Monotoniebeweis einer Funktion |
| 30.12.2008, 17:26 | mmuehlba | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Monotoniebeweis einer Funktion
ICh hab wieder mal eine gefinkelte Frage an Euch - ich soll die Monotonie von folgender Funktion beweisen Ich weiss, es gibt "einfach Möglichkeiten", aber meine Professorin will ein ganz bestimmtes Schema - ein Studienkollege von mir meinte, es muss so gehen: Zuerst mal mit (soll und zum Quadrat heissen)!!! Nun klammerte er das Minus vor den Variablen ein (wir haben ja nur positive Zahlen) und meinte, dass dies eindeutig eine falsche Aussage sei und daher ist streng monoton fallend
Dieselbe Berechnung machte er mit ...... am Schluss klammerte er das Plus vor den Varibalen ein (es blieb also übrig) und behauptete, dass diese Aussage richtig sei und daher ist streng monoton steigend
Stimmt das - für mich gibt das keinen Sinn
LG Mike |
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| 30.12.2008, 17:44 | klarsoweit | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
RE: Monotoniebeweis einer Funktion
So geht das auch nicht. Zumindest ist das formal etwas wackelig. Man muß sich erstmal darauf einigen, für welchen x-Bereich man welche Monotonie zeigen will. Für fallende Monotonie ist das folgendes: Wenn x_1 < x_2 ist, dann ist f(x_1) > f(x_2). Jetzt nehmen wir 0 <= x_1 < x_2. Dann ist . Jetzt formst du das weiter um, bis du f(x_1) > f(x_2) erhältst. |
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| 30.12.2008, 18:25 | mmuehlba | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Sorry, aber ich versteh nicht - wie soll ich umformen, dass ich auf komme? Und wie binde ich die Funktion damit ein?
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| 30.12.2008, 18:30 | mmuehlba | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Also ich hab bei einer "normalen Funktion" (ohne Bruch) ja folgendes gemacht: f: x-> -3x+2 daraus folgt: = streng monoton fallend Aber wie kann ich das auf die "Bruchfunktion" anwenden
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| 30.12.2008, 20:01 | klarsoweit | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Das Ergebnis ist richtig, aber wie kommst du denn von der oberen zur unteren Ungleichung?
Indem du deine Umformungen in deinem ersten Beitrag einfach in umgekehrter Reihenfolge durchführst. |
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| 30.12.2008, 22:34 | mmuehlba | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Na ganz einfach - ich hab ja beide Seiten mal -3 multipliziert und ein Minus ändert ja das Ungleichungszeichen
Meinst Du etwar so: Kommt mir irgendwie komisch vor - passt sicher nicht
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| 31.12.2008, 11:17 | klarsoweit | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Dann mußt du auch die +2 mit -3 multiplizieren und nicht nur die Teile, die dir gefallen.
Die Rechnung ist 100% ok.
Was kommt dir denn komisch vor? |
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| 31.12.2008, 18:07 | mmuehlba | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Danke klarsoweit - dank Dir und meinem "ach so lehrreichen Skript" weiss ich jetzt wie sie es will (ich hoffe zumindest, dass es stimmt): f: x-> Ich sehe also eindeutig, dass fällt und steigt! nun multipliziere ich mit |. |. daraus folgt: ( kann ich wegkürzen, da daher fahre ich wie folgt weiter: ) daraus folgt: was beudetet, dass die Funktion in monoton fallend ist
In beginne ich gleich, drehe aber dann das "Zeichen" um (frag mich nicht wieso, aber das hat meine Prof. auch einfach gemacht): daraus folgt: ................... Am Schluss erhält man was soviel beduetet wie = monoton steigend
Was sagt Du (Ihr) zu diesem Beweis
LG Mike |
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| 01.01.2009, 13:28 | klarsoweit | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Weil du die Ungleichung x_1 <= x_2 mit einer negativen Zahl multiplizierst.
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| 01.01.2009, 13:49 | mmuehlba | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Mensch
- ich denk einfach immer zu kompliziert!!!Da Du sonst nichts "beanstandest", geh ich mal davon aus, dass es richtig ist
DANKE VIELMALS FÜR DIE HILFE
und ein gutes neues Jahr
Mike |
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Was kommt dir denn komisch vor?
- ich denk einfach immer zu kompliziert!!!