Beweis Bernoullische Ungleichung mittles vollständiger Induktion |
| 17.09.2010, 23:43 | xparet0209 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||||||
| Beweis Bernoullische Ungleichung mittles vollständiger Induktion (1+x)^n > 1+nx für jede <a linkindex="10" title="Reelle Zahl" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reelle_Zahl">reelle Zahl[/url] x >= − 1 und x != 0 und jede nicht negative <a linkindex="12" title="Ganze Zahl" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ganze_Zahl">ganze Zahl[/url] n >= 0. also habe ich folgenden Induktionsbeweis: Induktionsanfang für n = 2: (1+x)^2 > 1+2x <=> 1+2x+x^2 > 1+2x <=> x^2 > 0 (w) Induktionsvoraussetzung: (1+x)^(n+1) > 1+(n+1)x <=> (1+x)^n * (1+a) > 1+nx+x <=> (1+nx)*(1+x) > 1+nx+x <= 1+nx+a+nx^2 > 1+nx+x <=> nx^2 > 0 (w) doch bei diesem beweis würde es ja für alle x außer 0 gelten. Ich finde jedoch nicht den Fehler
könnt ihr mir da vllt auf die sprünge helfen? |
||||||||||||
| 18.09.2010, 15:26 | klarsoweit | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||||||
RE: Beweis Bernoullische Ungleichung mittles vollständiger Induktion
Erstmal sind in dem Beweis ein paar formale Schwächen. Obiges ist nicht die Induktionsvoraussetzung, sondern die im Induktionsschritt zu zeigende Aussage.
Hier gilt nicht die Äquivalenz, sondern die Richtung <== . Richtig ist also: Außerdem ist an dieser Stelle die Bedingung 1+x > 0 wichtig, da die Implikation a > b ==> a*c > b*c nur gilt, wenn c > 0 ist. |
||||||||||||
| 18.09.2010, 23:43 | xparet0209 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||||||
oh tut mir leid wegen der vielen fehler
gestern abend war es doch ein wenig spät nja ich hab mich ein paar mal verschrieben also nochmal: (1+x)^n > 1+nx für jede reelle Zah x >= 1 und x != 0 und jede nicht negative ganze Zah n >= 0. Induktionsanfang für n = 2: (1+x)^2 > 1+2x <=> 1+2x+x^2 > 1+2x <=> x^2 > 0 (w) Induktionsvoraussetzung: (1+x)^n > 1+nx Induktionsbehauptung: (1+x)^(n+1) > 1+(n+1)x <=> (1+x)^n * (1+x) > 1+nx+x (einmal 1+x ausgeklammert) <= (1+nx)*(1+x) > 1+nx+x (Induktionsvoraussetzung für (1+x)^n eingesetzt) <=> 1+nx+a+nx^2 > 1+nx+x <=> nx^2 > 0 (w) die sache, dass x+1 >0 sein muss ist natürlich wichtig aber warum darf man denn nicht einfach x+1 ausklammern? oder wird das x+1 >0 erst relevant, wenn man die induktionsvoraussetzung einsetzt? |
||||||||||||
| 19.09.2010, 11:21 | klarsoweit | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||||||
Wenn x >= 1 ist, ist x != 0 sowieso erfüllt. Vermutlich meinst du x >= -1. Desweiteren gilt die Ungleichung nicht für n=0 und n=1.
Hier wird kein 1+x ausgeklammert, sondern links eine Potenzregel angewendet und rechts ein x ausgeklammert.
Wie schon in deinem vorigen Beitrag taucht auf geheimnisvolle Weise ein a auf.
Ausklammern darf man das immer.
Genau. Du hast ein Produkt, in dem du einen Faktor durch einen größeren ersetzt. Das Produkt wird dadurch nur dann größer, wenn dabei der andere Faktor (also das 1+x) positiv ist. Beachte bei deinem Beweis, daß er eigentlich rückwärts zu lesen ist, denn wenn man keine Äquivalenzumformungen macht, fängt man üblicherweise mit einer wahren Aussage an und folgert daraus die zu zeigende Aussage. |
||||||||||||
| 19.09.2010, 12:03 | xparet0209 | Auf diesen Beitrag antworten » | ||||||||||
ok
dann hab ich das jetzt verstandendanke
-closed- |
||||||||||||
|
|
Verwandte Themen
| Die Beliebtesten » |
|
| Die Größten » |
|
| Die Neuesten » |

dann hab ich das jetzt verstanden
Doppelpost!