Stetigkeit der inversen Funktion |
| 30.08.2006, 16:33 | irre.flexiv | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Stetigkeit der inversen Funktion Aus bijektiv und stetig in folgt i.A. nicht, dass in stetig ist. Ich kann mir jedenfall keins vorstellen
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| 30.08.2006, 16:41 | Lazarus | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Woher hast du diesen Satz ? Er ist falsch und wenn du willst liefere ich dir den Beweis dass das gegenteil zutreffen ist. (Also dass die Umkehrung einer stetigen bijektiven Funktion wieder stetig ist) |
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| 30.08.2006, 16:51 | irre.flexiv | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Hab ich aus nem Vorlesungsskrip das ich gerade durcharbeite. Kannst du den Beweis bitte posten? Wäre nett =) |
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| 30.08.2006, 17:32 | Lazarus | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Gerne. Sei eine stetige, streng monoton wachsende (fallend analog dazu) Funktion mit und und somit Dann ist die Umkehrfunktion definiert durch Die Monotonie von kannste ja leicht zeigen, also beschränk ich mich auf die Stetigkeit. Sei dazu und mit eine Folge mit Dann gilt Angenommen dies sei nicht der Fall. Dann existiert ein so dass für unendlich viele . Folglich gibt es eine Teilfolge mit für alle Da für alle n ist, kann man nach Bolzano-Weierstraß zeigen dass dass auch die Folge konvergiert, sagen wir mal gegen Daraus folgt dann Nach der Definition der Umkehrfunktion ist Aus der Stetigkeit von folgt d.h. Dies steht im widerspruch zu daher war die Annahme falsch und der Satz ist bewiesen. Man könnte des auch direkt zeigen, aber den hier finde ich schöner
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| 30.08.2006, 17:41 | n! | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
viel interessanter ist, dass so ein wichtiger Satz falsch im Skript steht. Steht das wirklich genau so drin? |
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| 30.08.2006, 17:43 | gessi | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
@ Lazarus: Gilt der Beweis auch, wenn A und B allgemeine metrische Räume sind? |
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| 30.08.2006, 17:48 | irre.flexiv | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
@Lazarus danke für deine Mühe mal sehen ob ichs nachvollziehen kann =) @n! Im Skript steht das folgende Theorem: Sei streng monoton wachsend, und in stetig. Dann ist im Punkt stetig. Den Satz zu beweisen ist mir gelungen. Danach steht diese Bemerkung, genauso wie ichs gepostet habe. |
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| 30.08.2006, 17:52 | Lazarus | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ja da hast du recht. @n! Aber es ist auch wichtig zu beachten um welche Art Intervalle es sich bei der Abbildung handelt. Beispiel: sei mit Allerdings ist in unstetig. (beispiel von hier) |
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| 30.08.2006, 18:13 | irre.flexiv | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Genauso wie f in x_0. Ich denke mal Gessi hat den entscheidenden Knackpunkt angesprochen. Edit: Ah jetzt hats klick gemacht @Lazarus. f ist in stetig aber nicht in . Super. Das heißt aber auch das in deinem Beweis ein Fehler sein muss. Du hast ja als ein geschlossenes Intervall gewählt. |
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| 30.08.2006, 21:59 | Lazarus | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ja ich hatte als geschlossenes Intervall. Wie die Intervalle bei dir aussehen wusste ich da ja nicht. Zu gessis Frage kann ich leider nicht viel sagen. Ob der für allgemein Metrische Räume gilt kann ich leider nicht beantworten. |
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| 13.01.2009, 20:34 | Wan | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
In metrischen Raeumen: Ist A kompakt und f:A->B bijektiv und stetig, dann ist auch die Inverse stetig. Denn f bildet nun abgeschlossene Mengen auf abgeschlossene Mengen ab. Die Frage war jedoch, was gilt, wenn f nur in x0 stetig ist. |
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