Verteilungsfunktion - Abstand zweier zahlen

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SBHD Auf diesen Beitrag antworten »
Verteilungsfunktion - Abstand zweier zahlen
Meine Frage:
Zwei Punkte werden zufällig in (0,1) gewählt. Sei X der Abstand der beiden Punkte. Man berechne die Wahrscheinlichkeitsdichte der Zufallsvariablen X

Meine Ideen:
Nach vielen Stunden auf der Suche nach einer guten Lösung habe ich zumindest einen schönen kombinatorischen Ansatz für t kleiner 1/3 gefunden - dabei soll t die Variable in der Dichte sein.
Man berechnet erst die Verteilungsfunktion, für die Dichte muss man ja nur ableiten.
Für t kleiner 0 ist die Wahrscheinlichkeit 0, für t Größe 1 1.
Sei A das Ereignis, dass der Abstand kleiner als t ist, B1 das Ereignis, dass beide Zahlen nicht im Intervall (t,1-t) seien und B2 das Gegenereignis dazu. Wir bleiben bei t kleiner 1/3.
Bezeichne P(X|Y) die bedingte Wahrscheinlichkeit, so gilt bekanntermaßen P(A)=P(A|B1)P(B1)+P(A|B2)P(B2)=1/2 * 4t^2 + 2t *.(1-4t^2)
Lord Pünktchen Auf diesen Beitrag antworten »
RE: Verteilungsfunktion - Abstand zweier zahlen
Zwei Punkte zufälig auf (0,1) zu wählen heiißt, dass du zwei gleichverteite unabhängige ZVen ~ hast.

Nun sollst du die Dichte der ZVe bestimmen. mach es doch einfach direkt über Fallunterscheidung (Indikatorvariablen) und die zugehörigen Faltungsprodukte.
SBHD Auf diesen Beitrag antworten »

Ich hab leider noch keine Ahnung, wie ich da Faltung anwenden soll - das ist bei mir nur in mathematischer physik aufgetreten! Was mich wundert ist, dass dies eines der ersten Beispiele ist, wo gerade erst Rechentegeln gezeigt wurden - das verständliche pendant zur Aufgabe ist im skript die dichte vom maximum zweier zahlen aus dem Intervall zu bestimmen, was eine leichte Lösung hatte - weswegen ich an eine gleich leichte Lösung mit wenig hintergrundwissen in diesem Fall hoffe. Danke trotzdem!
René Gruber Auf diesen Beitrag antworten »

Auf einfacherem Level, s.h. ohne Faltung, sozusagen sogar schultauglich, kann man das ganze auch mit geometrischen Wahrscheinlichkeiten lösen. Da bewegt man sich in der -Ebene, und das Zufallsexperiment entspricht der zufälligen Wahl eines Punktes im Einheitsquadrat .

Dem Ereignis kann man dann eine entsprechende Teilfläche von zuordnen.
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