Wahrscheinlichkeit in einer zufälligen Folge |
| 28.01.2010, 10:36 | Linker | Auf diesen Beitrag antworten » |
| Wahrscheinlichkeit in einer zufälligen Folge Gegeben sei ein Zufallsgenerator, der die Werte 0 und 1 zufällig aneinanderreiht (z.B. 11010111001101...) ; und er macht das so lange, bis in der Folge 3mal hintereinander eine 0 auftritt (z.B. ...101000 -> Ende). Er gibt mit einer Wahrscheinlichkeit von p=0,7 eine 1 aus und entsprechend mit der Wahrscheinlichkeit q=0,3 eine 0 aus. Nun ist gefragt, wie lange solch eine 0-1-Folge im Durchschnitt sein wird; also nach wieviel 0en und 1en sie durchschnittlich aufhören wird (Sie hört auf, wenn dreimal hintereinander eine 0 auftritt). Wie kann ich das mithilfe von Bernoulli-Ketten oder was auch immer tun? |
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| 28.01.2010, 11:14 | Lord Pünktchen | Auf diesen Beitrag antworten » |
| RE: Wahrscheinlichkeit in einer zufälligen Folge Schau dir mal die geometrische Verteilung und ihre Bedeutung an, das sollte helfen. |
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| 28.01.2010, 11:24 | Linker | Auf diesen Beitrag antworten » |
Es gilt also: Die Wahrscheinlichkeit, dass man n Versuche benötigt, um die erste Null in der Folge zu erzielen, berechnet sich zu: Und wenn man dann nach n Versuchen di ersten 3 Nullen hintereinander erhält, was soll ich dann für einen Ansatz machen? |
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| 28.01.2010, 12:07 | Royal Tomek | Auf diesen Beitrag antworten » |
Hallo, ich bezweifle, dass du hier mit der geometrischen Verteilung irgendwie weiterkommst. Sieh das ganze als Markovkette mit 4 Zuständen. A...zuletzt kein Nuller B...zuletzt genau ein Nuller C...zuletzt genau zwei Nuller D...zuletzt genau drei Nuller Die Zufallsvariable bezeichne die Anzahl der Schritte aus dem Zustand A in den Zustand D. Was du suchst, ist Den kannst relativ leicht dir durch Zerlegung (wieder mal, gibt eh schon viele Bsp dazu hier) errechnen. Sei q die Wkt für eine 0 (in deinem Fall q=0.3). Dann gilt Jetzt zerleg einfach wieder den letzten EW in zwei, danach noch einmal und du bist fertig (musst dann nur mehr nach E(X) auflösen). |
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| 28.01.2010, 16:18 | Linker | Auf diesen Beitrag antworten » |
Ich habe Markovketten gerade kennengelernt. Ich kenn das so, dass man eine Wkt-Verteilung zum Anfangszeitpunkt und eine Übergangsmatrix gegeben hat und daraus kann man alle späteren Wkt-Verteilungen errechnen. Mach ich es beim Berechnen des Erwartungswertes auch so mit Matrizen? |
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| 28.01.2010, 17:58 | Royal Tomek | Auf diesen Beitrag antworten » |
Nein, du musst einfach nur dort weiterrechnen, wo ich aufgehört habe. |
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| 28.01.2010, 18:54 | Linker | Auf diesen Beitrag antworten » |
Was bedeutet eigentlich und und und wie rechne ich damit? |
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| 28.01.2010, 21:41 | Royal Tomek | Auf diesen Beitrag antworten » |
Du wirst doch wissen, was der Erwartungswert einer Zufallsvariablen ist? Den suchst du nämlich. Und Ausdrücke wie stehen für den elementaren bedingten Erwartungswert. Es gilt also |
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| 29.01.2010, 10:49 | Linker | Auf diesen Beitrag antworten » |
Also rechne ich so: Anschließend noch: Und wenn E(X|D) = E(X) gilt, dann erhalte ich nach Umformung, die ich hier nicht nachzufragen brauche, den gesuchen Erwartungswert. Habe ich alles richtig gemacht? |
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| 29.01.2010, 10:52 | Linker | Auf diesen Beitrag antworten » |
Upps, P(X|D) ist doch gleich null, denn die Schritte von D nach D zu kommen ist doch 0. |
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| 31.01.2010, 12:06 | Royal Tomek | Auf diesen Beitrag antworten » |
Ganz passt es noch nicht, brauchst das Bsp noch? |
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