Verteilungsfunktion - Abstand zweier zahlen |
| 16.09.2010, 16:22 | SBHD | Auf diesen Beitrag antworten » |
| Verteilungsfunktion - Abstand zweier zahlen Zwei Punkte werden zufällig in (0,1) gewählt. Sei X der Abstand der beiden Punkte. Man berechne die Wahrscheinlichkeitsdichte der Zufallsvariablen X Meine Ideen: Nach vielen Stunden auf der Suche nach einer guten Lösung habe ich zumindest einen schönen kombinatorischen Ansatz für t kleiner 1/3 gefunden - dabei soll t die Variable in der Dichte sein. Man berechnet erst die Verteilungsfunktion, für die Dichte muss man ja nur ableiten. Für t kleiner 0 ist die Wahrscheinlichkeit 0, für t Größe 1 1. Sei A das Ereignis, dass der Abstand kleiner als t ist, B1 das Ereignis, dass beide Zahlen nicht im Intervall (t,1-t) seien und B2 das Gegenereignis dazu. Wir bleiben bei t kleiner 1/3. Bezeichne P(X|Y) die bedingte Wahrscheinlichkeit, so gilt bekanntermaßen P(A)=P(A|B1)P(B1)+P(A|B2)P(B2)=1/2 * 4t^2 + 2t *.(1-4t^2) |
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| 16.09.2010, 17:34 | Lord Pünktchen | Auf diesen Beitrag antworten » |
| RE: Verteilungsfunktion - Abstand zweier zahlen Zwei Punkte zufälig auf (0,1) zu wählen heiißt, dass du zwei gleichverteite unabhängige ZVen ~ hast. Nun sollst du die Dichte der ZVe bestimmen. mach es doch einfach direkt über Fallunterscheidung (Indikatorvariablen) und die zugehörigen Faltungsprodukte. |
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| 16.09.2010, 17:51 | SBHD | Auf diesen Beitrag antworten » |
Ich hab leider noch keine Ahnung, wie ich da Faltung anwenden soll - das ist bei mir nur in mathematischer physik aufgetreten! Was mich wundert ist, dass dies eines der ersten Beispiele ist, wo gerade erst Rechentegeln gezeigt wurden - das verständliche pendant zur Aufgabe ist im skript die dichte vom maximum zweier zahlen aus dem Intervall zu bestimmen, was eine leichte Lösung hatte - weswegen ich an eine gleich leichte Lösung mit wenig hintergrundwissen in diesem Fall hoffe. Danke trotzdem! |
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| 16.09.2010, 18:08 | René Gruber | Auf diesen Beitrag antworten » |
Auf einfacherem Level, s.h. ohne Faltung, sozusagen sogar schultauglich, kann man das ganze auch mit geometrischen Wahrscheinlichkeiten lösen. Da bewegt man sich in der -Ebene, und das Zufallsexperiment entspricht der zufälligen Wahl eines Punktes im Einheitsquadrat . Dem Ereignis kann man dann eine entsprechende Teilfläche von zuordnen. |
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