Einfache Gleichung: 2=3

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XEROX Auf diesen Beitrag antworten »
Einfache Gleichung: 2=3
Hallo Leute.

Habe ein super Rätsel für euch.
Kann mir jemand in einer ganz simplen Gleichung erklären, warum 2=3 ist.
Viel Spaß beim Lösen. smile
IfindU Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Einfache Glechung: 2=3
Wenn ich 1=2 voraussetzen darf, krieg ichs hin. Oder soll ich vorher noch durch 0 teilen. Oder
2 = 3 | *0
0 = 0
wahre Aussage, stimmt also.
 
 
sergej88 Auf diesen Beitrag antworten »

mir würde modulorechnen einfallen..

oder ein endlicher Körper...

aber ob das zur lösung führt ist 3was anderes ^^
Leopold Auf diesen Beitrag antworten »

Einstein wurde einmal gefragt, ob er zeigen könne, dass aus 1=2 folge, daß er, Einstein, der Papst sei.
Einstein antwortete: Der Papst und ich sind verschieden, also sind wir zwei Personen. Da 2=1 ist, sind wir also nur eine Person. Also bin ich der Papst.


Und wie man aus 3=2 auf 2=1 kommt, sollte keine Schwierigkeit sein.
Nubler Auf diesen Beitrag antworten »

3=nicht existent
2=nicht existent

=>3-2=0

=>3=2
JollyJumper86 Auf diesen Beitrag antworten »

Ok, ich versuchs mal: Augenzwinkern

Nehmen wir den Körper C als Grundlage.

Laut Definition ist dann =-1.
Daraus folgt doch i = .
Jetzt multiplizieren wir beide Seiten mal mit 3.
Jetzt steht hier: 3i = *3
Das multiplizieren wir jetzt mit i.
3i^2 = * *3.
Jetzt versuchen wir das mal auszurechnen.
Links steht jetzt 3 * (-1) und rechts steht jetzt ja sqrt((-1) * (-1))*3 <- laut Wurzelgesetz
Daraus folgt jetzt -3 = 3
Verbunden mit der Aussage der Implikation kann man daraus folgern, dass auch -3 = 2 gilt.


verwirrt

Naja, wenn man mal von der Uhrzeit absieht, ist das Ergebnis doch ganz nett. Hammer
JollyJumper86 Auf diesen Beitrag antworten »

Ne, jetzt mal ne ganz ernsthafte Frage dazu:

Weil sergej88 modulo ins Spiel gebracht hat. Ist es außerhalb eines Körpers möglich auf solchen "Unsinn" zu kommen?

geschockt
addor Auf diesen Beitrag antworten »

Ach nein, solche Aufgaben sind unter dem Stichwort "Schülerfehler" bekannt. Auf solche Weise kann irgend eine Gleichheit zweier Zahlen gezeigt werden.

Hier ist eine Lösung:

Ich versuche mal, folgende Gleichung zu lösen.



Gleichnamig machen:



Ausrechnen:



also ist 6 = 4. Auf beiden Seiten durch 2 teilen ergibt die Behauptung.
addor Auf diesen Beitrag antworten »

Wem das zu plump ist, hier ein anderer Weg (siehe Lietzmann W. Wo steckt der Fehler? Teubner Verlag, Stuttgart 1972. S. 58)

Welcher Kugelabschnitt in n-mal so gross, wie der ihm einbeschriebene Kegel mit derselben Grundfläche und Höhe?

Mit x als Höhe und y als Grundkreishalbmesser ergibt sich



oder




---------------------------------------------------
gibt

Es muss also sein. Der grösste Wert, der von x erreicht werden kann, ist . Mithin aus





addor Auf diesen Beitrag antworten »

Oder (Lietzmann, S. 72)

Satz: Jede Zahl ist gleich ihrem Doppelten

Beweis: Es ist gewiss



Links ausklammern, rechts 3. binomische Formel:



Denselben Faktor auf beiden Seiten kürzen:



Daraus folgt die Behauptung.

Aus 1=2 kann man durch Addition mit 1 auf beiden Seiten 2=3 zeigen.

Bemerkung: Mit etwas mehr Brimborium, komplizierteren Ausdrücken und Verwendung von Indizes und nicht üblicher Notation, kann man die Division durch Null etwas unauffälliger machen
Nubler Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von JollyJumper86
Ne, jetzt mal ne ganz ernsthafte Frage dazu:

Weil sergej88 modulo ins Spiel gebracht hat. Ist es außerhalb eines Körpers möglich auf solchen "Unsinn" zu kommen?

geschockt


weder in noch in oder einer ihrer körpererweiterungen is des möglich (denn mit kürzungsregel würde daraus 0=1 folgen, was per definition nicht sein kann)

du kannst aber in nen ring, der nur die {0} enthält, die restklassen mod1 betrachten.
Ivan33 Auf diesen Beitrag antworten »

Wie soll man etwas erklären was nicht stimmt (abgesehen davon, dass man die Gleichung 1 = 2 vorraussetzt)?

Aber ich will ja mal nicht so sein: Für arithmetische Fehlschlüsse empfehle ich das Buch MATHEMATICAL RECREATIONS AND ESSAYS, Seite 41. Google bücher bietet eine eingeschränkte Vorschau des Buchs an, siehe hier.
Monoid Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Einfache Glechung: 2=3
Nun sei die Menge bildet einen reelen Vektorraum.
Es gelten also die Kürzungsregeln:

IfindU Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Einfache Glechung: 2=3
Wie soll einen Vektorraum bilden? Ein Vektorraum ist nach Definition ein Tripel! Zusätzlich bildet er mit den kanonischen Verknüpfungen weder eine abelsche Gruppe bzgl. der Addition (was ist das Inverse zu unendlich?) und desweiteren sollte sein, wenn mans kanonisch nimmt. Dann bleibt aber immer noch undefiniert.
Monoid Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Einfache Glechung: 2=3
Das ist der Fehler! 0 * oo=n \in \mathbb N
Che Netzer Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Einfache Gleichung: 2=3
Zitat:
Original von XEROX
Kann mir jemand in einer ganz simplen Gleichung erklären, warum 2=3 ist.

Ja: . Simpel genug? Teufel
Monoid Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Einfache Gleichung: 2=3
So kann mans sich aber leicht machen! Da muss man ja gar nicht überlegen!

Aber wie ist 2 eigentlich definiert ? Streng mathematisch?
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Das Stichwort hierzu wären die Peano-Axiome.

air
Che Netzer Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Einfache Gleichung: 2=3
Zwei ist definiert über , wobei das neutrale Element der Multiplikation ist.
Entsprechend ist .
Zumindest ist das die übliche Definition.
Monoid Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Einfache Gleichung: 2=3
Und abstrakt?
Monoid Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Einfache Gleichung: 2=3
Ist 3 nicht definiert als Vereinigung aller mengen, die Dreiheit aufweisen?
IfindU Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Einfache Glechung: 2=3
Zitat:
Original von Mathemathemathe
Das ist der Fehler! 0 * oo=n \in \mathbb N


Das ist sicherlich nicht "der" Fehler. Für die Kürzungsregel brauchst die die addtive Gruppe, nicht die skalare Verknüpfung. Du bräuchtest also nicht einmal zu behaupten, dass es ein Vektorraum ist. Es ist aber immer noch keine Gruppe, wenn man die Verknüpfungen kanonisch auffasst. Wenn man sie nicht kanonisch auffasst, kann man sicher Unsinn verzapfen.
Grouser Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Einfache Gleichung: 2=3
Zitat:
Original von Mathemathemathe
Und abstrakt?


Folgendes Modell ist üblich: Van Neumann Modell der natürlichen Zahlen
Mystic Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Einfache Gleichung: 2=3
Zitat:
Original von XEROX
Kann mir jemand in einer ganz simplen Gleichung erklären, warum 2=3 ist.

Aus algebraischer Sicht kann ich mir das nur so erklären, dass es sich um einen Ring mit 1 handelt, der einementig ist...

Vielleicht wissen ja Theologen eine Antwort, die ja auch mit 1=3 kein Problem haben (-> Trinität), bei 2=3 fällt mir jetzt nur das Beispiel einer Jungfamilie ein, welche Nachwuchs erwartet... Big Laugh
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