Verschoben! Mathestudium was für beruf

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Sisi xD Auf diesen Beitrag antworten »
Mathestudium was für beruf
Meine Frage:

Hallo,

Ich möchte gerne Mathestudiren in der richtung Algebra.
Meine Frage ist ob man einen bestimmten Nebenfach braucht und welchen beruf man später damit machen kann???



Meine Ideen:
Ich weiß zu zeit das man für ein mathestudium kein NC braucht und das man min. 10 semester studieren muss....
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Mindestens 10 Semester? Das ist ja wohl eine Lüge. Der Bachelor-Gang dauert lediglich 6 Semester. Allerdings empfiehlt sich ein Master (weitere 4 Semester) und dann, ja dann sind es 10 Semester. Augenzwinkern
Dass es keinen NC gibt stimmt, aber den braucht dieser vergleichsweise spärlich besuchte Studiengang auch nicht. Im Mathematikstudium wird im ersten Semester schon stark ausgesiebt (siehe unten).

Wann man sich auf etwas spezialisieren kann hängt schwer von der Universität ab. Bei mir z.B. kann ich erst ab dem 3. Semester überhaupt etwas wählen, aber nur sehr grob. Richtige Wahlmöglichkeiten gibt es ab dem 4. Semester. Aber wie gesagt: Hängt von der Universität ab!

Ein Nebenfach brauchst du in der Regel, ja. Du kannst hier aber viel wählen. Auch das hängt von der Universität ab, so mache ich z.B. Technische Kybernetik, was es längst nicht überall gibt (zumindest soweit ich das weiß). Aber Klassiker sind sowas wie Informatik oder Physik.

Berufschancen gibt es für Mathematiker (sofern nicht Lehramt) sehr viele. Von der Forschung bisin zu jeglicher Art von Unternehmen sind diese überall gefragt, aber nicht, weil sie tolle Dinge in unendlichdimensionalen Vektorräumen können, sondern weil sie gelernt haben, Probleme effizient zu durchschauen, abstrahieren und letztlich zu lösen (d.h. man sucht sie für die Fähigkeiten, nicht das Wissen). (Eine Ausnahme ist natürlich, wenn du in die mathematische Forschung gehen würdest)

Viel wichtiger aber: Ist ein Mathematikstudium für dich geeignet? Was erwartest du vom Studium, was denkst du, worum es gehen wird etc.? Leider studieren viele Menschen erstmal recht "blind" Mathematik (speziell Lehrämtler* machen das gerne), weil sie sich nicht informiert haben, dass ein Mathematikstudium grundlegend anders ist als Mathematik als Schulfach.

air
*) Laut aktuellen Zahlen ist es auch nicht besonders schlau, jetzt ein Lehramtsstudium als Mathematiker anzufangen; die Chancen für einen Job nach Regelstudienzeit (d.h. 2016 - 2018) sind da momentan sehr schlecht
 
 
JL Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Airblader

*) Laut aktuellen Zahlen ist es auch nicht besonders schlau, jetzt ein Lehramtsstudium als Mathematiker anzufangen; die Chancen für einen Job nach Regelstudienzeit (d.h. 2016 - 2018) sind da momentan sehr schlecht


wirklich??
ich habe gehört, dass in den jahren 2015-18 sehr viele lehrer in pension gehen werden, und dass besonders in den fächern mathematik, physik und chemie dringend "nachschub" erforderlich ist=)

ich spreche jetzt aber von Österreich...also vll ist es in deutschland anders?!
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Also dass man als Mathe Lehrer in den nächsten Jahren Probleme bekommt, halte ich auch für ein schlechtes Gerücht...
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
Original von Iorek
Also dass man als Mathe Lehrer in den nächsten Jahren Probleme bekommt, halte ich auch für ein schlechtes Gerücht...


Ich gebe nur die aktuellen Prognosen wieder. Bei Bedarf frage ich gerne meinen Professor nochmal genau, wie der Titel war. Ich hielt das anfangs auch für unmöglich, es gibt aber gute Gründe:

Die Schülerzahlen an Gymnasien sollen sinken. Der riesige Bedarf an Mathelehrern (übrigens auch ein paar andere Fächer), der momentan besteht, wird jetzt gnadenlos mit allem belegt, was kommt - egal ob man sein Studium mit einer 4.0 abgeschlossen hat. Da diese dauerhaft eingestellt werden, wird für 2016-2018 derzeit erwartet, dass mehr als genügend Lehrer vorhanden sind und man höchstens dann eine Chance hat, wenn man einen sehr guten Abschluss hinlegt.

Zitat meines Professors aus der Vorlesung (sinngemäß): "Wenn Sie in Ihrem Inneren fühlen, dass sie ein gutes Studium ablegen und ein guter Lehrer werden - dann bleiben Sie dabei, wir brauchen Sie. Aber wenn Sie Mathematik eher zweitrangig gewählt haben, sollten Sie sich Gedanken machen, ob es sinnvoll ist.".

Auch meinte er: Unser jetziger Jahrgang schlittert bei Einhaltung der Regelstudienzeit grad noch dran vorbei. Der kommende Jahrgang landet dagegen dann mitten drin.

Edit #2: Habe es eben selbst gefunden. Erstmal die "Entwarnung": Der Bericht gilt erstmal nur für Baden-Württemberg. Inwiefern das übertragbar ist (ob überhaupt) weiß ich nicht. Den Bericht findet ihr hier. Speziell Seite 3, Kapitel "Gymnasien" ist wichtig:

Zitat:
Im Lehramt an Gymnasien werden die Einstellungs-zahlen in den Jahren 2016ff aufgrund sinkender Schü-lerzahlen und eines sinkenden Ersatzbedarfs voraus-sichtlich deutlich niedriger liegen als heute. Die aktuell immer noch sehr hohen Studienanfängerzahlen müssen daher erneut als deutlich zu hoch bewertet werden. Insofern werden die künftigen Einstellungs-chancen für heutige Studienanfänger/-innen weniger gut sein als heute. Besonders überbelegt sind derzeit die Fächer Ethik, Deutsch, Geschichte, Englisch, Französisch, Spanisch und Mathematik.


air
Reni Auf diesen Beitrag antworten »

Was für Berufe man als Mathematiker ergreifen kann hängt auch von Nebenfach/Spezialisierung ab, generell aber kannst du bei jeder Naturwissenschaft in der Forschung arbeiten. Dann gäbe es noch die Möglichkeit im Finanzmarkt zu arbeiten.
Nach Spiegel Angaben sind ca. 50% aller Fondmanager Physiker, Mathematiker oder ähnliches. Ich denke das werden neben der Lehre wohl die wichtigsten Bereiche sein.
camkapi1 Auf diesen Beitrag antworten »

verwirrt
kann man einzelnde Bereich studiren wie z.B Algbra oder nicht ich weiß das nämlich nicht und wollte mal fragen. Und wenn ja welchen Nebenfach soll man für diesen Bereich nehmen. Freude
lgrizu Auf diesen Beitrag antworten »

das nebenfach ist für viele bereiche irrelevant (kannst mit nebenfach VWL genauso bei VW oder airbus oder in rechenzentren anfangen wie mit nebenfach informatik).
solltest du jedoch bei einer versicherung anfangen wollen ist VWL sicherlich von vorteil, in der softwareentwicklung informatik.

nur Algebra studieren funzt nicht, im Grundstudium benötigst du Algebra, Numerik, Analysis, Stochastik und ein wenig Funktionentheorie.
im Hauptstudium kannst du dich dann spezialisieren, da gibt es verschiedenste vorlesungen in den bereichen angewandte mathematik und reine mathematik, aufgrund des umfanges wird es auch hier schwer, nur Algebra und verwandte themen (algebraische geometrie, zahlentheorie und verschiedenste vertiefungsvorlesungen in algebra) zu hören, ist aber möglich.
man setzt hier auch einen schwerpunkt, spezialisiert sich also auf einen bereich.

meine infos sind noch studiengang diplom, aber im bacherlorstudiengang besucht man so ziemlich die gleichen vorlesungen wie im grundstudium diplom, und auch die spezialisierung ist ähnlich.
camkapi1 Auf diesen Beitrag antworten »

Hallo,

ich wollte fragen wenn man Mathe studirt hat und dann arbeiten geht z.B in einer Fabrik..in was für einer Fabrik kann man denn Arbeiten?
Und was macht man dort (ausfürlich)
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Tut mir leid, aber ich verstehe die Frage nicht.
Wieso willst du unbedingt in eine Fabrik, wenn du keine Ahnung hast, was du dort tun willst verwirrt

Aufgrund all deiner Fragen hier mal was ganz Wichtiges: Es ist toll, dass Mathematiker gute Job-Aussichten haben. Aber wenn du es nur studierst, um einen gut bezahlten Job zu bekommen, wirst du untergehen. Man muss dieses Fach einfach auch mögen, um es zu schaffen.

air
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

camkapi1 hat jetzt schon mehrmals sehr seltsame Fragen nach einem Mathestudium gestellt.

Ich habe langsam das Gefühl, er/sie soll ein Referat oder einen Bericht schreiben und wir sollen das Material liefern... verwirrt

Weiterhin glaube ich nicht, dass camkapi1 wirklich Mathematik studieren will, sondern eher noch sehr weit von einem Studium entfernt ist....
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Danke. Dann sind wir ja schon zu dritt dieser Meinung.

air
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Wer denn noch? Du zählst doch sicher nicht doppelt? Augenzwinkern
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Ne aber da ist nochmal ein bekannter User hier, der das auch denkt. Habe mit ihm in ICQ schon drüber gesprochen. Big Laugh

air
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Alles klar. Freude

Also, camkapi1, lege deine Karten auf den Tisch, warum du diese Informationen brauchst.
Wir sind ja nicht abgeneigt, zu helfen, aber du solltest deine Gründe nennen.

smile
ObiWanKenobi Auf diesen Beitrag antworten »

Manchmal fahre ich mit dem Taxi zum Bahnhof. Ich verlange dann immer ausdrücklich nach dem Diplommathematiker als Fahrer, weil man sich mit dem so nett unterhalten kann...
liz20 Auf diesen Beitrag antworten »

Hi ich wollte jetzt nicht extra einen neuen Thread eröffnen deswegen poste ich das mal hier rein.

ALso

ich bin zwar erst in der 11 Klasse, aber möchte nach dem Abi gerne Mathematik bzw. Wirtschaftsmathematik studieren.

Ich weiss schon das die Hauptarbeitgeber Banken,Versicherungen,IT-Branche und Unternehmensberatungen sind.

Vielleicht habt ihr ja noch ein paar mehr Beispiele??

Aber was mich viel mehr interessiert ist, was machen eigentlich Mathematiker?? Ich kann mir halt irgendwie nicht so recht vorstellen, was dann die Aufgabe bei z.B. einer Bank ist.

Mir ist schon klar, das man das nicht so verallgemeinern kann, aber vielleicht gibts hier ja einige die Mathematik oder Wirtschaftsmathemathematik studieren und schon ein Praktikum irgendwo gemacht haben und dann mal kurz beschreiben könnten was ihre Aufgaben so waren.

Hoffe auf hilfreiche Antworten!
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Ganz wichtig:

Mathematiker machen meist nicht wirklich Mathematik, jedenfalls keine anspruchsvolle Mathematik. Natürlich brauchst du in einem Versicherungsunternehmen kein Wissen über unendlichdimensionale Vektorräume und Körperhomomorphismen etc.

Wichtig ist aber, dass Mathematiker im Studium vor allem lernen, wie sie mit Problemen umgehen müssen: Das Problem ordentlich formulieren, abstrahieren, auf den Kern bringen und zum Schluss vor allem zielorientiert lösen. Das sind sehr wichtige Fähigkeiten, die man im Laufe des Studiums zwangsweise erlernt.

air
devil13 Auf diesen Beitrag antworten »

Darf ich das dann so verstehen, dass man Mathematik nur studieren sollte, wenn man wirklich pure Lust dazu hat und die auch daran nicht verliert? Denn dann wenn es darum geht zu Studieren um dickes Geld zu verdienen, sollte man dann z.B. Dual Elektrotechnik und Betriebswirtschaft studieren? Da hat man ja dann auch als Nebenfach größtenteils nur Mathematische Fächer und daran kann der Arbeitgeber ja dann auch sehen, dass man so an Probleme geht, wie es air beschrieben hat. Wie seht ihr das? bzw. auch air?
Reni Auf diesen Beitrag antworten »

Abgesehen davon das ich jeden dems nur ums Geld geht generell für ein Studium ungeeignet halte, denke ich auch das dafür in der Tat besser geeignete Fächer gibt als Mathematik. Ob das jetzt unbedingt Betriebswirtschaft ist weiß ich nicht, weil das meines Wissens nach etwas überlaufen ist, aber prinzipiell wird das schon in die richtige Richtung gehn.
devil13 Auf diesen Beitrag antworten »

Bei mir ist es so, dass ich es hasse in der Schule, das immer nur Themen grob angeschnitten werden. Das macht mir keinen großen Spaß. Ich will mir mein größtes Interessenfeld zurechtlegen und mich endlich mal in etwas vertiefen in den nächsten Jahren. Nebenbei muss ich darauf auch achten, was sich am besten eignet, dass man auch gut verdient nach dem Studium. Denn ohne Moos nichts Los.
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Natürlich ist ein Studium wichtig, bei dem man auch Aussichten für den späteren Beurf hat, keine Frage. Wer aber nur studiert, um Knete zu machen, hat eine riesige Chance, unterzugehen. Unabhängig vom Fach.
Außerdem wirst du an einem Beruf psychisch kaputtgehen, der dir keinen Spaß bereiten kann.

Dass im Mathematikstudium die Mathematik nur angeschnitten wird brauchst du wirklich nicht befürchten. In anderen Studiengängen wird sie i.d.R. nicht 'angeschnitten', aber völlig anders gelehrt.
Das kann man einem Schüler, glaube ich, jetzt nur sehr schwer erklären. Im Mathematikstudium kommt eben das große "Warum ist etwas so", während in den technischen Fächern das Augenmerk primär auf der Anwendung liegt. Beweise etc. fallen da eher unter den Tisch, du musst halt damit rechnen können. Nichts desto trotz ist auch das viel anspruchsvoller als Schulmathematik.

air
Iorek Auf diesen Beitrag antworten »

Vllt. als Beispiel für eine "anspruchsvolle" Übungsaufgabe aus einem Studiengang, der sich primär auf die Anwendung stützt (glaub kommt aus dem Bereich des Maschinenbau, ob das anspruchsvoll ist, muss natürlich jeder selber entscheiden).

Aus 3 Brettern von der Breite soll eine Rinne hergestellt werden, deren Querschnitt ein gleichschenkliges Trapez ist.
Welchen Winkel schließen die Schenkel des Trapez mit der Grundlinie ein, wenn der Querschnitt ein Maximum annehmen soll?

Man kommt für diese Aufgabe mit den Mitteln der Schulmathematik durchaus auf die richtige Lösung (Trigonometrie und Kurvendiskussion reicht), allerdings ist das Aufstellen des richtigen Ansatzes nicht direkt ersichtlich, wie man es in der Schule vllt. von ähnlichen Extremwertproblemen gewöhnt ist.
ObiWanKenobi Auf diesen Beitrag antworten »

Mathematik in "Reinkultur" ist schon echt was für hartgesottene. In der Informatik spielt Mathematik eine große Rolle und ich habe es geliebt, aber eben nur so lange, wie es einen einigermaßen greifbaren Bezug zur Anwendung hat. Mein Mathe Prof pflegte su sagen: Der Mathematiker betreibt die Mathematik um ihrer selbst willen. Wofür man das gebrauchen kann, darum sollen sich die Physiker und andere "Hilfswissenschaftler" kümmern, denn das tangiert den Mathematiker nicht.

Mir persönlich wäre das viel zu abgefahren, aber wer's mag, für den ist das der Himmel.

Wenn du allerdings Kohle machen willst und bereit bist deine Seele dem Teufel zu verkaufen, empfehle ich Jura. Ich habe noch NIEMALS einen armen Juristen getroffen. Allerdings habe ich auch noch nie einen Juristen getroffen, mit dem ich freiwillig mehr Zeit verbringen würde, als unbedingt erforderlich...

Nicht umsonst gibt es diesen Spruch:
Was sind 10.000 Anwälte auf dem Meeresgrund? ... ... ... Ein guter Anfang!
devil13 Auf diesen Beitrag antworten »

@obi: Jura ist von der Knete her wirklich reizvoll, wenn ich nur dahinter her wäre, dann würd ich auch dies in mein Blickfeld aufnehmen. Da ich aber sehr viel mit Elektronik schon zutun hab und ich mich sehr für Finanzen von Firmen und sowas interessiere. Denke ich, dass Elektrotechnik und Betriebswirtschaft sehr gut für mich geeignet sind.

@Iorek: Ich glaube für meine Bildungsstand wirst du kein Beispiel finden, welches für mich geeignet ist. Man kann sagen, ich hab gerade mal im letzten Jahr das buchstabieren von Trigonometrie gelernt Hammer Nach dem Sommer ist es aber geeignet für mich, dann beginnen wir mit Kurvendiskussionen.

@air: Wenn man keinen Spaß an seinem Beruf später hat, dann hat man auch das falsche studiert (wenn der Beruf davon abhängig ist), denke ich. Ich stimme dir zu, dass die Psyche eines Menschen dadurch einen Knacks bekommen kann, aber das gilt eher für die, die das große Geld scheffeln wollen.
camkapi1 Auf diesen Beitrag antworten »

Also ich bin erst in der 8. klasse und schreib einen Aufsatz ich liebe Mathe ( ist mein Lieblingsfach) und wollte eben mehr wissen smile das wars .....
sulo Auf diesen Beitrag antworten »

Das ist schön, dass du Mathe magst. Aber mit deiner Studienwahl musst du dir ja jetzt noch keinen Stress machen. Augenzwinkern

Hättest du gleich mal geschrieben, wofür du die Information brauchst, hätten wir dir gezielter helfen können.
Vielleicht steht aber jetzt schon in den Thread einiges, was dir weiter hilft, sonst frage halt noch mal konkret. Jetzt, wo der Hintergrund für deine Fragerei klar ist, kann man dir auch besser antworten.

smile
devil13 Auf diesen Beitrag antworten »

Da hat Sulo recht. Und das was in der Sekundarstufe I gemacht wird hat mit Mathematik noch recht wenig zutun Augenzwinkern während des Abi's wird sich deine Einstellung bestimmt ändern, wenn du da in den LK gehst.
Evelyn89 Auf diesen Beitrag antworten »

man hat bis jetzt oft erwähnt in welchen branchen mathematiker arbeiten, also versicherungen, banken etc, aber wie der arbeitsalltag eines mathematikers aussieht? dazu hab ich nirgendwo informationen finden können. kann mir da vielleicht einer helfen oder gar selber was zu sagen?

mich interessiert vor allem was sie machen, wenn sie bei unternehmen arbeiten, die keine banken/versicherungen sind.

was für mögliche berufe gibt es, wenn man gerne weiterhin mit höherer mathematik zu tun haben will?

hab da mal was von telekom und deutsche bahn gelesen. da soll (diskrete) optimierung angewandt werden... wie läuft das genau ab?

wäre auch froh, wenn mir jmd einen link schickt, wo man was über den arbeitsalltag eines mathematiker erfährt. danke!
Airblader Auf diesen Beitrag antworten »

Wie der Arbeitsalltag aussieht hängt schon schwer davon ab, wo man denn nun arbeitet. Und Banken bzw. Versicherung willst du ja ausschließen.

Also ich habe einen Vortrag eines Diplom-Mathematikers gehört, der nun bei BOSCH arbeitet, d.h. in der Entwicklung. Soweit ich mich entsinnen kann habe ich dazu irgendwo schonmal einen längeren Text geschrieben.

In aller Kürze arbeitet er v.a. in Teams und hat recht viele Meetings und Präsentationen. Wie gesagt, ich habe irgendwo im Board schonmal ausführlicher darüber geschrieben.

air
Dunkit Auf diesen Beitrag antworten »

Zitat:
hab da mal was von telekom und deutsche bahn gelesen. da soll (diskrete) optimierung angewandt werden... wie läuft das genau ab?


Einer unserer Informatik Lehrstühle arbeitet seit längerer Zeit sehr intensiv mit der KVB (=Kölner Verkehrsbetriebe AG) im Bereich der Fahrplanoptimierung zusammen. Dort geht es zum Beispiel darum, dass an Haltestellen keine "Staus" durch zu dicht hintereinander fahrende Linien entstehen (hier in Köln fahren alle Straßenbahnen auf derselben "Ebene"). Das zu lösen ist sicherlich eine Anwendung von diskreter Mathematik. Der Lehrstuhl hat dazu (und um dieses Problem herum) ein ganzes Software-Paket entwickelt, womit auch Störungen und entsprechende Gegenmaßnahmen simuliert werden können. (Wenn einzelne Interesse haben kann ich gerne einige Folien dazu zur Verfügung stellen, einfach PN an mich). Arbeiten dazu werden im Rahmen von Diplomarbeiten oder von Doktoranden angefertigt. Das Ergebnis darf der Betrieb dann (sicherlich gegen ein saftiges Endgelt) nutzen.

Dass bei der DB erfolgreich Mathematiker engagiert werden, halte ich allerdings für ein Gerücht Augenzwinkern
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