Inverse zu einer hermiteschen Matrix |
| 17.03.2009, 19:14 | eierkopf1 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| Inverse zu einer hermiteschen Matrix Folgendes Problem: und hermitesch. Zu zeigen ist, dass invertierbar ist. Ich habe keinen wirklichen Ansatz. Aber ein paar Gedanken: Eine Matrix ist invertierbar: ... wenn der Zeilenrang=Spaltenrang voll ist. ... wenn die Determinante nicht 0 ist. Wie kann ich das am besten angehen? |
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| 18.03.2009, 07:29 | WebFritzi | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Die Aussage ist gleichwertig mit der Invertierbarkeit von A - iI. Berechne dazu mit Hilfe des Skalarprodukts. |
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| 18.03.2009, 08:43 | eierkopf1 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Danke für die Antwort! Warum sind diese beiden Aussagen gleichwertig? Ich habe mal versucht, die Norm zu berechnen: und dann noch Skalare herausgezogen und umgeformt: Wie gehts hier weiter? Kann ich irgendetwas kürzen? |
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| 18.03.2009, 08:53 | Ehos | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Bin zwar kein Mathematiker, aber ich versuch’s trotzdem mit indirektem Beweis Zu zeigen ist, dass A+iI den Rang n hat. Dies ist gleichbedeutend mit der Tatsache, dass alle Eigenwerte L von A+iI ungleich null sind. Wir nehmen das Gegensteil an und führen dies zu einem Widerspruch. Sei als L=0 Eigenwert. In der Eigenwertgleichung (A+iI)x=Lx müsste somit die rechte Seite verschwinden, also (A+iI)x=0. Dies schreiben wir als Ax=-ix. Dies würde bedeuten, dass die Zahl (-i) Eigenwert von A ist. Dies ist aber nicht möglich, weil die Eigenwerte hermitischer Matrizen sämtlich reel sind. w.z.b.w. |
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| 18.03.2009, 09:33 | WebFritzi | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Denk mal drüber nach. Das ist trivial.
Ja, denn A ist hermitesch. Außerdem stimmt der letzte Term nicht. Ich finde es nicht schön, dass man dir jeden Schritt vorkauen muss. Überleg doch selber mal - wenn nötig, etwas länger. @Ehos: Wenn man weiß, dass die Eigenwerte hermitescher Matrizen reell sind, wäre hier nichts zu zeigen. Offenbar weiß eierkopf das aber noch nicht, und so muss man das erstmal zeigen. Dies hier ist der Spezialfall, dass i zumindest kein Eigenwert ist. |
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| 18.03.2009, 09:54 | Ehos | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Wir liefern noch den Beweis nach, dass die Eigenwerte hermitischer Matrizen reell sind, was bei meinem obigen beweis benutzt wird: Multipliziert man die Eigenwertgleichung Ax=Lx „von rechts“ und „von links“ mit x, ergibt dies (x|Ax)=(x|Lx)=L’(x|x) (Ax|x)=(Lx|L)=L(x|x) Im letzen Schritt haben wir L bzw. L’ aus dem Skalarprodukt herausgezogen, wobei L’ nach den allgemeinen Regeln für Skalarprodukte die konjugiert komplexe Zahl zu L ist. Subtraktion beider Gleichungen ergibt auf der linken Seite null, weil A hermitisch ist, denn Hermitizität bedeutet ja gerade (Ax|x)=(x|Ax). Die Differenz beider Gleichungen ist also 0=(L’-L)*(x|x) Das bedetet L=L’. Wenn eine Zahl L aber mit ihrer konjugierte Zahl L’ übereinstimmt, ist die Zahl reell. |
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| 18.03.2009, 10:02 | WebFritzi | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Und warum nicht (x|x) = 0 ?
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| 18.03.2009, 10:18 | Ehos | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Es gilt (x|x)<>0, weil x Eigenvektor ist. Und ein Eigenvektor ist per definitionem ungleich null. |
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| 18.03.2009, 10:33 | WebFritzi | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Gut. Wollt mich nur vergewissern.
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