Taylor-Entwicklung /Restgliedberechnung |
| 11.02.2010, 18:11 | TimTim | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
| Taylor-Entwicklung /Restgliedberechnung Ein Beispiel: Ich möchte Das Retglied für an der Stelle berechnen! und es dann nach oben im Intervall [1,3] abschätzen. Ich bilde also jetzt das Restglied anch folgender Formel: Hoffe das ist soweit korrekt... Ich setze jetzt die zweite Ableitung (12x^2) ein und erhalte: Ist das jetzt das Restglied in 'Lagrange Form'? Jetzt müsste ich ja 'abschätzen' aber wie geht das? Ich versteh es beim besten Willen nicht und die Klausur ist nächste woche ;-/! Hilfe! ... |
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| 11.02.2010, 19:44 | system-agent | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Sieht alles OK aus bis hierher. Ja, das ist die Lagrange-Form. Nun, da du das Intervall betrachtest, folgt also . Wo lebt ? [siehe Satz über das Restglied]. Meistens schätzt man das Zeugs betragsmässig ab, also bilde . Was ist also der "worst case", sprich der grösste Wert den annehmen könnte? |
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| 11.02.2010, 19:53 | TimTim | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Laut wiki 'lebt' das 'ksi' im Intervall zwischen x0 und x. d.h. jetzt also ich soll für ksi einen wert zwischen 1 und 3 einsetzen und schauen für welchen wert mein ergebnis am größten wird? |
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| 11.02.2010, 20:01 | system-agent | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
So in etwa. ist ein Produkt und es wird maximal, wenn und maximal werden. Also wie gross kann es werden? |
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| 11.02.2010, 20:04 | TimTim | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Da würde ich dann mal spontan sowohl für x als auch für ksi ne 3 einsetzen? so in etwa!? |
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| 11.02.2010, 20:12 | system-agent | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ja, das ist korrekt. Du musst nun noch wirklich begründen wieso du setzen darfst und die Notation
ist alles andere als Richtig, zb. --> Wo ist der Betrag hin? --> Was ist ? --> Wieso steht links eine Funktion, rechts eine einzelne Zahl? |
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| 11.02.2010, 20:18 | TimTim | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Formal so in Ordnung? Ich wähle , ? Und mal ne dumme Frage: Ich berechne ja übe die Taylorentwicklung eine polynomielle Funktion die sich an meine Funktion anschmiegt also sie approximiert. Das Restglied ist ja jetzt die Ungenauigkeit zwischen der neuen und der originalen Funktion. ...mit der 432 kann ich jetzt mal absolut garnichts in dem Kontext anfangen? |
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| 11.02.2010, 23:03 | system-agent | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Ja, so sieht das gleich viel besser aus. Auch wenn natürlich immernoch Unsinn ist. Zum Einen [hier ist es aber tatsächlich egal], hast du betrachtet und zum anderen, ist eine Funktion und nicht bloss eine Zahl. Du hast alles abgeschätzt, also schreibe zb. so: Es ist und mit dem Satz über die Lagrange-Restgliedform gibt es für alle ein so, dass . Schätze nun den maximalen Approximationsfehler der Taylorapproximation im gegebenen Intervall ab: da alles positiv ist. Sicher ist für auch . Falls also , gibt es ein wie oben. Damit gilt . Insgesamt folgt . Kannst du nun mit dem Ergebnis etwas anfangen? |
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| 11.02.2010, 23:15 | TimTim | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Hi, das mit den Betragsstrichen hatte ich einfach 1:1 von einer anderen Seite übernommen da ich es nicht besser wusste: Link Ich denke, das ich zumindest das Prinzip verinnerlicht hab, ob ich das richtig anwenden kann wird sich zeigen. Muss mich jetzt auch erstmal hinlegen sosnt verschlaf ich die nächste Vorlesung morgen. Ich werd morgen/übermorgen nochmal eine solche Aufgabe rechnen und den Weg dann hier reinposten, es wäre schön falls du meinen Rechenweg dort einmal überprüfen könntest. Deine Rechnung ist einleuchtet und ich kann auch alles nachvollziehen aber es ist halt imemr etwas anderes wenn man sowas selber macht deswegen will ich mich einfach noch nicht so weit aus dem Fenster lehnen und sagen, dass ichs jetzt 100% verstanden hab. Ich danke dir auf jedenfall für die tolle Hilfe, das hier hat mir mehr gebracht als 2std Vorlesung! |
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| 13.02.2010, 18:07 | TimTim | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
Hallo, da melde ich mich nochmal! Ich hab hier noch eine Altklausuraufgabe gefunden die der oberen sehr sehr ähnlich war und wollte nachfragen ob meine Antworten so richtig wären! Die Funktion ist wieder f(x)=x^4 Frage a: Geben Sie das Restglied in Lagrange-Form an. Frage b: Geben Sie eien Konstante C und ein a an, so dass gilt. Antwort a (nicht formal): Antwort b: Stimmt das so? |
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| 13.02.2010, 18:25 | TommyAngelo | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
RE: Taylor-Entwicklung /Restgliedberechnung
Müsste da nicht eine 12 statt der 24 stehen? |
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| 13.02.2010, 18:26 | TimTim | Auf diesen Beitrag antworten » | ||
kleiner Tippfehler innerhalb der Formel... (n+1)=3 nicht 2! ...kanns auch nichtmehr editieren ;-/ |
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