Primideal 2

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C.Pistorius Auf diesen Beitrag antworten »
Primideal 2
Hi Ihr,

folgende Übungsaufgabe:

Sei ein Körper, der Polynomring über in diesen den Unbestimmten . Zeige: Ist eine Matrix, so ist das Ideal welches von den Elementen , erzeugt ist, ein Primideal

Ich habe hier ein bisschen rumprobiert, vermute aber doch, dass der Lösungsansatz auch mit der Tatsache zu tun haben muss, dass eine Matrix vorliegt und komme nicht weiter. Oder ist die Matrix egal, weil man doch beliebige Einträge wählen kann?

Dank und LG,
C.
C.Pistorius Auf diesen Beitrag antworten »

Hi,

hat keiner eine Idee?

Liebe Grüße,
C.
Reksilat Auf diesen Beitrag antworten »

Hi C.,

Die Aufgabe lässt sich per Induktion nach n erledigen. Der Induktionsanfang ist nicht weiter schwer, da wir dann nur haben, wobei ja irreduzibel ist.

Für den Induktionsschritt folgende Idee:
- ist per IV Primideal.
- sei und
- da ein Körper ist, gibt es ein Polynom , das im Körper das multiplikativ Inverse zu bildet, also

Das sollte erstmal als Anreiz genügen.

Gruß,
Reksilat.
C.Pistorius Auf diesen Beitrag antworten »

Hi Du,

danke, ich habe es inzwischen auch schon mit Induktion versucht, aber konnte nicht zeigen, dass irreduzibel ist, kannst Du mir da noch helfen?

Liebe Grüße,
C.
Reksilat Auf diesen Beitrag antworten »

ist ein lineares(!) Polynom. Versuche doch mal ein lineares Polynom als Produkt zweier Polynome vom Grad darzustellen.

(Auch Polynome in mehreren Variablen haben einen Grad: hat den Grad und ein beliebiges Polynom hat dann als Grad den Grad des höchsten Monoms. Damit sollte es kein Problem sein.)

Gruß,
Reksilat.
Mathespezialschüler Auf diesen Beitrag antworten »

Hallo Reksilat!
Deiner Beweisstruktur zufolge willst du eine Induktion über machen, nicht über . Stimmt das?

Zitat:
Original von Reksilat
- da ein Körper ist

Warum ist das ein Körper? ist doch i.A. kein Maximalideal.
 
 
Reksilat Auf diesen Beitrag antworten »

Hammer
Hast Recht, war natürlich völliger Unsinn! Entschuldigung - und danke für den Hinweis.

Gruß,
Reksilat.
Reksilat Auf diesen Beitrag antworten »

So, jetzt müsste ich eine korrekte Lösung erarbeitet haben. Ich versuche mal nicht zu viel zu verraten:
Also, es läuft wieder per Induktion nach (das war auch oben gemeint smile ) und wir beobachten zuerst, dass elementare Zeilenumformungen der Matrix das erzeugte Ideal nicht ändern. Damit können wir oBdA annehmen, dass das einzige Polynom ist, das enthält (Gauß!).

Nun sei , es ist zu zeigen, dass einer der beiden Faktoren in liegt.
Dazu gehen wir in den Faktorring , wo wir uns -freie Polynome konstruieren, mit und .

Hier setzt dann irgendwo die Induktion ein, genaueres sage ich aber nicht, da ich niemandem den Spaß verderben will.

Gruß,
Reksilat.

PS: Ich hoffe mal, dass das soweit funktioniert, denn andernfalls muss ich mir ein tiefes Loch graben und darin so lange bei Wasser und Brot ausharren, bis mir solch Unsinn wie dort oben endgültig ausgetrieben ist.
C.Pistorius Auf diesen Beitrag antworten »

HI IHr alle,

danke für Eure Hinweise. Ich werde mein bestes geben, aber denke, dass es so klappen sollte =)

Liebe GRüße und Ihr seid toll!
C.
Mathespezialschüler Auf diesen Beitrag antworten »

@Reksilat
Ein schöner und unerwartet einfacher Beweis! Ich bin etwas überrascht, dass es doch so einfach geht. smile
Reksilat Auf diesen Beitrag antworten »

Dankeschön! Jetzt muss ich doch nicht in die dunkle Grube.
Tanzen

Gruß,
Reksilat.
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