Ähnlichkeits DGL mit Anfangsbedingung

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Ähnlichkeits DGL mit Anfangsbedingung
Hallo liebe Forengemeinde,

trotz Weihnachstferien an der Uni muss ich mir zur Zeit mit DGL's herumplagen. Bei folgender DGL habe ich jedoch ein Problem eine Lösungsfunktion zu bekommen. Der Einfachheit steht x für x(t).



Mein erster Gedanke war, dass es sich hierbei um eine Ähnlichkeits DGL handelt, ich also die DGl so umbaue das dort x/t stehet und ich substituiere mit z=x/t.
Somit erhalte ich:



Nun habe ich eine DGL gewonnen, die ich mittels Trennung der Variablen lösen kann. Hierzu gilt, wenn ich noch x' substituiere:



Alles eingesetzt und integriert erhalte ich:



Mit C als Zusammenfassung der bei der Integration entstehenden Konstanten.
Mein problem ist jetzt mittels der Anfangsbedingung mein D zu bestimmen, bzw. meine Anfangsbedingugn einzuarbeten. Es soll gelten:



Normalerweise würde man ja nun einfach in x(t) die Anfangsbedingung einsetzen, allerdings erhalte ich dann 0=x_0.

Vielen dank für ere Hilfe ohne euch bin ich so manches mal ganz schön aufgeschmissen. Augenzwinkern
Grüße
Kopfrechner Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Ähnlichkeits DGL mit Anfangsbedingung
Hallo,

ich sehe als Problem an, dass die Dgl nur für sowie definiert ist. Die Anfangsbedingung mit t=0 passt nicht dazu.

Gruß, Kopfrechner
corvus Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Ähnlichkeits DGL mit Anfangsbedingung
>



wenn du substituierst: z=x/t
also x= z*t
und damit dann:
x ` = z + t* z '

dann erhältst du:














und was bekommst du , wenn du nun integrierst?

<
GoTo Auf diesen Beitrag antworten »

ok, meinen Rechenfehler habe ich schon mal gefunden.
Ich erhalte bei der Integration:



Wenn ich dass nun nach z auflöse:



Somit kann ich meine Differenz der beiden Konstanten C immer noch nicht bestimmen. Sobald ich mit t multipliziere und t=0 einsetze erhalte ich 0.
corvus Auf diesen Beitrag antworten »

°



erhalte bei der Integration:



____________________________________________


hm .. und was meinst du dazu:



also



und jetzt : z= ?
und dann : x= ?

smile


nebenbei:
"..die beiden Konstanten C1, C2 ... "
ergeben zusammen doch einfach nur wieder eine beliebige Konstante Wink
<
GoTo Auf diesen Beitrag antworten »

Erstmal eine Rückfrage zu der Integration.
zur linken Seite:
Ok im wesentlich ist das doch das, was ich auch hatte, nur halt eben niiht mit Betragsstirchen, denn es müsste doch gelten:



So wenn ich jetzt deine Gleichung zu Grunde lege erhalte ich aufgelöst nach z:



und wenn man jetzt z*t=x resubstituiert:


Und für t=0 wird x immer noch 0, bzw. die Gleichung ist nicht definiert für diese Anfangsbedingung.
 
 
corvus Auf diesen Beitrag antworten »

!
GoTo schreibt:
denn es müsste doch gelten:
geschockt

_________________________________________________________
nun:

das ist richtig: ->



und das ist falsch: ->



-----------------------------------------------------


resubstituiert:
smile



und zu deiner Schlussbemerkung:
"Und für t=0 wird x immer noch 0,
bzw. die Gleichung ist nicht definiert für diese Anfangsbedingung. "

schau mal die gegebene DGL an:
smile
was meinst?

nun:
deine Lösungen sind Hyperbelscharen ->



die Scheitelpunkte jeder dieser Hyperbel sind jeweils die 2 Punkte ( 0 ; 0 ) und ( 1/c ; 0 )
und was kannst du über die Tangentensteigungen in diesen Punkten vermuten?

ok?
GoTo Auf diesen Beitrag antworten »

Also wenn ich mir die DGL anschaue hätte ich da ja, bei Auflsöung des Bruchs sowas stehen:



Naja und beim Wert t=0 stünde dort 0=0, also wäre die Geichung schon definiert, aber die Anfangsbedingung wäre "Schwachsinn". Da ich mich für t=0 immer auf der t-Achse befinde, also zwangsweise in einem Scheitelpunkt, an dem dann auch x(t) gleich 0 sein muss.

Die Tangentensteigung in einem Scheitelpunkt (allgemein) ist Null.
Was mich nur bei einer Hyperbel ein wenig stutzig macht, da dort die Tangente ja quasi eine Senkrechte für x(t)-Achse darstellt.

Danke schonmal, dass du dir soviel Zeit nimmst. Augenzwinkern
corvus Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Ähnlichkeits DGL mit Anfangsbedingung
!

.......

Zitat:
Da ich mich für t=0 immer auf der t-Achse befinde

... falls du es noch nicht wissen solltest: t=0 ist die Gleichung der x-Achse



Zitat:
also zwangsweise in einem Scheitelpunkt, an dem dann auch x(t) gleich 0 sein muss.

die Scheitelpunkte sind bei t = 0 und bei t = 1/c
(war oben schon notiert!)



Zitat:
.. da dort die Tangente ja quasi eine Senkrechte für x(t)-Achse darstellt.
Die Tangentensteigung in einem Scheitelpunkt (allgemein) ist Null.

wie kommst du zu diesem Unsinn?
die Scheiteltangenten der Hyperbeln



sind senkrecht zur t-Achse ..


geschockt
GoTo Auf diesen Beitrag antworten »

Ich habe die Achsen aus versehen verdreht.
Das Koordinatensystem besteht bei der Funktion x(t) doch aus einer x(t)- und einer t-Achse. Dabei ist die t-Achse die Horizontale und die x(t)-Achse die Senkrechte. Ich hatte es einmal spiegelverkehrt angeordnet.
Wenn ich jetzt mir die Hyperbel betrachte, dann liegen die Scheitelpunkte auf der t-Achse. und die x(t) Koordinate beider ist 0.
Wenn ich dort eine Tangente an den Graph zeichne erhalte ich eine Parallele zur x(t)-Achse und somit eine Senkrechte zur t-Achse.

Mein Problem ist jetzt nur, wie ich dieses c mit der Anfangsbedingung bei t=0
--> x(t)=x_0 =a = const. bestimmen soll, denn bei t=0 bewege ich mich ausschließich auf der x(t)-Achse.
Wenn ich jetzt t=0 und x(0)=a einsetze erhalte ich a=0. Kann somit nur sagen, dass mein c quasi beliebig gewählt werden darf, wenn ich vorraussetze dass mein Anfangswert a=0 bei t=0 ist.
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