Epsilon-Delta-Kriterium der Stetigkeit, Einschränkung von Delta

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Duedi Auf diesen Beitrag antworten »
Epsilon-Delta-Kriterium der Stetigkeit, Einschränkung von Delta
Hallo!

(Mal wieder) verzweifle ich gerade am Epsilon-Delta-Kriterium der Stetigkeit. (Ja ich weiß, dazu hatte ich schon einmal ein Thema gestartet, das hilft mir aber leider nicht weiter) Speziell beim Beispiel der Funktion



verstehe ich die Herleitung nicht, die Königsberger macht. Ich stelle das mal sinngemäß hier rein:

Seien und beliebig vorgegeben. Wegen gilt für all jene x, die den beiden Ungleichungen

(bis hierher alles klar)

und genügen.

???? Ich verstehe überhaupt nicht wie er darauf kommt.

Mit gilt dann die Implikation


Ich kann mir das ganze einigermaßen gut herleiten, wenn man in jedem Fall ohne Bedenken annehmen kann, dass ist, denn:


Doch dann: Warum dann die als Alternativwert für den Bruch und warum darf man immer annehmen, dass ist?

Ich hoffe man versteht einigermaßen, was mein Problem ist, aber mich ärgert diese Aufgabe schon ziemlich böse
WebFritzi Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Epsilon-Delta-Kriterium der Stetigkeit, Einschränkung von Delta
Zitat:
Original von Duedi
warum darf man immer annehmen, dass ist?


Das delta im Königsberger ist genau so gewählt, dass man das darf.
Duedi Auf diesen Beitrag antworten »

Also eine Art Fallunterscheidung?

Fall 1:


Fall 2:

Aber jetzt ist doch , oder?
WebFritzi Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Duedi
Also eine Art Fallunterscheidung?


Ja. Aber nicht so, wie du es schreibst. delta wird als Minimum zweier Zahlen definiert. Wenn nun |x - x_0| kleiner als delta ist, dann ist |x - x_0| auch kleiner als beide Werte. So spart man sich die Fallunterscheidung für Epsilon.
Duedi Auf diesen Beitrag antworten »

Hm achso, okay. Danke für die Hilfe. smile
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