hm, vielleicht ist es mit beta doch übersichtlicher. Augenzwinkern


Löse das



einfach nach der zweiten binomischen Formel auf und multipliziere das gesamte Ergebnis dann mit .

Bringe die Gleichung dann auf die Form x² + px + q = 0, dann kannst Du die pq-Formel anwenden.
Octav Auf diesen Beitrag antworten »

so jetzt habe ich für und und nun habe ich die punkte (2:0) und (-6:0) für die ich jeweils mit den anderen 2 punkten eine funktion rekonstruieren muss und habe am ende 2 funktionen ja?
Jacques Auf diesen Beitrag antworten »

Die Lösung 2 ist richtig, die andere müsste aber -6 lauten.

Um die zugehörigen Werte für a zu erhalten, muss Du nur noch beide Ergebnisse wieder in die obere Gleichung einsetzen.

Damit ist dann alles erledigt.
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