Direkte Summe: gerade/ungerade Funktionen |
| 14.11.2008, 07:55 | eierkopf1 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Direkte Summe: gerade/ungerade Funktionen Wie zeige ich folgendes Beispiel? "Sei , U der Untervektorraum der geraden Funktionen und W der Unterraum der ungeraden Funktionen. Man zeige: ." Was (un)gerade Funktionen sind, haben wir zwar noch nicht auf da Uni gelernt, ist mir aber eigentlich klar (-> Symmetrie und Vorzeichen). Ich muss jetzt zeigen, dass im Durchschnitt von U und W nur der Nullvektor enthalten ist. Und dass die Summe gilt V = W + U. Nur wie mache ich das? mfg |
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| 14.11.2008, 10:12 | AD | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Na zeige doch einfach, dass die Zerlegung einer beliebigen Funktion in einen geraden und einen ungeraden Anteil immer möglich und dann auch eindeutig ist, und dass es nur eine Funktion gibt, die zugleich gerade und ungerade ist: Die Nullfunktion. Dazu kannst du nutzen, dass ist, was sich aus der Definition der geraden und ungeraden Funktionen ergibt. |
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| 14.11.2008, 13:47 | eierkopf1 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Danke für die Antwort! Wie zeige ich die Eindeutigkeit? Kann ich das so machen: Und dann: Oder wie gehe ich das am besten an? mfg |
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| 14.11.2008, 13:54 | AD | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Im Prinzip ja. Man kann (muss?) natürlich noch deutlicher machen, dass diese Formeln die eindeutige Lösung des Gleichungssystems darstellen. Das wäre schon mal die Existenz und Eindeutigkeit der Zerlegung gezeigt. ---------------------------- Zum anderen Teil, der gleichzeitig geraden und ungeraden Funktion, der ist noch einfacher: Da muss für alle zugleich als auch gelten, die Gleichsetzung ergibt , also . |
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| 14.11.2008, 14:58 | eierkopf1 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
@1. Teil Wie kommst du auf das Gleichungssystem (wie man es dann löst ist mir klar)? @2. Teil Genau. Man könnte auch sagen: u(x) = w(x) = 0. mfg |
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| 14.11.2008, 17:25 | AD | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Die erste Gleichung ist schlicht und einfach der gewünschte Summenansatz. Die zweite Gleichung folgt aus den Bedingungen für die gerade und ungerade Funktion, was denn sonst. Wie bist du denn sonst auf deine Dastellungen von und gekommen, wenn nicht darüber - die sind doch nicht etwa vom Himmel gefallen?
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