Variabler Mengenrabatt oder so |
| 09.03.2010, 02:32 | Lord7even | Auf diesen Beitrag antworten » |
| Variabler Mengenrabatt oder so Hallo Allerseits. Ich arbeite an einem Programm respektive einer Formel, mit der ich anhand einer Stückzahl X den Preis berechnen kann. Dabei soll ein Mengenrabatt berücksichtigt werden, der allerdings stufenlos sein sollte. z.B. Kostet 1 Stück 50.- bei zwei Stück gibt es schon einen geringen Mengenrabatt von 0.10 pro stück (total kosten 99.80) 100 stück kosten dann nur noch 3500.- etc. irgend sowas in dert Art. Meine Frage ist nun, wie kann ich das am besten realisieren? Das ist eine Art Kurvenberechnung nehme ich an? Meine Ideen: Diverse Versuche mit einem Dreisatz zum Ergebnis zu kommen sind gescheitert. Mit der Formel "jedes stück kostet +X mehr" konnte ich auch nicht viel anstellen. |
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| 09.03.2010, 02:54 | Airblader | Auf diesen Beitrag antworten » |
Ich bin nun wirklich nicht firm in der wirtschaftlichen Anwendung und deren Begriffe etc., aber: Meinst du das einfach so? Sei p_n der Preis für n Stücke, p_0 der Grundpreis für 1 Stück und r der Rabatt, der pro weiterem Stück gewährt wird. Bei n Stück wird vom Grundpreis also (n-1)-Mal der Rabatt abgezogen und das dann mit der Menge multipliziert. Mit oder und und erhälst du für dein Beispiel so z.B. Allerdings wäre es schön, wenn du ein bisschen mehr dazu sagst, wie genau du den Rabatt angeben willst etc. und ein vielleicht einen kleinen Tick weitergestricktes Beispiel gibst. Denn um ehrlich zu sein: Diese Art von Rabatt (Fixpreis statt Prozente) ist doch sehr ungewöhnlich. Zumal du in diesem Beispiel bei 501 Stück eine Nullbilanz hast und ab dann sogar Verlust machst, weil du dem Käufer noch Geld geben musst.
Eine Variante für einen prozentualen Rabatt ist aber kaum komplizierter. Hängt dann einfach davon ab, wie der Rabatt von der Stückzahl abhängen soll. Darum, wie gesagt, wären ein paar mehr Informationen schön. air |
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| 09.03.2010, 04:22 | Lord7even | Auf diesen Beitrag antworten » |
Das ganze ist etwas komplexer ;-) Der Rabatt soll sich natürlich auch anpassen. Der ist sozusagen nur beim Einkaufspreis fix. sprich der kann gar nicht unterboten werden. Um genau zu sein geht es hier um gwicht und preis. Ich gehe nun davon aus, dass der komplette Warenbestand einen verkaufswert von X hat. Als Beispiel hier: 1kg Sand für 50.- Eine Idee wäre noch, wenn ich mit Einheiten arbeite. Ich sage 1 Einheit (e) = 100g = 5.- Damit ist der Warenbestand 10 Einheiten gross. Wenn nun ein Kunde also dieses kg Sand sprich diese 10 Einheiten aufkauft zahlt er 50.- Wenn der Kunde aber nur 100g (1e) kauft, sollte das aber mehr als nur 5.- kosten. Man könnte also sagen, je weniger Sand der Kunde kauft, desdo teurer ist der g-Preis Ich möchte dann in mein Programm eingeben können, dass ich Sand im Wert von 30.- kaufen möchte. mit hilfe irgend einer (sicherlich) üblen formel soll mir das Programm damit ausrechnen, wiviel g Sand ich für diese 30.- bekomme. Zur erinnerung. 30.- Das ganze wäre mit Stufen ziemlich einfach zu realisieren. "Wenn n < X ist p = 5.- etc Ich hoffe das hilft etwas weiter? |
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| 09.03.2010, 11:37 | Airblader | Auf diesen Beitrag antworten » |
Mir fehlt allerdings immer noch die Information, wie genau sich der Rabatt nun bezüglich der Stückzahl verhalten soll (?) Wenn N den Bestand an Einheiten angibt: Im Grunde hast du ja sowas Und brauchst nun dieses r(n,N), das z.B. so aussehen kann: Wenn man also mit n=N den gesamten Besand kauft, ist . Je weniger man kauft, desto größer wird r(n, N). Im Extremfall kauft man nur eine Einheit und es kostet . Dabei ist r_0 eben eine geeignete Größe, um wieviel es teurer wird, je weniger man kauft. air |
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| 10.03.2010, 02:59 | Lord7even | Auf diesen Beitrag antworten » |
Ich habe es nun hinbekommen. Der Rabatt wird eigentlich gar nicht berechnet, der ist ja eben immer anders. Da ich eine doch krasse teurung (algorithmus oder wie man das nennt) haben wollte, habe ich die oben genannte formal angewannt: die logische "hacken" an der sache ist, dass das Produkt nicht teurer wird, wenn man mehr davon kauft, sondern es soll ja günstiger werden. Dazu habe ich mir ein kleines modell gebaut, indem man 4 werte einträgt: 1. wiviel gramm Sand total im lager sind 2. wiviel 1g sand kostet, wenn man das lager leerkauft 3.wiviel die kleinste mögliche menge sand kostet, die man kaufen kann 4.wiviel 1g sand kostet, wenn man diese kleinst mögliche menge kaufen möchte zur erläuterung: kauft der kunde die kleinste "packung" will ich auf einen geraden betrag rechnen können. also nicht 100g für beispielsweise 4.78 sondern für 5.- beispielsweise 102g. da man aber nicht mehr kaufen kann, als im lager ist, wird beim wert 1 eben die gesammte menge und nicht die kosten, der gesammten menge angegeben. dies dient rein zur einfacheren bedienung des programms. was passiert nun mit diesen 4 werten: - anhand des kleinst möglichen betrages (wert 3) und der totalen menge (wert 1) wird berechnet, wiviele pakete verkauft werden können. - davon wird dann 1 packet abgezogen damit ich weiss, wiviele packete noch übrig bleiben, wenn jemand 1 stück kauft, ziemlich logisch ;-) - diese übrig bleibenden stücke werden nun sozusagen bezahlt, damit die formel funktioniert. n ist hierbei die stücke die übrig bleiben. das ganze ergibt eine zahl X - zahl X wird nun weiter verarbeitet mit den beiden grammpreisen (wert 2) und (wert 4) was eine komische zahl Y ergibt. diese zahl Y brauche ich nun, um die grenze des rabattes festlegen zu können. der ganze rechenprozess wiederholt sich nun wobei diesmal nicht mit einer festen packungszahl 1 gerechnet wird sondern mit dem was man dann halt eingibt. dadurch ändert sich die zahl X. zahl Y wird dabei aber NICHT neu ausgerechnet sondern mit der neuen zahl X verrechnet. (Y entsteht nur dann wenn ich X anhand einer einzigen packung ausrechne) das letztentliche ergebnis ist nun folgendes: - ich setzte die 4 werte (gramm und preise) und erhalte dadurch Y - ich tippe ein, für wiviel geld der kunde sand kaufen möchte - das programm liefert die menge in gramm, die der kunde erhält. danach kann natürlich noch der nun effektive grammpreis errechnet werden etc. das ganze funktioniert tatsächlich, man glaubt es kaum. ich bin leider ein totaler anfänger was formeln angeht, daher kann ich leider nicht wirklich viel mehr dazu sagen, geschweige denn eine einzige formel mit n und p etc. aufbauen. beim programmieren ist das auch etwas einfacher da ich beliebig viele zwischenschritte machen kann etc. |
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