Spezielle, verschobene Epanechnikov-Kerne

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suzanna Auf diesen Beitrag antworten »
Spezielle, verschobene Epanechnikov-Kerne
Hallo ihr Lieben,

ich habe hier eine Funktion, die folgendermaßen aussieht:, wobei 0 < beta < c^2

Das ist also einfach eine Parabel mit Scheitelpunkt -beta und abgeschnitten bei c^2 - beta > 0.

Jetzt hab ich zu jedem t genau ein s(t), so dass gilt:

, wobei f_0 eine Dichte einer symmetrischen Wahrscheinlichkeitsverteilung F_0 ist, also z.B. die Standardnormalverteilung, also jedenfalls um 0 zentriert und sich zu 1 integrierend.

Jetzt soll ich zeigen, dass wenn , dann auch s gegen unendlich.

Das ist mir zwar anschaulich klar, aber ich weiß nicht genau, wie ich es hinschreiben soll.
Wenn t gegen unendlich abwandert, dann hab ich meine abgeschnittene Parabel irgendwo auf der x Achse im Unendlichen hängen, während mein f_0 um 0 zentriert ist. D.h. mein negativer Teil geht futsch.

sprich, wenn , dann ist


und ,

Wie betrachte ich jetzt die restlichen fälle, wenn und oder und gleichzeitig?
Oder wie macht man das gescheiter?
AD Auf diesen Beitrag antworten »

Ich nehme mal an, dass es hier nur um positive Funktionen geht, richtig?


Zunächst mal würde ich der Übersichtlichkeit wegen umparametrisieren , d.h., es ist dann , womit deine Forderung zu



wird. Nun kann man die linke Seite gemäß nach oben abschätzen und erhält damit



also



und somit .


Nun gibt es aber aufgrund der Monotonie der Verteilungsfunktion einen Punkt mit für alle . Also muss für das Funktionsargument für alle gelten, was zu

für

führt. smile



Ja, was gefühlsmäßig klar ist, ist manchmal nicht so einfach aufzuschreibem. Aber es geht, wie du siehst. Es geht vielleicht noch geraffter, aber ich wollte den Erkenntnisweg auch ein bisschen beibehalten. Augenzwinkern


EDIT: Deine Überschrift ist übrigens eine echte Katastrophe. Wenn schon "speziell", dann vielleicht sowas wie

Spezielle, verschobene Epanechnikov-Kerne
suzanna Auf diesen Beitrag antworten »

Danke für die Antwort.
Ja, s(t) ist positiv.

Lass mich kurz rekapitulieren, was du gemacht hast. Parametrisieren ist klar. Wenn für beliebiges t ein s(t) existiert, so dass , dann muss für ein solches t und s(t) für die Funktion g(y) gelten:

.

Da g nur innerhalb des Intervalls [t - cs(t), t + c s(t)] nichtnull ist, kann ich auch

schreiben.

Da das Minimum von f (y) mein -beta ist, kann g(y) maximal werden.

D.h.

Ansonsten ist, glaub ich, alles klar, super!

Und sorry für die miese Betitelung, mir ist gerade nichts Gutes eingefallen.

Durch c^2 teilen. Dann ist , denn nur

Sollte man vielleicht noch einmal dazusagen, dass , weil c^2 größer beta vorausgesetzt ist? Denn nur weil F_0 monoton ist und für große argumente irgendwann gegen 1 läuft überschreitet es für ein bestimmtes t dann diese grenze .
AD Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von suzanna
Sollte man vielleicht noch einmal dazusagen, dass , weil c^2 größer beta vorausgesetzt ist?

Ja schon, denn das wird benötigt.

Im übrigen lässt sich ausgehend von

Zitat:
Original von Arthur Dent

auch das Verhalten für untersuchen. Hier würde man dann einfach nutzen, um aus dem sich dann ergebenden



auch für zu folgern.
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