Wahrscheinlichkeit in einer zufälligen Folge

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Wahrscheinlichkeit in einer zufälligen Folge
Ich habe folgende Frage (Abstraktion eines Zufallsprozesses):
Gegeben sei ein Zufallsgenerator, der die Werte 0 und 1 zufällig aneinanderreiht (z.B. 11010111001101...) ; und er macht das so lange, bis in der Folge 3mal hintereinander eine 0 auftritt (z.B. ...101000 -> Ende). Er gibt mit einer Wahrscheinlichkeit von p=0,7 eine 1 aus und entsprechend mit der Wahrscheinlichkeit q=0,3 eine 0 aus.

Nun ist gefragt, wie lange solch eine 0-1-Folge im Durchschnitt sein wird; also nach wieviel 0en und 1en sie durchschnittlich aufhören wird (Sie hört auf, wenn dreimal hintereinander eine 0 auftritt).

Wie kann ich das mithilfe von Bernoulli-Ketten oder was auch immer tun?
Lord Pünktchen Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Wahrscheinlichkeit in einer zufälligen Folge
Schau dir mal die geometrische Verteilung und ihre Bedeutung an, das sollte helfen.
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Es gilt also: Die Wahrscheinlichkeit, dass man n Versuche benötigt, um die erste Null in der Folge zu erzielen, berechnet sich zu:

Und wenn man dann nach n Versuchen di ersten 3 Nullen hintereinander erhält,
was soll ich dann für einen Ansatz machen?
Royal Tomek Auf diesen Beitrag antworten »

Hallo,

ich bezweifle, dass du hier mit der geometrischen Verteilung irgendwie weiterkommst. Sieh das ganze als Markovkette mit 4 Zuständen.
A...zuletzt kein Nuller
B...zuletzt genau ein Nuller
C...zuletzt genau zwei Nuller
D...zuletzt genau drei Nuller

Die Zufallsvariable bezeichne die Anzahl der Schritte aus dem Zustand A in den Zustand D. Was du suchst, ist

Den kannst relativ leicht dir durch Zerlegung (wieder mal, gibt eh schon viele Bsp dazu hier) errechnen. Sei q die Wkt für eine 0 (in deinem Fall q=0.3). Dann gilt



Jetzt zerleg einfach wieder den letzten EW in zwei, danach noch einmal und du bist fertig (musst dann nur mehr nach E(X) auflösen).
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Ich habe Markovketten gerade kennengelernt.
Ich kenn das so, dass man eine Wkt-Verteilung zum Anfangszeitpunkt und eine Übergangsmatrix gegeben hat und daraus kann man alle späteren Wkt-Verteilungen errechnen.
Mach ich es beim Berechnen des Erwartungswertes auch so mit Matrizen?
Royal Tomek Auf diesen Beitrag antworten »

Nein, du musst einfach nur dort weiterrechnen, wo ich aufgehört habe.
 
 
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Was bedeutet eigentlich
und und und wie rechne ich damit?
Royal Tomek Auf diesen Beitrag antworten »

Du wirst doch wissen, was der Erwartungswert einer Zufallsvariablen ist? Den suchst du nämlich. Und Ausdrücke wie stehen für den elementaren bedingten Erwartungswert. Es gilt also
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Also rechne ich so:

Anschließend noch:

Und wenn E(X|D) = E(X) gilt, dann erhalte ich nach Umformung, die ich hier nicht nachzufragen brauche, den gesuchen Erwartungswert.

Habe ich alles richtig gemacht?
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Upps, P(X|D) ist doch gleich null, denn die Schritte von D nach D zu kommen ist doch 0.
Royal Tomek Auf diesen Beitrag antworten »

Ganz passt es noch nicht, brauchst das Bsp noch?
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