gute Taktik zum Auswen[B]d[/B]iglernen von Fakten |
| 23.07.2009, 15:16 | Dorika | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| gute Taktik zum Auswen[B]d[/B]iglernen von Fakten habt ihr gute Methoden um in kurzer Zeit möglichst viele Sachen einzuprägen? Es handelt sich dabei nicht um Formeln sondern um Fakten. Bisher habe ich von dieser 15min lernen (einen kurzen Abschnitt immer wieder lesen) dann 5 min pausieren, dabei aber möglichst wenig abgelenkt werden, zb essen ist ok. Danach weitere 15 min lernen ... Sport soll dabei auch helfen, da dadruch die Sauerstoffaufnahme ins Blut gesteigert wird. Diese Methode wurde angeblich von irgendwelchen Psychologie-Studenten ausgearbeitet. lg, Dorika Jaja, ich spreche fließend Deutsch, wenn auch nur in Bruchstücken :P |
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| 23.07.2009, 15:21 | Zizou66 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ich habe gute Erfahrungen mit der Loci-Methode gemacht. Ich habe mal für eine Wette die ersten 1.000 Nachkommastellen von Pi auswendig gelernt. Dabei habe ich zwar nicht die o.g. Methode benutzt, aber ich habe immer das Blatt irgendwie vor Augen gehabt, von dem ich auswendig gelernt habe. Das halte ich für sehr hilfreich. |
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| 23.07.2009, 17:09 | Julian@mb | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
In der Vorbereitung auf mein Englisch-Abi hab ich innerhalb von 3 Wochen 2000 Vokabeln gelernt. Dabei hab ich dieses Programm benutzt. Das ist inzwischen auch schon einige Monate her und ich kann behaupten immer noch den Großteil zu können. |
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| 23.07.2009, 18:15 | Airblader | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Für Vokabeln habe (hatte?) ich so mein ganz eigenes System. Für mich wars zumindest wunderbar.
Die von Zizou angesprochenen Mnemotechniken können äußest effektiv sein. Die Loci-Methode braucht dabei aber vorweg übung. Etwas simpler ist die sogenannte Linking-Methode, die wiederum Kreativität benötigt und es dann erlaubt, eine Liste von Dingen so lernen zu können, dass man diese ab jedem beliebigem Punkt vorwärts und rückwärts aufsagen kann. Ein Bekannter von mir hat mit Mnemotechniken ein "Ich packe meinen Koffer"-Rekord von 116 Begriffen. Er spielt mit Freunden immer mal wieder - übrigens immer noch die selbe Liste, sie wird halt immer verlängert.
Mnemotechniken sind vielen allerdings dann wiederum zuviel Arbeit - muss man selbst wissen. Taktisch Lernpausen einlegen ist jedenfalls alles andere als schlecht. Dabei solltest du dir selbst etwas Ruhe gönnen und die Informationen etwas sacken lassen. Zu guter letzt spreche ich mal noch ganz umrissen das Thema "Lernen im Alpha-Zustand" an. Hierbei werden Filterprozesse minimiert, so dass Informationen schneller weiterverarbeitet werden können. Zugang bekommt man darauf auf verschiedene Methoden, eine Möglichkeit ist (Selbst-)Hypnose. Es geht prinzipiell aber auch ohne. air |
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| 23.07.2009, 18:31 | Zizou66 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Das halte ich auch für sinnvoll. Ich habe die besten Erfahrungen gemacht, wenn ich in den Pausen etwas komplett anderes gemacht habe. Zum Beispiel den Kicker (Fußballmaganzin) wälzen, oder mit Freunden telefonieren/ schreiben. |
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| 23.07.2009, 18:34 | Dual Space | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Mal ne Frage zwischendurch: Warum heißt der Thread eigentlich "gute Taktik zum Ausweniglernen"? Man soll also aus Wenig lernen? Das ist eigentlich eine gute Strategie.
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| 23.07.2009, 21:27 | Dorika | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ihr seid Helden :P Abert erstmal danke für eure Hilfe, ich probiere einfach mal ein paar der vorgeschlagenen Verfahren aus. Bin da ooptimistisch, so sinnlos ist das zu Lernende dann doch nicht... lg und gute Nacht |
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| 24.07.2009, 07:59 | Dunkit | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Hoi, also mir hilfts sowas abends zu machen und danach schlafen zu gehen. Habe auch mal irgendwo gelesen, dass ich mir das nicht einbilde, sondern dass das tatsächlich besser geht, wenn man danach schläft
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| 25.07.2009, 14:15 | pfeife | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Hi, ich wollte mal fragen, was bei euch solche Lerntechniken bewirken, die Techniken bewirken, also wie schnell bei euch dann das lernen von z.B. irgendwelchen Zahlen geht? Ich bin nähmlich auch gerade am versuchen, mir so eine Technik anzueignen, allerdings mit bisher wenig Erfolg, auch habe ich mal aus Spaß die Stellen 100-200 von pi auswendig gelernt (die Stellen von 0-100 irgendwann anders...) und habe fast eine ganze Stunde gebraucht, was mir relativ lang vorkommt? mfg |
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| 26.07.2009, 17:10 | Zizou66 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Das reicht meiner Erfahrung nach nicht. Man kann sich die Zahlen dann für einen kurzen Zeitraum merken, aber nicht über Wochen und Monate. Dafür muss man immer mal wieder regelmäßig nach schauen. |
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| 26.07.2009, 17:44 | Duedi | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Gott, muss dein Leben langweilig sein, wenn dir sowas Spaß macht
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| 26.07.2009, 22:37 | Abakus | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Das ist sehr relativ und hängt natürlich davon ab, wie weit fortgeschritten du bist. Anfänger liegen bei 100 Stellen bei 5 Stunden und mehr bzw. schaffen es gar nicht, wirkliche Könner schaffen 1.000 Stellen in 1 Stunde. Grüße Abakus
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| 27.07.2009, 00:25 | Iridium | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Genau. Für mich sind Menschen auch bewundernswerter, die wenig wissen, aber viel können. In dem Sinne, daß das Auswendiglernen von Fakten meistens wenig echte Berechtigung hat. Wie oft wird es wohl vorkommen, daß ich die ersten 1000 Nachkommastellen von Pi brauche...für die meisten Rechnungen dürften die ersten vier schon ausreichen, wenn man es genauer braucht benutzt man meistens aus anderen Gründen eh schon einen Computer und kann kurz mal Mathematica anwerfen. Insofern...wenn man schon unbedingt was auswendiglernen muß, dann sollte man drüber nachdenken, ob in dem Wust an Daten nicht irgendein System steckt, mit dessen Hilfe man die Darstellung reduzieren kann. Anstelle der Zahlenkolonne lernt man dann das Bildungsgesetz, anstelle der einzelnen Fakten prägt man sich das zugrundeliegende Prinzip ein, möglichst immer so, daß man mit wenig Aufwand das benötigte Wissen rekonstruieren kann. Sowas funktioniert erstaunlich oft (bei Pi zugegeben nicht so einfach) und nebenbei versteht man sogar das, was man auswendig lernt. Das wäre viel wichtiger in unserer Gesellschaft, daß man auf Verständnis Wert legt und nicht wie bei Jauch und Pilawa usw. auf auswendig Gelerntes...das kann nämlich auch ein dressierter Affe gut... |
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| 27.07.2009, 17:57 | Abakus | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
@ Iridium: Naja, die Nachkommastellen von sind für sich nicht wirklich wichtig, sie bilden einfach nur einen Test- und Übungsfall für verschiedene Lernmethoden. Es geht also nicht darum, zu bis zur n-ten Nachkommastelle zu können, sondern es geht um die Beherrschung möglichst "guter" Lernmethoden (die Kunst liegt also darin, den Affen erstmal möglichst effizient zu dressieren). Ansonsten stimme ich dir zu: schön, wenn es ein System für die Daten gibt, mit denen man sich gerade befasst. Allerdings ist es manchmal einfach nötig - auch in Mathe - bestimmte Dinge einfach auswendig, schnell und sicher, parat zu haben. Grüße Abakus
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| 28.07.2009, 18:17 | Iridium | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ok, in diesem Sinne mag sich Pi sehr gut eignen, um die Effizienz verschiedener Lernmethoden gegeneinander abzuwägen. Trotzdem halte ich es immer noch für sinnvoller, auch bei solchen Überlegungen, "nebenbei" etwas zu lernen, das mehr Anwendungspotential/Nutzen hat. Man macht sowieso den ganzen Tag über so viel "sinnloses" Zeugs, sinnlos im Sinne, daß man Lebenszeit verschwendet, die man anders hätte nutzen können.
Ja, klar...wobei sich viele Fakten aber leichter einprägen, wenn man auch das Drumherum verstanden hat. Es gibt sicher nicht immer ein System in den Daten, aber meistens einen Kontext drumherum. Bei den wenigen Sachen, die man wirklich stupide auswendig lernen muß, muß man sich meines Erachtens immer die Frage stellen, ob ein Tabellieren und Nachschauen bei Bedarf am Ende nicht doch sinnvoller ist (man denke nur an den früheren Gebrauch von Logarithmentafeln, da gab es bestimmt auch Auswendiglerner :-)...Richard Feynman hat mal beschrieben wie ihm eine Handvoll Werte ausgereicht haben, um während seiner Arbeit zu sinnvollen Abschätzungen im Kopf zu gelangen, ohne nachschauen zu müssen). Fazit: Auswendiglernen ja, aber mit Konzept. Als Chemiker muß man übrigens im Laufe seiner Ausbildung das Periodensystem der Elemente auswendiglernen (nebenbei bekommt man dann in den Prüfungen auch die Schachregeln erklärt..."sie sitzen mit einem Springer auf Arsen...welche Elemente können sie erreichen?")...allerdings stellt man auch fest, daß man, wenn man durch spätere Arbeiten einen persönlichen Bezug zu den Elementen bekommt, sich mit dem Merken viel leichter tut. Insofern könnte man das vielleicht als allgemeine Lernregel formulieren: Seht zu, daß das, was man lernen muß, einen persönlichen Bezug zum eigenen Leben bekommt, indem man z.B. einen Aspekt findet, den man, über das Auswendiglernen hinaus, interessant findet. |
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| 29.07.2009, 20:15 | pfeife | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Irdium, ich bin komplett deiner Meinung, allerdings war es für mich auch einfach mal ein Test, wielange mein mickriges Gehirn braucht, um sich diese paar Zahlen zu merken. Natürlich bringt einem das im Leben nicht weiter. Und noch eine Frage hätte ich, gibt es irgendwo eine Seite wo man diese Techniken gezielt erlernen kann? Weil im Moment merke ich mir alles ohne Technik und vergesse auch vieles wieder was micht nicht interressiert, was reichlich lästig ist. mfg |
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| 30.07.2009, 00:14 | Iridium | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ich weiß nicht, ob dir da ein anderer wirklich etwas empfehlen kann, denn Lerntechniken sind meines Erachtens sehr individuell. Dementsprechend gibt es so ziemlich unendlich viele Ratgeber und Internetseiten zum Thema...ich würde einfach mal danach googlen (Merktechniken, Mnemotechnik, Lernmethoden, Lernstrategien usw. als Schlagworte). Im übrigen finde ich es mehr als überlegenswert...wenn du sagst "und vergesse auch vieles wieder, was mich nicht interessiert"...könnte die Neigung zum Vergessen und das fehlende Interesse nicht zusammenhängen? Ich würde das so sehen, und deine Aussage dann als völlig normal bewerten. Von allen Lerntechniken mal abgesehen speichert das Gehirn die Dinge am besten ab, die es am interessantesten findet (besonders wichtig oder auch besonders bizarr). |
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| 30.07.2009, 12:42 | Kääsee | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
heey
also ich hab mir demletzt "Mehr Gehirjogging" für Nintendo DS bestellt un heute ist es gekommen. Da gibt es so eine Aufgabe, bei der man sich 25 verschiedene Zahlen merken kann. Es sind je 5 in einer Spalte und nach 2 Min muss man die Stellen antippen und dort die richtigen Zahlen eingeben. Ich hatte beim ersten mal nur 14 richtig!!!! Hat jemand einen Tipp, wie man sich das besser merken kann? |
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| 30.07.2009, 20:26 | Abakus | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ich finde folgende Seite ganz sympathisch: www.memoryxl.de Dort gibt es grundlegende Ideen zur Mnemonik aus prominenter Hand, ein Test-/Trainingsprogramm zum DL, und einiges Weitere. Grüße Abakus
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| 31.07.2009, 11:44 | Kääsee | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
super, danke
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