G-symmetrische Polynome |
| 09.11.2009, 19:34 | Seren | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| G-symmetrische Polynome Ich habe folgende Aufgabe auf meinem derzeitigen Algebra Zettel und weiß nichts damit anzufangen. Hier erstmal die Aufgabe: Sei die Gruppe der Permutationen auf der Menge der Unbestimmten und Untergruppe. Wir sagen, eine Polynom ist G-symmetrisch, wenn für alle gilt. Sei nun mit , , und der kleinste Körper, der und enthält. Wir definieren: Zeigen sie: ist ein Körper. Ich weiß nicht, welche Elemente in enthalten sind, sodass ich die Körperaxiome darauf anwenden könnte und außerdem kann ich die G-Symmetrie da nicht einbringen. Ich hoffe es findet sich jemand, der mir helfen könnte. Seren |
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| 09.11.2009, 20:27 | kiste | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Hallo, die Aufgabe wurde künstlich schwerer gemacht als sie eigentlich ist. Du kennst doch die Konstruktion von aus . Da werden gerade "formale Brüche" hinzugefügt. Dies kann man für jeden Ring R machen, man geht dann über zum Quotientenkörper . Dies hier ist im Prinzip ein Spezialfall davon. Die G-symmetrie ist auch nicht einzubringen, du musst nur zeigen dass die Addition/Mult. mit Elementen aus K^G eben auch G-symmetrisch sind. Das folgt aber bereits daraus dass die G-symm. Polynome einen Ring bilden |
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| 09.11.2009, 20:56 | Seren | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Hallo, erstmal danke für die Antwort. Aber hier kommen weiter Fragen: 1.) Vorausgesetzt ich mache die Konstruktion ähnlich zu , wie zeig ich denn, dass meine komponentenweise Definition von Addition und Multiplikation G-symmetrisch ist. Bei Zahlen ist es ja klar, aber die Gruppe G vertauscht mir ja ( soweit ich das verstanden habe) die Indizes der .. und genau da ist der Knackpunkt: Wie zeige ich, dass sie unter der Wirkung von G invariant bleiben? 2. ) Wie zeige ich, dass die G-symmetrischen Polynome einen Ring bilden? Oder steckt das sogar schon in der Aufgabenstellung? Seren |
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| 09.11.2009, 21:04 | kiste | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
1.) Die Invarianz des Polynoms gilt doch nach Definition. Zum Beispiel ist: X_1+X_2+X_3 invariant unter S_3(Das ist ein sog. elementarsymm. Polynom) 2.)Sei ^g die Operation mit g dann ist Also ist die Summe auch g-invariant. Die Gleichheit kann man natürlich noch ausschreiben. Genauso zeigt man abgeschlossen unter der Mult. |
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| 09.11.2009, 21:14 | Seren | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Der 2. Teil leuchtet mir ein, jedoch habe ich Probleme mit dem hier:
Die Invarianz von elementarsymmetrischen Polynomen ist nach Definition klar. Es könnte doch aber trotzdem Polynome geben, die für ein festes G auch unter diesem G invariant bleiben. Wie bestimme ich diese, bzw. gibt es überhaupt solche? Seren |
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| 09.11.2009, 21:26 | kiste | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Klar gibt es solche: X_1X_2 + X_3^3 ist invariant unter der Transposition (12) oder was meinst du? |
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| 09.11.2009, 21:43 | Seren | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Und wie bringe ich jetzt alle G-symmetrischen Polynome unter einen Hut? Wähle ich eine willkürliche Untergruppe G und stelle dazu die Polynome zusammen, oder verlangt die Aufgabe sogar, dass G willkürlich sei und ich das für alle Untergruppen G zeige, also nur die elementarsymm. Polynome auch die einzigen G-symmetrischen sind? Sorry, aber ich stehe grade echt ein bisschen aufm Schlauch, wie ich mit der G-Symmetrie umgehe. Seren |
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| 09.11.2009, 21:52 | kiste | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ganz ehrlich: Ich verstehe dein Problem nicht. Natürlich kann man die Menge nicht aufschreiben oder was auch immer du damit machen willst, es gibt immerhin unendlich viele G-invariante Polynome. G ist klarerweise auch willkürlich. Nimm einfach beliebige Elemente die die Eigenschaft haben G-invariant zu sein. Du musst nicht wissen wie das Polynom dazu aussieht... |
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