G-symmetrische Polynome

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Seren Auf diesen Beitrag antworten »
G-symmetrische Polynome
Hallo allerseits,
Ich habe folgende Aufgabe auf meinem derzeitigen Algebra Zettel und weiß nichts damit anzufangen. Hier erstmal die Aufgabe:

Sei die Gruppe der Permutationen auf der Menge der Unbestimmten und Untergruppe. Wir sagen, eine Polynom ist G-symmetrisch, wenn für alle gilt.
Sei nun mit , , und der kleinste Körper, der und enthält.

Wir definieren:



Zeigen sie: ist ein Körper.


Ich weiß nicht, welche Elemente in enthalten sind, sodass ich die Körperaxiome darauf anwenden könnte und außerdem kann ich die G-Symmetrie da nicht einbringen.
Ich hoffe es findet sich jemand, der mir helfen könnte.

Seren
kiste Auf diesen Beitrag antworten »

Hallo,

die Aufgabe wurde künstlich schwerer gemacht als sie eigentlich ist.
Du kennst doch die Konstruktion von aus . Da werden gerade "formale Brüche" hinzugefügt.
Dies kann man für jeden Ring R machen, man geht dann über zum Quotientenkörper .
Dies hier ist im Prinzip ein Spezialfall davon.
Die G-symmetrie ist auch nicht einzubringen, du musst nur zeigen dass die Addition/Mult. mit Elementen aus K^G eben auch G-symmetrisch sind. Das folgt aber bereits daraus dass die G-symm. Polynome einen Ring bilden
Seren Auf diesen Beitrag antworten »

Hallo,

erstmal danke für die Antwort. Aber hier kommen weiter Fragen:
1.) Vorausgesetzt ich mache die Konstruktion ähnlich zu , wie zeig ich denn, dass meine komponentenweise Definition von Addition und Multiplikation G-symmetrisch ist. Bei Zahlen ist es ja klar, aber die Gruppe G vertauscht mir ja ( soweit ich das verstanden habe) die Indizes der .. und genau da ist der Knackpunkt: Wie zeige ich, dass sie unter der Wirkung von G invariant bleiben?
2. ) Wie zeige ich, dass die G-symmetrischen Polynome einen Ring bilden? Oder steckt das sogar schon in der Aufgabenstellung?

Seren
kiste Auf diesen Beitrag antworten »

1.) Die Invarianz des Polynoms gilt doch nach Definition.
Zum Beispiel ist: X_1+X_2+X_3 invariant unter S_3(Das ist ein sog. elementarsymm. Polynom)

2.)Sei ^g die Operation mit g dann ist

Also ist die Summe auch g-invariant. Die Gleichheit kann man natürlich noch ausschreiben.
Genauso zeigt man abgeschlossen unter der Mult.
Seren Auf diesen Beitrag antworten »

Der 2. Teil leuchtet mir ein, jedoch habe ich Probleme mit dem hier:
Zitat:
Original von kiste
1.) Die Invarianz des Polynoms gilt doch nach Definition.
Zum Beispiel ist: X_1+X_2+X_3 invariant unter S_3(Das ist ein sog. elementarsymm. Polynom)


Die Invarianz von elementarsymmetrischen Polynomen ist nach Definition klar. Es könnte doch aber trotzdem Polynome geben, die für ein festes G auch unter diesem G invariant bleiben. Wie bestimme ich diese, bzw. gibt es überhaupt solche?

Seren
kiste Auf diesen Beitrag antworten »

Klar gibt es solche:
X_1X_2 + X_3^3 ist invariant unter der Transposition (12)
oder was meinst du?
 
 
Seren Auf diesen Beitrag antworten »

Und wie bringe ich jetzt alle G-symmetrischen Polynome unter einen Hut? Wähle ich eine willkürliche Untergruppe G und stelle dazu die Polynome zusammen, oder verlangt die Aufgabe sogar, dass G willkürlich sei und ich das für alle Untergruppen G zeige, also nur die elementarsymm. Polynome auch die einzigen G-symmetrischen sind?

Sorry, aber ich stehe grade echt ein bisschen aufm Schlauch, wie ich mit der G-Symmetrie umgehe.

Seren
kiste Auf diesen Beitrag antworten »

Ganz ehrlich: Ich verstehe dein Problem nicht.
Natürlich kann man die Menge nicht aufschreiben oder was auch immer du damit machen willst, es gibt immerhin unendlich viele G-invariante Polynome.
G ist klarerweise auch willkürlich.

Nimm einfach beliebige Elemente die die Eigenschaft haben G-invariant zu sein. Du musst nicht wissen wie das Polynom dazu aussieht...
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