Jordan-Nullmenge |
| 02.02.2010, 15:23 | kätzilein | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| Jordan-Nullmenge Folgendes soll ich zeigen: Wenn beschränkt ist und der Abschluss von nur endlich viele Häufungspunkte besitzt, dann ist eine Jordan-Nullmenge. Nun hab ich eine Definition gefunden, dass wenn die Inhaltsumme kompakter Intervalle, die überdecken insgesamt kleiner als ein Epsilon sind, dann ist eine Jordan-Nullmenge. Hab mir das recht handwerklich überlegt, dass ich um jeden der Häufingspunkte ein kompaktes Intervall mit dem Inhalt lege und dass die Summe also ist und damit immer kleiner als Epsilon! Geht das so bzw. wie kann ich begründen, dass es solche Intervalle mit dem besagten Inhalt gibt? Andere Vorschläge? Danke im Voraus!! |
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| 02.02.2010, 16:24 | WebFritzi | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
RE: Jordan-Nullmenge
Das ist im Reellen so. Wir sind hier aber im Mehrdimensionalen (IR^m). Daher solltest du "Intervalle" durch "Quader" ersetzen. |
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| 02.02.2010, 16:44 | kätzilein | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
In jeder Dimension eines Häufungspunktes (Koordinate hier mit a_k bezeichnet) schnapp ich mir ein Intervall , dessen Seitenlänge dann ja ist und ein Quader-Inhalt von ergibt. So hatte ich mir das gedacht, also schon als Quader... |
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| 02.02.2010, 17:33 | WebFritzi | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Haste aber nicht so geschrieben... Wie dem auch sei. Das Problem ist, dass deine Gesamtumgebung die gesamte Menge nicht überdeckt. Es ist nun wichtig, dass du dir die Eigenschaft von Häufungspunkten zunutze machst. |
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| 02.02.2010, 20:48 | kätzilein | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ich weiß: Ein Häufungspunkt a von M hatte die Eigenschaft, dass in jeder Umgebung von a mindestens ein Punkt aus M liegt... Wie kann ich mir das zu Nutze machen? |
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| 03.02.2010, 03:24 | WebFritzi | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Du hast viel mehr: In jeder Umgebung eines Häufungspunktes einer Menge S liegen unendlich viele Punkte aus S. |
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| 03.02.2010, 10:20 | kätzilein | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| Ratlos Irgendwie sollte man die Eigenschaft der Häufungspunkte in die Wahl der Überdeckung einfließen lassen, aber wie? Wie sollte meine Überdeckung, denn aussehen? Ich weiss nicht weiter... Denkanstöße erbeten =) |
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| 04.02.2010, 16:42 | kätzilein | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
| Neuer Anlauf zum Beweis Hallo nochmal! Ich bin davon überzeugt, dass diese Aufgabe nicht so schwer ist für Experten, sondern nur ich etwas nicht verstanden habe! Zu zeigen:
In der Vorlesung haben wir uns oft auf diesen Satz berufen:
Mein Ansatz
wäre nun, um jeden Häufungspunkt einen Quadervom Volumen zu legen. Man erhielte ! Und das ist ja nichts anderes als z.B. ein vorgegebens ... Überdecken meine Quader den die Menge? Wie zeige ich das?
Danke!! |
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| 07.02.2010, 02:27 | WebFritzi | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
RE: Neuer Anlauf zum Beweis
Im allgemeinen nicht. |
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| 08.02.2010, 01:44 | gonnabphd | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Überleg dir mal, wieviele Punkte es noch zu überdecken gibt, wenn du bereits alle HFP und diejenigen in deinen Quadern liegenden überdeckt hast. Ist es (eventuell
) möglich, dass es nur noch endlich viele sind? (M ist abgeschlossen und beschränkt, also kompakt! Man denke also an Heine-Borel) |
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| 08.02.2010, 12:28 | WebFritzi | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||
Ich weiß nicht, was du hier mit Heine-Borel willst. Es hilft einem jedenfalls nicht weiter. Dass außerhalb kätzileins Umgebung nur noch endlich viele Punkte liegen, liegt an der Tatsache, dass sie bereits alle Häufungspunkte überdeckt hat und meinetwegen noch Bolzano-Weierstraß. EDIT: Ich korrigiere mich. Man kann Heine-Borel sozusagen anstatt Bolzano-Weierstraß verwenden. |
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wäre nun, um jeden Häufungspunkt einen Quader
) möglich, dass es nur noch endlich viele sind? (M ist abgeschlossen und beschränkt, also kompakt! Man denke also an Heine-Borel)