Stetigkeit - Umgebung

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Claudi Auf diesen Beitrag antworten »
Stetigkeit - Umgebung
Sei eine Abbildung zwischen den Mengen X und Y. Sei . f heißt stetig in wenn für jede Umgebung V von eine offene Umgebung U von existiert mit

Nun ist zu zeigen: f ist stetig in genau dann wenn gilt Für jede gegen konvergente Folge konvergiert gegen

Wenn ich nun die Rückrichtugn zeigen will, muss ich doch eine Umgebung von wählen, deren Urbild eine Umgebung von bildet oder nicht?

Aber da ist dann doch nicht viel zu zeigen. Als Umgebung von wähle ich einfach die Umgebung die die Folgenglieder enthält. Daraus folgt aber doch sofort, das eine Umgebung U von existiert, die die gewünschte Eigenschaft hat. nämlich enthält diese Umgebung all die Folgenglieder
Damit wär diese Umgebung U gefunden.

Reicht das so?

PS: Konvergenz ist so definiert: : Für alle Umgebungen U von existert ein so dass für alle gilt:

Außerdem soll es ohne gemacht werden
Mathespezialschüler Auf diesen Beitrag antworten »

In der Stetigkeitsdefinition sollte man lieber schreiben!
Du musst, um die Rückrichtung zu zeigen, nicht eine Umgebung von wählen. Du musst zu jeder beliebigen Umgebung von eine Umgebung von angeben, sodass gilt (s. Definition!).
Du solltest das hier nicht direkt machen, sondern über einen Widerspruchsbeweis (bzw. du solltest die Kontraposition zeigen)!

Gruß MSS
Claudi Auf diesen Beitrag antworten »

und wie ist der Ansatz für nen Widerspruchsbeweis?
Abakus Auf diesen Beitrag antworten »

Siehe hier: Kontraposition

Du brauchst also nur die Behauptung negieren.

Grüße Abakus smile
Claudi Auf diesen Beitrag antworten »

Also ich nehme an, das gilt:

Umgebung V von , so das Umgebungen U von gilt: , was wiederum heißt ist

Ich nehme nun U als eine beliebige Umgebung von . Ab einem gewissen Index sind auch alle Folgenglieder sowie selbst in U.

Aber ich weiß nun irgendwie nicht, wie ich den Widerspruch herleiten soll.

edit (Abakus): eine } durch ] ersetzt
Abakus Auf diesen Beitrag antworten »

Wenn du die Rückrichtung zeigen willst (also Beh. ist die Folgenstetigkeit), hast du die Kontraposition nicht korrekt gebildet.

Grüße Abakus smile
 
 
klarsoweit Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Claudi
Umgebung V von , so das Umgebungen U von gilt: , was wiederum heißt ist

Nicht ganz: bedeutet, daß es ein gibt mit .

Das Vorgehen bei dem Widerspruchsbeweis geht prinzipiell so:
Wir nehmen an, daß es eine Umgebung V von f(x_0) gibt, so daß für alle Umgebungen U von x_0 gilt:

Zu jedem n aus N wählen wir . Dabei ist . Wegen gibt es ein x_n aus U_n mit . Den Rest solltest du jetzt eigentlich können.

Anmerkung: bei dem Beweis wird benutzt, daß X und Y metrische Räume sind. Ich weiß nicht, ob das implizit aus dem Zusammenhang der Aufgabenstellung hervorgeht. Falls nicht, gibt es ein ernsthaftes Problem.
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