Folge, rekursiv definiert, Beschränkung und Monotonie durch vollständige Induktion |
| 15.11.2008, 18:02 | Math.Question | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Folge, rekursiv definiert, Beschränkung und Monotonie durch vollständige Induktion folgende Aufgabe: ; Es soll durch vollständige Induktion nachgewiesen werden, dass ist.... Irgendwie fehlt mir hier aber komplett der Ansatz. Diskret gesehen, würde die Formel für z.B. b_3 lauten: . Aber da bekomme ich kein "n" rein........ Das Problem ist letztlich, dass ich bis dato nur Induktionen bei Formeln vorgenommen habe, wo das "n" selbst Bestandteil der Formel war, und nicht nur Index. Kann mir hier irgend jemand mal zu einer "Initialzündung" verhelfen? MfG Math.Question EDIT: Latex verbessert (klarsoweit) |
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| 15.11.2008, 19:18 | klarsoweit | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| RE: Folge, rekursiv definiert, Beschränkung und Monotonie durch vollständige Induktion Beide Beweise sind Einzeiler. Für den Beweis von ist die Induktionsvoraussetzung und du mußt zeigen, daß dann auch ist. Forme dazu die Ungleichung so um, daß auf der linken Seite das entsteht. |
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| 15.11.2008, 21:22 | Math.Question | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Hallo, danke für die Antwort, aber darum, dass ging es mir weniger, sondern um den Beweis, dass ist, da ist das Problem (ich bitte um Entschuldigung, hatte vergessen das zu erwähnen). Nur weil b_(n-1) < 1/2 ist, muss das noch lange nicht für gelten, oder? Irgendwie habe ich das Gefühl, ich sehe hier etwas ganz entscheidendes nicht....
MfG Math.Quest PS: was habe ich beim Latex falsch gemacht bzw. was sollte ich anders machen (bin damit noch nicht sooo vertraut)? |
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| 16.11.2008, 01:44 | Soz.Päd. | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Widerspruchsbeweis: Angenommen, es gäbe ein b(n) mit b(n) >= 0.5. Dabei sei n minimal bezüglich dieser Eigenschaft. Dann ist n>=2 , da b(1) = 0.25. Also: 0.5 <= b(n) = (b(n-1))^2 + 0.25 Also b(n-1) >= (0.25)^0.5 = 0.5 (Man beachte, dass b(n-1) >= 0). Also wäre bereits b(n-1) >= 0.5, was ein Widerspruch bezüglich der Wahl von n wäre. Gruß Soz.Päd. |
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| 16.11.2008, 10:49 | klarsoweit | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Induktionsvoraussetzung: Dann ist Wie gesagt: ein Einzeiler.
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| 16.11.2008, 16:48 | Math.Question | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Hallo, vielen Dank!! Jetzt hat es klick! gemacht: der Grenzwert ist ja quasi gegeben, ich glaubte als, man müsse erst mal zeigen, wohin die Folge überhaupt konvergiert bzw. dass sie sich überhaupt Richtung bewegt. Dabei stand davon nichts in der Aufgabenstellung
.Weil das kann ich ja, wenn ich nicht Besitzer eines "mathematischen Auges"
bin, letztlich doch nur durch das Einsetzen von Werten ermitteln.Beweist wieder mal, das die größten Probleme beim mathematischen Verständnis hausgemacht, Marke "Missverständnis", sind....... MfG Math.Question |
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| 16.11.2008, 16:56 | klarsoweit | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Das hast du leider nicht richtig verstanden. Von einem gegebenen Grenzwert ist nirgendwo die Rede und davon habe ich auch nirgendwo Gebrauch gemacht. Die Sache ist üblicherweise umgekehrt: Man zeigt, daß eine Folge monoton und beschränkt ist. Daraus folgt erst die Konvegenz. |
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bin, letztlich doch nur durch das Einsetzen von Werten ermitteln.