mindestens, höchstens, kleiner, größer

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gugelhupf Auf diesen Beitrag antworten »
mindestens, höchstens, kleiner, größer
hallo,

ich wollte fragen, wie ihr euch das am besten merkt, wenn ihr solche bezeichnungen in einer wahrscheinlichkeitsrechnung habt. man muss sie ja immer umformen um damit die wahrscheinlichkeit berechnen zu können bzw in den tabellen im tafelwerk ablesen zu können.

wie kann man sich das merken?
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

Wie meinst du das?

Mindestens bedeutet: Die Trefferanzahl ist gleich oder größer als eine geforderte Mindestgrenze.

Höchstens bedeutet: Die Trefferanzahl ist gleich oder kleiner als eine geforderte Mindestgrenze.

Aber ich denke die Begriffe kennst du ja...

Ich glaube nicht, dass es da eine Merkhilfe gibt. Vielleicht hilft es eine Art Zahlenstrahl zu machen der die Trefferanzahl k von 0 bis n markiert. Dann wird dein Grenz-k eingezeichnet und du markierst den gesuchten Bereich.

Wie kann der dann durch die "nachschlagbaren" Wahrscheinlichkeiten gebildet werden?

Denke so kann man gut vorgehen.
 
 
gugelhupf Auf diesen Beitrag antworten »

ja das ist das problem, ich verstehe das mit dem zahlenstrahl nicht.

wenn da steht P(X größergleich 45) .. dann kann ich das ja nicht ablesen.
oder P( X größer 30) oder P (X kleiner 20) oder P(30 kleinergleich X größer 50) ,((
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

Markieren!

P für den kompletten Strahl ist "nachschlagbar" (immer 100%)
Sowie alle Strecken, die von 0 ausgehen.

Yeah Paint for the win! (Bsp )

Was müsstest du also Nachschlagen und wie verrechnen?
gugelhupf Auf diesen Beitrag antworten »

F(... 50) - F(...30)??
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

Ja fast. Immer genau hinschauen.

Wenn du von abziehst, hast du die 30 mit weggenommen. Also muss du an den Grenzen genau aufpassen ob es heißt.

An der gleichen Skizze kannst du auch ablesen:
gugelhupf Auf diesen Beitrag antworten »

dann F(..51)- F( 29) beim ersten??


was ist denn ein vee??
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

Eine logische Verknüpfung "oder".

Wieso meinst du denn jetzt plötzlich ???
gugelhupf Auf diesen Beitrag antworten »

also bei deiner ersten wahrscheinlichkeit kommt mir das so vor, dass ich den bereich ausrechnen muss von 30 bis 50

F(50) - F(29)

weiß aber gerade nicht, warum ich nicht 51 nehme, die 50 soll doch noch in der menge drinne enthalten sein?!

bei deinem zweiten 0 bis 30 ODER ab 50

also--> F(30) + F(50)??
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

Naja, was du nachschlägst ist wie gesagt immer , also nimmst du die "Grenzzahl" mit weg, wenn du das abziehst und hast sie mit drin, wenn du etwas dazu zählst.

Bei dem oder-Konstrukt addierst du jetzt die beiden markierten Bereiche. Macht das Sinn?
gugelhupf Auf diesen Beitrag antworten »

also wir hatten halt noch kein oder gehabt, warum braucht man so ein oder?
sind die wahrscheinlichkeiten dann gleich, dass man es sich aussuchen kann oder wieso?
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

Hm naja das war jetzt eher nur hypothetisch. Aber natürlich kann die Frage kommen "Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass weniger als 30 und mehr als 50 Bratwürste nachgefragt werden".
gugelhupf Auf diesen Beitrag antworten »

P(30>X>50)

nicht so??

X kleiner 30

und x größer 50
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

Gibt ganze 0 x, die diese Bedingung erfüllen Augenzwinkern

Alle Menschen die kleiner als 1,70 aber größer als 1,90 sind Augenzwinkern
gugelhupf Auf diesen Beitrag antworten »

ich finde es irgendwie halblogisch :>
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

Hm naja es ist ne Schreibweise. Aber weil du das x nur einmal verwendest, denkt normalerweise jeder geneigte Leser "Ok, das x ist kleiner als 30 und größer als 50". Daher lieber zweimal nennen und mit nem Komma oder v oder so verknüpfen.
gugelhupf Auf diesen Beitrag antworten »

Ok, das x ist kleiner als 30 und größer als 50

oO oh je stimmt, das geht ja gar nicht.

also meinst du ich soll das auswendig lernen??
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

Ich bin ein Feind jeglicher Auswendiglernerei. Hast doch jetzt selbst keine 100%ig auf das Problem zugeschnittene Lösung, die sich zum auswendig lernen eigenet formulieren können. Also: Skizze + gesunder Menschenverstand.
_t Auf diesen Beitrag antworten »

hi gugelhupf,

sorry, wenn mich einbringe Zellerli

1.

2.

3.

4.

zahlenstreifen - 1,..,30,31..49,50

1. bereich für x -> 31,..,50 also 50 - 30 (du schneidest das vordere "stück" weg (1,..30))

2. bereich für x -> 30,..,50 also 50 - 29 (du schneidest das vordere "stück" weg (1,..29))

3. bereich für x -> 30,..,49 also 49 - 29 (du schneidest das vordere "stück" weg (1,..29))

4. bereich für x -> 31,..,49 also 49 - 30 (du schneidest das vordere "stück" weg (1,..30))

du suchst dir die obere grenze (50,49), schaust nach der unteren (30,31) und schneidest das stück vor der unter grenze ab.

grüße

_t
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

Das ist jetzt ein allgemeines Beispiel für eine Trefferanzahl, die zwischen zwei Grenzen liegt.
Sonderfälle (die häufig vorkommen) liegen dann vor, wenn die untere Grenze 0 oder die obere n ist. Aber mit der Allgemeinen Form, hast du es am knappsten mit dem Auswendiglern-Aufwand.

Wenn es dir mit solchen tabellarischen Formulierungen (die du wohl auswendig lernen willst) besser geht, dann mal los Augenzwinkern

Da brauchste kein Sorry, _t, das hilft ja direkt weiter, denn ich hab ja nicht viel beigetragen zur Erleichterung des Auswendig-Lernens Augenzwinkern
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