Sprünge in Messreihen detektieren

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Pegasus321 Auf diesen Beitrag antworten »
Sprünge in Messreihen detektieren
Meine Frage:
Hallo zusammen

Ich hoffe ich bin in diesem Forum richtig mit meiner Frage.
zum Problem...
Ich habe Messreihen von max. 24 identischen Messgeräten, die im 3 min Takt Teile vermessen.
Aus bisher ungeklärter Ursache springen die Messwerte eines Messgerätes zu einem Zeitpunkt auf ein anderes Niveau. Auf diesem Niveau werden alle weiteren Teile gemessen.
Ich möchte jetzt möglichst genau das erste Teil detektieren welches auf das andere Niveau gesprungen ist.
Klingt einfach aber schaut euch die Messwerte an.
Die Streubreite aller Messwerte macht eine genaues Bestimmen eines Sprungs nicht gerade einfach.

Meine Ideen:
Versucht habe ich schon über eine Median oder Mittelwertsbildung über kürzere Zeiträume den Anstieg zu bestimmen.
Aber wenn zu wenige Teile in dem Zeitraum liegen schwankt der Median / Mittelwert zu stark.

Derzeit prüfe ich alle Messwerte, indem ich mir die Diagramme für jede Station ansehe und anhand der Verläufe entscheide IO oder NIO.
(2 x 24 Stationen x 4 Prüfungen :-(

Danke

PS.: der Anhang ist eine Excel Datei
Zellerli Auf diesen Beitrag antworten »

Weißt du um wieviel die Station springt? Dann hast du gute Chancen. Ansonsten wird es schwieriger.

Dann wäre eine Idee, den Mittelwert (wieso juckt dich hier der Median?) "von links" zu bilden bis zum Messwert Nummer . Und dann von n bis zum Ende.
Die Differenz der Mittelwerte soll dann betragen und entsprechend ist zu wählen.

Aber auch dabei hast du Schwankungen. Du wirst nie den ersten Wert mit 100%iger Sicherheit ausmachen können. Es wird dir auch nicht mit ausreichender Sicherheit gelingen bei dieser Streubreite. Denn in deinem Diagramm ist ein großer Wert des "neuen" Bereichs kaum zu Unterscheiden von einem kleinen des "alten" Bereichs.

Ein pragmatischer Weg ist:
Du machst in etwa den Bereich des Übergangs aus. Bis auf Messungen genau.
Dann errechnest du den Mittelwert vom Anfang bis zu und anschließend von bis zum Ende.
Und jetzt muss du schauen, wieviele Werte vom Rand des Bereichs noch in ein gewisses Intervall zu den jeweiligen Mittelwerten passen. (wenn es nur wenige sind: Einfach durchprobieren).

Was du auch machen kannst:
Wenn du grob weißt wo der Übergang stattfindet, kannst du wirklich den Median nutzen. Der ist toleranter gegenüber starken Ausreißern und sollte dir, auch wenn du ein paar "falsch" Werte drin hast, vernünftige Ergebnisse ausspucken.
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